Die Übergangshantel – Es wird Herbst


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Ich pflege bei sportlichen Übungen aller Art wie Hantelweitwurf über Hürdenkompetenzen oder Gemüsemikado um Mitternacht nebenbei auch gelegendlich den Gehirnmuskel zu befassen. So lief kürzlich nebenbei der alte Film „Canaris “ aus 1955 oder 54. (Erhältlich auf Jutupp).

Ein beispielhaftes Paradepferd für die gelungene Nachkriegspropaganda der Siegermächte.

Abendfüllend ist das nicht, als dritte Betätigung habe ich noch vier bunte Socken für das Hauskrokodil gestrickt. Man konnte aber schnell erkennen, wie der manipulative Filmhase läuft.

Die Socken haben anscheinend gepasst. Es hat mich nicht gefressen.

Danach rief es allerdings: „Heil Hitler!“ und salutierte. Muß ich mir Sorgen machen?

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4 Antworten to “Die Übergangshantel – Es wird Herbst”

  1. PACKistaner Says:

    Loooool

  2. Blond Says:

    Sorgen?
    Um die Socken?
    Höchstens um das Bunte!
    Wenn das nämlich erst einmal Einzug bei jemanden hält, ist nach einer Weile die Welt kaputt.

  3. Frankstein Says:

    Wenn das Krokodil dreimal salutiert
    Zum Ersten „erkennt“ es sein Gegenüber, zum Zweiten nimmt es einen Befehl entgegen und zum Dritten meldet es die Ausführung. Ein Salut Gleichgestellten oder Untergebenen gegenüber, ist nicht üblich. Da ein Krokodil ein archaisches Überbleibsel ist, ist auch der Salut archaisch. Anders als behauptet und praktiziert, verspricht er weder Heil noch Erlösung. Das ist römisch-semitischer gleich welscher Firlefanz. Der Unsitte, jedem Ranghöheren bei jeder Gelegentheit zu salutieren, wird ein Krokodil nicht folgen. Meine Vorgesetzten nannten mich einen Saurier, wenn ich wieder einmal nicht salutierte. Der Salut ist eine Geste der Unterwerfung, mindestens der Akzeptanz und besonderen Gegebenheiten vorbehalten. Seine flächendeckende Anwendung macht das Krokodil zur Handtasche, die man beliebig rumschleudern kann. Allerdings ist die Zahl der Krokodile verschwindend gering. Sollte eines mich mit “ Heil Hitler“ grüßen und salutieren, würde ich mir schon Gedanken machen.

  4. Frankstein Says:

    Hantelweitwurf über Hürdenkompetenzen oder Gemüsemikado
    Ich sprach heute mit mehreren Jung-Agern über das Wahlergebnis in den USA. In der Vergangenheit hatten sie sich immer sehr vorsichtig bis ablehnend geäußert. Jetzt begann das so “ Was halten Sie denn davon, dass Trump gewonnen hat ?“ Vorsichtig aus der Deckung kommen, nennt man das. “ Trump finde ich gut „, sagte ich. “ Ja „, zögernd “ Ich auch !“ Heureka, die Unentschlossenen sind mit dem Sieger. Eigentlich eine alte Weisheit, doch wird hier die ganze Sprachlosigkeit einer Generation sichtbar. Abwartend – Gemüsemikado-, unentschlossen – Hürde ja oder nein- und endlich befreiter Hantelweitwurf.
    Es gibt ein Leben außer demselbigen; diese Erkenntnis wird sich ins Einzelgedächnis eingraben und einmal landesweit begriffen. Die Zerrüttung der bestehenden Ordnung gibt Perspektiven ungeahnter Art, gleich einem Blick in eine andere Dimension. Für Einzelne könnte es der Beginn eines wundervollen, abenteuerlichen Daseins bedeuten, für ein ganzes Volk die Befreiung von Knechtschaft und Vormundschaft. Haut die Hühner von den goldenen Eiern und den Muff aus den Talaren und keine Macht den Räten. Willkommen Jung-Ager, hier wird sie geholfen.

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