Ein Text von Frankstein: Fischers Fritze sucht dumme Dorsche


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Fischers Fritze sucht dumme Dorsche

(von Frankstein)

Ein Biotop wird leergefischt. Meeresbiologen befürchten “ 2017 wird es so gut wie keinen Dorschnachwuchs mehr geben. “ Obwohl die Zahl der Fischer seit 1990 in Meck-Pom um 84% zurückging und die Größe ihrer Boote sich halbierte. Ein Fangstop für mindestens zwei Jahre wird notwendig. Obwohl die Biologen wohl mit getürkten Untersuchungen argumentieren, ist die Schlußfolgerung logisch. So gehören die Biologen wohl zu den seltenen Menschen, die logisch denken können.

Ein Biotop wird der Lebensraum für Wesen genannt, die sich in gegenseitiger Anpassung heimisch eingerichtet haben. Das erfordert oftmals tausende von Jahren.
Ein Biotop ist auch Deutschland, ein oftmals sehr beliebtes, so wie auch heute. So gestaltet, dass auch fremde Wesen relativ schnell heimisch werden können. Allerdings war es einmal viel größer und bot den Heimischen unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten und auch die Gestaltungsfreiheit. Es war sozusagen der Garten der Gestaltungsseligen.

Äußeren Zwängen folgend – Verlust von einem Viertel des Biotops, Zerstörung der meisten Lebensnischen, Unerklärlicher Schwund von zumeist männlichen Dorschen ( Deutschen), Gefährdung der Kinderstuben, Konzentration auf wenige Futterstuben-, führten natürlicherweise zu einer Bestandsreduzierung, die eben das Überleben ermöglichen sollten. Seit 1937 wurde die Zahl der Heimischen halbiert und der Nachwuchs um 3/4 reduziert. Mit den reduzierten Biotop-Möglichkeiten hätten die Dorsche noch weitere 10.000 Jahre leben können.

Perfiderweise hatten sich gleichzeitig fremde Fangflotten im Biotop breitgemacht, die logischerweise eine Stärkung der heimischen zur Folge hatte. Alle wollten im geschrumpften Biotop auf ihre Kosten kommen. So wurden schon bald die Dorsche ( die Deutschen!) aufgefordert mehr Nachwuchs zu zeugen, sich nicht zu verstecken, um die Profite nicht zu gefährden. Sogar junge Dorsche wurden vermehrt in behüteten staatlichen Zuchtanstalten groß gezogen, um die frei lebenden Bestände zu bestärken. Was in die Hose ging, weil sie an tägliche Fütterungszeiten gewöhnt waren. Allenfalls hätte ein mehrjähriges Fangverbot helfen können, denn Dorsche haben bekanntlich ein kurzes Gedächnis. Meeresbiologen hätten vielleicht einen Ausweg gefunden. Aber Logik ist kein Geschäftsmodell und so kommt es, wie es kommen muss. Die Fangflotten rüsten auf engmaschige Netze und “ Deutschland benötigt dringend junge Fischer ( Facharbeiter!), um das Wachstum der Fischereiflotten zu beschleunigen!“ Nicht junge Dorsche, das wäre auch vergeblich, wer läßt sich schon gerne zerlegen? Es geht darum, die Teilhabe der weltweit tätigen Fischer zu sichern. Es wird schon befürchtet, dass alte schlaue Dorsche an Altersschwäche sterben und eben nicht lebendig filitiert werden können. Und der Rogen der Weibchen nicht befruchtet wird und der Nachwelt verloren geht. Eine ganze Branche steht vor dem Aus. Diese dummen Dorsche
gehen Fischers Fritze aus dem Wege.

Wo nicht geschehen, bitte Dorsche austauschen gegen Deutsche, damit das verständlich wird.

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9 Antworten to “Ein Text von Frankstein: Fischers Fritze sucht dumme Dorsche”

  1. jot.ell. Says:

    Biotop „Deutschland, allerdings war es einmal viel größer“, nachdem es sich mühsam geeinigt hatte bzw. geeinigt wurde, bis dann mindestenss s ein Drittel seines Staatsgebiets leichtsinnig durch den Führer verspielt wurde, was mit einem Verheizen bester Substanz des Volkes erreicht wurde. Das Resultat sehen wir heute mit Grausen und wenig Hoffnung auf Besserung.

  2. Tante Lisa Says:

    Hinter dem jot.ell. vermutete ich unlängst den unsäglichen hotspot :-/

    Die Gleichung stellte ich auf und suche sie auf Anfrage gerne heraus.

  3. Gucker Says:

    „Hinter dem jot.ell. vermutete ich unlängst den unsäglichen hotspot“

    Was soll der Quatsch?
    Verfolgungswahn?

    Als nächstes bin ich noch „Hotspot“. Mein Gott …

  4. Tyrion L. Says:

    Zumindest scheint der „hotspot“ seinen Nick treffend gewählt zu haben, lol. Muss sich um einen überaus wichtigen Menschen von zentraler Bedeutung handeln.

  5. i h8 2 w8 Says:

    …hab die Protokolle zur hälfte durch, nun bin ich depressiv!

  6. jot.ell. Says:

    ach Lieschen, schon wieder liegste falsch, aber danke fürs Kompliment.

  7. Tante Lisa Says:

    @Tyrion L.

    Der hotspot wirkt derart ätzend, daß er die Leser ins Trauma jagt :-/

    Durch seine Erheblichkeit erledigte er sich bei vitzli schließlich selbst.

    Mein Verdienst ist es, daß er bei Eulenfurz nicht mehr poltern kann, weil ich seinen lügenbehafteten Mantras mit Nachdruck entkräftete :-)

  8. Frankstein Says:

    Meine Fresse Jot.ell, Du raffst es einfach nicht. Nach deiner Weltsicht ist auch Armin ein Versager, der lediglich deutsches Land nördlich des Limes vor den Römern schützen konnte. Und Götz von Berlichingen trägt die Schuld an Millionen deutschen Toten im 30-jährigen Krieg. Wenn ich Dir folge, hätten die Sachsen Bonifatius nicht töten dürfen, Uns allen wäre viel Leid erspart geblieben. Wir könnten friedlich als Leibeigene unter semitischer Herrschaft leben und brauchten uns keine Gedanken um eine Zukunft zu machen. So sind wir gezwungen, alle unsere Hoffnung auf die AfD zu richten, die wird es wohl richten. Wer sagt eigentlich, dass friedvolles Miteinander und Durcheinander ein Lebenszweck ist? Willst Du aber andeuten, dass Adi nicht kompromisslos genug war, stimme ich Dir zu. Die NaSos waren nicht mal halb so schlimm, wie sie heute dargestellt werden. Darüber sollten wir streiten.

  9. Tante Lisa Says:

    @jot.ell.

    Aber warum denn nicht?

    Bei Herrn Hans Püschel polterte Hottie als info68 und bei Altermedia als Harro Meyer. hotspot, info68, Harro Meyer – alles widerliche Nick’s.

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