Die weißen Tauben fliegen nicht ( mehr)! – Ein Text von Frankstein


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Die weißen Tauben fliegen nicht ( mehr)!

© Frankstein

Sie sind nie geflogen, Tauben flattern. Fliegen tun Raubvögel in höheren Luftschichten, sie gleiten auf Luftpolstern. Tauben halten sich überwiegend in diesen Luftpolstern auf, müssen flattern. Das war auch das Verhängnis der ersten Gleitsegler und der ersten Motorflugzeuge, die den bodennahen Luftschichten nicht entkommen konnten und unkontrolliert zerflatterten. Eine Boeing kann in tieferen Luftschichten nicht fliegen, sie kann – mit Hilfe der Triebwerke- in einem vorberechneten Winkel notwendige Flughöhe erklimmen, oder unkontrolliert abstürzen. Mit einer zivilen Flugmaschine ein bestimmtes Gebäudeteil zu treffen, gleicht dem Versuch, von Bahn1 auf 18 mit einem Schlag einzulochen. Das an einem Vormittag dreimal, ist schon einen Eintrag ins Buch der Rekorde wert. Militärische Automaten können das schon, die steuern einen extrem aerodynamischen Rumpfkörper durch bodennahe Luftschichten, mittels microsekundenschneller Steuerung, einprogrammierter Landkarten und terrestrischer Signalfeuer und ausreichendem Geschwindigkeitsüberschuss. In den vorliegenden Fällen würden weder Nationalgarde noch Küstenwache den Überflug von Marschflugkörpern registrieren. Allenfalls würden Beobachter flüchtige Schatten bemerken. Der Einschlag im Pentagon beweist diese Annahme. Eine Kamera des Parkplatzes fing einen vorüberhuschenden Schatten ein, der für die digitalen Bildsensoren zu schnell war. Das Einschlagloch im Gebäude weist die Abmessungen einer Cruise Missile ( ohne Tragflächen und Turbinen) auf.
Wenn etwas aussieht wie Entenscheiße, war es mit Sicherheit eine Ente.
Und = die WEIßEN Tauben fliegen (doch)!

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8 Antworten to “Die weißen Tauben fliegen nicht ( mehr)! – Ein Text von Frankstein”

  1. jot.ell. Says:

    Starker Tobak, Mann.

  2. Frankstein Says:

    Jot.ell, ist der Tobak zu stark, bist du zu schwach. Der Mensch wächst mit dem Starken, nicht mit dem/den Schwachen

  3. jot.ell. Says:

    kann grad nich antworten, bin bei karl Eduard.

  4. Tante Lisa Says:

    @jot.ell.

    War das wirklich so wichtig, so daß Du Frankenstein hast sitzen lassen :-/ Bis heute konnte ich bei Karl Eduard keinen Eintrag von Dir zur Kenntnis nehmen. Ich tippe eher, Du wolltest Frankenstein ausweichen.

  5. Tante Lisa Says:

    Wer weiß denn schon in Deutschland, daß Swinemünde noch kurz vor Kriegsende 1945 von US Bombern dem Erdboden gleich gemacht wurde. Swinemünde wurde deutschfrei gebombt, damit Polen auch noch diesen wichtigen Zugang zu Stettin annektieren konnte.

    Man spricht bei der Grenzziehung immer von der Oder-Neiße-Linie.
    Das ist eine Lüge, denn Swinemünde und Stettin liegen westlich dieser Willkürgrenze. Deshalb sind 90 Quadratkilometer auf Usedom heute polnisch.

    Auf dem Golm, einem kleinen Berg in der Sichtweite der Vorgärten von Swinemünde liegen die Massengräber von rund 20 000 Deutschen, Frauen, Kinder, Alten und vielen verwundeten Soldaten.

    Selbst die Geretteten der Gustloff kamen dort noch im Bombenhagel um. Alle wähnten sich mit der Erreichung von Swinemünde im sicheren Hafen zu sein.

    Fortsetzung beim Honigmann:

    -https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2016/09/17/swinemuende-auf-usedom/

  6. Frankstein Says:

    Niemals den Geist untergraben
    Zumindest nicht ab-sichtlich.
    Dank an Tante Lisa, für die Vorlage.
    Vermutlich handelte es sich um eine ab-sichtliche Zerstörung mit sichtlichem Ergebnis.
    Absicht unterstellen dunkle Kreise dem US-Verteidigungsministerium, beim Angriff amerikanischer und australischer (!) Kampfbomber auf syrische Regierungstruppen, wobei 62 Soldaten geschreddert wurden. Absichtlich wollten die Amis die Waffenruhe einseitig torpedieren, um dem ISIS Geländevorteile zu verschaffen. Der Protest der USA ( fehlerhafte Zielkoordinaten ) ist scheinheilig, ist das Ergebnis doch ersichtlich. Tatsächlich werden Fernangriffe immer ab-sichtlich vorbereitet und auch durchgeführt. Ab-sichtlich der Ziele erheben Drohnen- und Satelliten-Aufklärungen Daten über das Ziel, die zu einem Ab-lauf-Programm verdichtet werden. Die Bomber werden ab-seits normaler Flugrouten ins Zielgebiet geleitet, Ab-weichungen werden ständig aus der Ferne korrigiert. Die Bombenlast wird letztlich nach Sicht feingesteuert. Und in der Nach-Sicht das Ergebnis übermittelt.
    Absicht in der Kritik suggeriert irgendeine Teufelei, Nachsicht wäre angemessen . Denn der Teufel ist immer und überall.

  7. Tante Lisa Says:

    Werter Frankenstein,

    gut, daß Du das mit den Massakern der Amis in Syrien einbringst.

    Zu dem Thema wollte ich gestern noch den TK von Herrn Winkler einstellen, konnte aber meine Absicht müdigkeitsbedingt nicht umsetzen.

    Der Tageskommentar zum 19. Juli 2016 von Herrn Michael Peter Winkler aus dem (noch) beschaulichen Würzburg; fünfter Absatz von insgesamt sechs Absätzen (eine Ergänzung durch meine Feder):

    Die Amerikaner haben „versehentlich“ syrische Regierungssoldaten bombardiert. Es hat mindestens 62 Tote gegeben.

    Amerikaner fliegen gerne Angriffe auf Ziele, die sich nicht wehren, das haben sie nicht nur in Dresden [Anmerkung Tantchen: Und auch in Svinemünde], sondern auch bei der Bekämpfung afghanischer Hochzeitsgesellschaften gezeigt.

    Bedenkt man die aufwendige Spionage- und Aufklärungstechnik, die in Syrien vom Keyhole-Satelliten bis zum Bundeswehr-Tornado geht, so sollten derartige Fehler ausgeschlossen sein. Das denken die Russen auch und halten den Angriff für Absicht. Die böse Absicht erscheint mir plausibel, auch wenn Killary noch nicht Präsidentin ist.

  8. Tante Lisa Says:

    Natürlich meine ich Swinemünde – und der Ort ist eine Reise wert :-)

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