Der Vernunft – Cop Bosbach (cdu)


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Wir Fernsehzuschauer kennen das ewiglangweilige Psycho-Spiel: Bad Cop und Good Cop (bzw. Guy) vor allem aus Krimis.

Ein zu Vernehmender wird von einem Scheißbullen übel zur Sau gemacht und der geht dann angeekelt auf eine Kippe hinaus.

Der zu Vernehmende ist ganz platt und erschöpft und niedergeschmettert und dann heuchelt der zweite Bulle den Netten, Verständnisvollen, den Pappi für zu Vernehmende jeglichen Alters, ganz sanft, sich für das Kollegen-Arschloch entschuldigend, den Good Cop.

Dann, so der anvisierte Idealfall, weint sich der zu Vernehmende bei dem Good Cop bei einem Tässchen Kaffee und einer Fluppe aus und erzählt alles, lol. Fertig ist das Geständnis und der verfluchte Drecksack kann der Guillotine zum Finale zugeführt werden.

In der Politik funktioniert das so ähnlich (natürlich auch nur bei gedanklichen Würstelchen).

Der argloser Wähler sieht gruselige, widerliche Horrorgestalten in Hosenanzügen und mit Rautenhaltung, die seine kleine frühere Welt zerstören, wegsprengen, vernichten, und mit vielen Millionen Negergästen und Forder-Orientalen fluten, die er, der Wähler mit Kosten von vielen hunderten Milliarden bis hin zu einer Billion Euro in den nächsten Jahren füttern soll,  …

Da kommt unverhofft der „Vernunft-Cop“ Bosbach daher. Wiegelt ab und regelt nieder, spricht vernunftartig und salbadert treuherzig.

Er war lange die gut hörbare, aber stets folgenlose Stimme der sogenannten „Vernunft“ in der CDU, die die Arglosen und ewig Beschissenen glauben machen ließ, ES GIBT SIE! Es gibt noch abseits der Irren und Wahnsinnigen Rautenfluter noch die Cops der Vernunft in der cdu! Hoffnung!

Da gibt man dem Wahnsinn doch gerne seine Stimme. Man ist als Zahler dankbar für ein Tässchen Tee und eine Kippe. Und den Good Cop.

Das war Bosbach!

Er tritt jetzt von der Bühne der Verarscher des Volkes ab. Niemand wird ihn vermissen. Außer den ganz weichen in der Birne.

Der nächste Kasper wird aus der Box hüpfen!

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18 Antworten to “Der Vernunft – Cop Bosbach (cdu)”

  1. Hessenhenker Says:

    Bosbach war derjenige, der im Fernsehen sagte, es sei nicht das Problem, daß die Islamisten zuviel in die Moschee gehen,
    sondern daß „unsere Leute“ zuwenig in die Kirche gehen.
    Und der Moderator hat ihn nicht mit dem Mikrofon erschlagen.

  2. vitzli Says:

    bosbach war nur dazu da, die konservativen wähler bei der cdu-stange zu halten, während die ratte die dreckigen absichten der unsichtbaren 40 gegen die deutschen und ihre interessen durchdrückte.

    aus gesprächen mit verwandten und bekannten weiß ich, daß die dreckigen tricks bestens funktionieren.

    weiche birnen allerorts.

  3. vitzli Says:

    genau. sag ich ja. der ist eine quadratratte. diese sorte ist noch vel übler. das wort rattendreck verkneife ich mir.

  4. PACKistaner Says:

    Ich mußte den Vogel erstmal guckeln – ach nee – da guck ich doch lieber weiter die alte total naiv-alberne italienische Klamotte mit der bezaubernden Ornella Muti

  5. Frankstein Says:

    Bosbach ist ein Bestandteil der „total naiv-albernen italienischen Klamotte“ in der deutschen Version. Warum also in die Vergangenheit schweifen? Er gehört zum katholischen rheinischen Klüngel, der uns jahrelang heile Welt versprach. Und -oh Wunder- auch präsentierte. Die waren und sind auch alle Totengräber, aber eben lustige. Und da fühlt man sich schon gleich viel wohler. Wir werden uns nach den Bosbachs zurücksehnen, gefühlt schon heute.
    Sie beherrschten die Psychologie der Massen, sie befriedigten Auge, Herz und Gefühl und nicht vergessen, den Geldbeutel. Und drohten immer nur versteckt mit der Hexe im Märchenwald. Heute sitzt die im Kanzleramt und beleidigt Auge, Herz und Gefühl und zusätzlich den Restverstand. Die Ablösung der Klamotte durch das nekrophile Drama wird uns lange Zeit an die Sitze fesseln.

  6. Tyrion L. Says:

    Der Horst bleibt uns ja gottseidank erhalten, die Good-Cops gibt´s in Mehrfachbesetzung.

  7. Tyrion L. Says:

    Erinnert auch an die unsichtbare Strategie, möglichst alle Pole einer Diskussion zu besetzen. Kommt man etwa den PIPI-Israelfans damit, dass die Unsichtbaren muslimische Massenimmigration fördern und bringt dazu die unvermeidliche Barbara Spectre, dann heißt es, dass genug Unsichtbare schon von jeher vor der „Islamisierung“ gewarnt hätten, etwa der Broder. Nur meint auch der „islamkritische“ Broder ganz unverhohlen, dass Europa ein „übernahmereifer Kontinent“ sei und findet es ganz wunderbar, dass Deutschland immer weniger arisch-weiß daherkommt – ist also voll auf Kahane-Linie. Das alleine zeigt schon die Sackgasse der „Islamkritik“ und dass es für Genozid keine Musels braucht.

  8. Frankstein Says:

    Mal ehrlich, wäre ich einziger Gezeichneter unter lauten “ Blaublütern“ würde ich das auch zum Kotzen finden. Deswegen hat ja der Allmächtige vorsorgend die Erdscheibe (!) in Kontinente geteilt, damit Weiße, Gelbe, Rote und Schwarze sich nicht gegenseitig diskriminieren. Die Braunen waren in der göttlichen Vorsehung nicht enthalten, irgendwelche Schnacksler müssen da wohl gepfuscht haben. Egal wer was sagt, die Flutung des weißen Kontinents mit Braunen ist gegen die göttliche Ordnung und alleine deswegen zu bekämpfen. Göttliche Ordnung find ich gut.

  9. vitzli Says:

    tyrion 1006

    broder fand ich früher nicht schlecht, als ich das ganze noch nicht durchschaute. bis ich ihn vor etwa 10 jahren in der glotze sagen hörte, er habe nix gegen moscheen in deutschland. das hat mich arg verwundert. von da an wusste ich, daß etwas mit ihm falsch ist. heute weiß ich natürlich, wie der funktioniert.

  10. Waffenstudent Says:

    WALTER SCHEEL

    Je Anspruchsvoller die Sprache, desto höher das Denkniveau

    IT DOESENT MAKE SENSE:

    Die Kölner Musikgruppe mit den Namen, nackte Füße, brachte 1968 den Gassenhauer „Mer loose de Dom in Kölle“ unter das Volk. In diesem Lied wird im Refrain regelmäßig der Satz „dat hätt doch keine Senn“ wiederholt. Die kölner Rotzlöffel ohne Abitur von damals, die waren also mit den Geheimnissen der deutschen Sprache bestens vertraut. Bis 1968 lautete die offizielle Redewendung im deutschen Kulturkreis: „ES HAT KEINEN SINN“

    Niemand wäre damals auf die Idee gekommen zu sagen: „DAS MACHT KEINEN SINN“ Aber das änderte sich schlagartig mit der Übernahme des bonner Besatzungskommisariates durch die Edelkollaborateure Scheel und Brand anno 1967. Scheel war ein überaus eitler Bursche. Im zweiten Teil des letzten dreißigjährigen Krieges hatte er sich zu Luftwaffe gemeldet, allerdings ohne als Jagdflieger mit außergewöhnlichen Abschußzahlen wuchern zu können. Gut, der Bursche hatte Schneid, und dafür zolle ich ihm meine Hochachtung. Ich bezweifle aber, daß er auch soviel Hirn wie Schneid hatte. Denn wenn er so erfolgreich wie die Ritterkreuzträger unserer Luftwaffe gewesen wäre, dann hätten die Angloamerikaner niemals erlaubt, daß der Scheel Außenminister wurde. Bis dahin dachte man im Bundestag teilweise noch deutsch: Mende war Ritterkreuzträger und lange der Chef in der FDP. (Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dorn forderte damals in einer Bundestagsdebatte, welche ich im Frequenzjerusalem hören konnte, öffentlich, daß die FDP sich verstärkt für die Belange der Angehörigen der Waffen-SS einsetzen solle.) Und Mende trug öffentlich mit Stolz sein Ritterkreuz sogar im Bundestag. Daß die Auserwählten diesen vom Führer persönlich per Ritterkreuz geadelten Deutschen Herrn Mende, angesichts der zeitgleichen Induzierung des Holokaustes, möglichst rasch und elegant in der Versenkung verschwinden lassen lassen, das war klar. So wurde Mende, mit dem Ritterkreuz kalt gestellt und Scheel, mit dem weißen Schal übernahm dessen Rolle. Zur Erklärung: Scheel, oder sein Mentor, beziehungsweise sein Führungsoffizier, was dasselbe ist, sorgte dafür, daß man ihn, den Scheel, der deutschen Öffentlichkeit, immer nur als Nachtjäger der Wehrmacht mit einem weißen Schal unter der schneidigen Wehrmachtsuniform präsentiert. Den Besatzungsmedien gelang es aber erfolgreich darauf hin zu arbeiten, daß von der BRD-Deppen das Ritterkreuz des Herrn Mende gleichgewichtig mit dem weißen Schal des Herrn Scheel gesetzt wurde.

    Herr Mende mit seinem Ritterkreuz, der wurde also damals ersetzt durch einen Herrn Scheel mit seinen Ersatzritterkreuz von angloamerikanischen Gnaden, dem weißen Schal. Ich betone: Das Ritterkreuz verkam zum weißen Schal. Im Gegensatz zum alten politischen deutschen Koordinatensystem, welches der neue FDP-Chef durch das US-amerikanische ersetzte, waren seine Eitelkeit, Gefallssüchtigkeit und vor allem sein Ehrgeiz ganz die alten geblieben. So kam es, daß er regelmäßig bei seinen Vorturnern von der Besatzungstruppe nachfragte, was er tun müsse, um zu zeigen, daß er seinen Beitrag zur Umerziehung des deutschen Volkes im Übermaß erfülle. Als eine der ersten Maßnahme verlangten die Herren von der Besatzungsmacht, daß Herr Scheel seinen hohen deutschen Sprachgebrauch dem minderwertigen angelsächsischen Niveau anpaßte. Dazu wurde in Bonn extra eine Rednerschule eingerichtet, welche allen politischen Nichtssagern beibrachte, wie man seine Zuhörer rethorisch gekonnt einwickelt.

    DIE BONNER REDNERSCHULE:

    „Wer nichts zu sagen hat, der sage es um so eindringlicher“ – So lautete der unausgesprochene Leitspruch, den man in der Bonner Meckenheimer Allee fortan dem politischen Nachwuchs buchstäblich eintrichterte. Natürlich waren die Dozenten alle Mitglieder des Besatzungspersonals. Und die Reden, mit denen die Deutschen umerzogen, äh geschult wurden, das waren ursprüngliche angloamerikanische Texte, welche wiederum andere Mitglieder des Besatzungspersonals, die eigentlich nie richtig deutsch sprechen gelernt hatten, dann ins Deutsche übertrugen, ohne dabei zu merken, daß man grammatikalischen Schwachsinn produzierte. Wenn Sprachschulen den Deutschen bis 1968 dazu dienten, zum Beispiel Englisch zu erlernen, so brachten derartige Anstalten danach die Besatzungskinder dazu, ihr gutes Deutsch zu verlernen. Schließlich quasseln die derart Umerzogenen ein Deutsch, welches aus einer Kombination von englischer Grammatik und englischen Redewendungen zusammen mit deutsche Vokabeln besteht. Hierzu ein Beispiel: Ein Deutscher Bursche sagt zu seiner Maid „Ich geh mich baden“! Ein Umerzogenes Bürschlein würde bemerken: „Ich möchte gerne ein Bad haben“! Dabei hat er die englische Version: „I would like to have a bath“ gedankenlos mit englischem Satzbau und deutschen Worten benutzt. Und darüber hinaus hat er gleichzeitig seiner Aussage im Deutschen eine ganz andere Bedeutung gegeben. Genau diese Situation erlebte ich 1966 in London. Mit einem Kameraden besuchte ich einen Bekannten in einer Sprachschule. Als wir ihn aufforderten, spontan mit uns auf so etwas Ähnliches wie eine Sauftour zu gehen, erwiderte der prompt: „Ich mochte gern ein Bad haben!“ „Erst gehn wir saufen, Dein Bad kannst Du auch morgen noch kaufen!“ meinte mein Kamerad zu unserem gemeinsamen Bekannten. Dieses Erlebnis macht deutlich, falsch, das ist nämlich derselbe sprachliche Umerziehungsdreck, den ich zuvor anprangerte , es verdeutlicht; denn nur das ist Deutsch, die große Bedeutung einer Kultursprache.

    Wenn man den Sonntagsreden unserer parlamentarischen Kollaborateure genau zuhört, dann merkt man schnell, wer hier sprachlich verbildet wurde. Fast der ganze SPD- und FDP-Nachwuchs durchlief diese Gehirnwäsche. Aber auch ein Großteil der restlichen Parlamentarier und so mancher Gewerkschafts- und Verbandstünnes holte sich hier den sprachlichen Amischnitt. Als Ergebnis entfallen seit dem die anspruchsvollen Debatten, zu denen das politsche Urgestein der BRD dereinst beigetragen hatte. Heute erzählen alle fast nur noch dasselbe. Da war der Einzug der SBZ-Abgeordneten anno 1989 in den Bundestag durchaus eine große sprachliche Bereicherung. Aber auch das ist nun leider vorbei. Nachzutragen ist noch der Hinweis, daß man den Rednerschülern in der Bonner Colmantstraße jegliche Individualität ausgetrieben hat, und sie alle auf einen einzigen gemeinsamen politischen Standort eingeschworen wurden. Die Bonner Rednerschule sorgte dafür, daß die ehemals in Deutschland vorhandene politische Vielfalt zur politischen Einfalt, äh Einheit verkam.

    Hier drängt sich die Erinnerung an den frei denkenden SPD-Bundestagsabgeordneten Carlo Schmitt auf. Er war sich noch des Besatzungsstatuts bewußt, unter dem man sein deutsches Vaterland seit 1945 verwaltete. – „Wir, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages errichten die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft” -Und er lehrte unverblümt, daß die Unterscheidung von Freund und Feind die Elementar-Operation des Politischen sei, und ein Volk das zu dieser nicht mehr fähig sei, als ein schwaches und geschlagenes Volk aus Geschichte ausscheide. Und genau dieses politische Fernziel verfolgte die Bonner Rednerschule von Anfang an: Quer durch alle verordneten politischen Gesinnungen gab es unter dem BRD-Politikernachwuchs nur noch Lumpereien, äh Freundschaften!

    ICH LIEBE COCA COLA:

    Das erklärte mir eine Göre mit französischer Mutter und deutschem Vater. Und als ich die Worte aus dem Munde des gerade eingeschulten Kindes vernahm, und keines der anwesenden erwachsenen intellektuellen Arschlöcher dem Kind widersprach, da war ich erst mal völlig baff. „Man liebt seine Mutter, die Geschwister und die Oma, sowie seine Heimat, vielleicht noch das Haustier, aber doch kein Zuckerwasser“, klärte ich die Altkluge auf. Gut, wenn ich es dabei belassen hätte, wäre ich vielleicht auch heute noch ein Freund der deutsch/französischen Familie, aber dabei blieb es natürlich nicht; denn alle Erwachsenen hatten erfolgreich ein Hochschulstudium abgeschlossen. Darum bestand ich darauf, daß diese dem Kind den Unterschied zwischen Liebe und Vorliebe erklären würden. Ich wurde nicht verstanden und bin seitdem nicht mehr der Hausfreund dieser Zuckerwasserfetischisten.

    ZEITFENSTER:

    Immer wenn ich dieses Wort höre, dann sträubt sich meine deutsches Sprachempfinden. Denn auch hier hat ein Amidepp versucht, einen Begriff ins Deutsche zu übersetzen, der mit dem deutschen kulturellen Sprachraum überhaupt nicht vertraut war. Im Deutschen das spricht man nämlich von einem Zeitraum. Ein Zeitraum, der hat als Raum immer vier Dimensionen. Ein Fenster dagegen, das hat als Fläche aber nur zwei Dimensionen, nämlich Länge mal Breite. Gut im Englischen bemüht man das alte niederdeutsche Wort Windauge und spricht folglich von einem Zeitwindauge. Damit meint man ein Fenster hinter dem sich sichtbar ein Uhrzeiger bewegt. Wenn man tatsächlich wissenschaftliche Messungen mit einer Uhr durchführt, dann kann man den Begriff noch gelten lassen. Spricht aber ein deutscher Politiker von einem Zeitfenster mehrerer Jahre, dann verdeutlicht seine Aussage, daß er sprachlich erfolgreich umgedreht wurde. – Von Umdrehung spricht man allgemein bei Spionen, welche nach ihrer Enttarnung die Seite wechselten. –

    UND JIMMY GING ZUM REGENBOGEN:

    So hieß eine Romanverfilmung unseres bayrischen Ostmärkers, dessen Namen ich aus hygienischen Gründen nicht in den Mund nehme. In diesem antideutschen Film ging es unter anderen um eine Erfindung, welche nur verschlüsselt vorhanden war. Den Erfinder, den hatte man nämlich im Film nach Romanvorlage ermordet. Bei der Entschlüsselung kam die Wiener Polizei nicht weiter, weil ein Dichter die Zeile „Und Jimmy ging an den Regenbogen“ aus dem amerikanischen wortgetreu ins Deutsche zurückübersetzte. Diese Version konnte das wissenschaftliche Hieroglyphengeheimnis aber nicht erhellen. Erst mir der deutschen Varante: „Und Jimmy ging zum Regenbogen“ war das Geheimnis um die Bedeutung der chemische Erfindung zu entschlüsseln.

    ES MACHT KEINEN SINN:

    Nun aber zurück zu unserem FDP-Walterle Scheel: Als der, nachdem er Bundesaußenminister geworden war, seine erste Bundestagsrede hielt, da war die gespickt mit Anglizimen: Das verräterischste Wort, mit dem er wichtigtuend um sich haute, das war der Begriff „briefing – anstatt Einweisung“ Man lasse sich bitte auf der Zunge zergehen, daß BRD-Politiker spätetens seit der Rot-Gelben Koalition eingewiesen werden. Das heißt sie haben auszuführen, was ihnen von der Ostküste diktiert wird. Von einem Wählerauftrag, an den sich BRD-Politiker angeblich gebunden fühlen sollen, davon war fortan immer nur noch in Sonntagsreden zu hören. Damit verkommt wird jeder BRD-Minister zum völlig überbezahlten Nescher, äh Nachsager. Interessant ist der Umstand, daß im aktuellen BRDDR-System auch ein jeder „gebrieft“ wird, der in den Talkshows unseres Flimmerisrael zu Wort kommt. Hier wird nichts mehr erörtert, wie früher, als man in der Schule noch das Für und Wider eines Sachverhaltes tabufrei diskutierte. Widerspruch ist aktuell schon unerwünscht. Erlaubt ist nur noch bei abgeschalteten Gehirn nachzugesabbeln.

    DIE DRITTE WELT

    Das nächste Unwort, mit dem die Clique um Scheel den Deutschen auf die Nerven ging, das war der Begriff „Dritte Welt“ Als ich das zum ersten Male in Penne von einer geistig Halbgaaren hörte und und sah, wie unser Direktor die Schülerin anhimmelte, da wußte ich, daß wir den Krieg endgültig verloren haben. Auf meine Frage, wo denn bitte diese „Dritte Welt“ liege, bekam ich vom Schulleiter statt einer Erklärung nur den Vorwurf zu hören, daß man das Wissen um diesen immer wichtiger werdenden Themenkomplex ja eigentlich von einem angehenden Abiturienten voraussetzten müsse. Auch dieses Thema sei Prüfungsstoff im mündlichen Abitur, kanzelte mich der ehemalige „Leutnant zur See“ vor der ganzen Klasse ab. Ich war ob dieser Worte politisch völlig orientierungslos; denn der Direks hatte sich als sechzehnjähriger freiwillig zur Deutschen Kriegsmarine gemeldet, um gemeinsam mit dem Führer die Völker der Welt von der Zinsknechtschaft zu befreien. Gut, ich schluckte aus diese neue Erkenntnis wie eine bittere Arznei und staunte darüber, wie unser FDP-Walter es geschafft hatte, dafür zu sorgen, daß in jeder Nachrichtensendung mehrfach von der „Dritten Welt“ die Rede war. Anstelle von Deutschen Ostgebieten und Mitteldeutschland war jetzt nur noch von der „Dritten Welt“ die Rede.

    ERSTEN, ZWEITENS, DRITTENS, VIERTENS

    Natürlich kann man über die Mißhandlung der deutschen Kultursprache durch die sogenannten 68-er stundenlang lamentieren. Ich will nur noch an wenige Sprachentgleisungen erinnern: ERSTENS: meeting – anstatt Besprechung – ZWEITENS: workschop – anstatt Lehrgang oder Symposium – DRITTENS: sit in – Das Sit-in wird gemäss den Autoren aber nicht einfach so aus dem Blauen einberufen, sondern soll die Antwort auf gewaltsame Verhaltensweisen von Kids/Jugentlichen sein. Ich zitiere mal kurz: “ Eine der einfachsten und klarsten Realisierungen gewaltlosen Widerstands ist das sit-in. Es ermöglich Ihnen, Elternpräsenz ohne Eskalation oder Kontrollverlust zu zeigen. Es dient dazu, Ihrem Kind zu vermittlen, dass Sie nicht bereit sind, mit seinen ständigen gewaltsamen Verhaltensweisen zu leben“. – VIERTENS: in 1968 – anstatt anno 1968 oder im Jahre 1968 – Fünftens: kids – anstatt Jugendliche.

    ZUSAMMENFASSUNG:

    Beruflich bedingt erfahre ich immer, daß all jene, welche einen Zusammenhang nicht begriffen haben, sich mit einem Schlagwort herausreden wollen! Das wollen wir aber doch bitte nicht gelten lassen! Worte wie Spiritualität sind längst aus meinem Wörterbuch gestrichen, denn das sind die üblen Worthülsen meiner Beraterkollegen. Damit und mit Ähnlichem wird ganz tollkühn umgesprungen, genau so, wie mit des Kaisers neuen Kleidern. Übrigens werden in deutschen Kleinbetrieben etwa 20% an teurer unproduktiver Arbeitszeit abgeliefert, nur weil das Personal, die verdammenswerten „denglischen“ Arbeitsanweisungen nicht mehr versteht und auch gar nicht verstehen kann! Ganz nebenbei, wer von einer deutschen Hochschule kommt, wird ohnehin vom einfachen Volk nicht mehr verstanden. Daher verweise ich nochmal betont auf meine Deutschen werthaltigen Begriffe mit Tradition! Zumal die alimentierte Besatzungspresse genau das Gegenteil tut: Es heißt nicht mehr schockiert, sondern geschockt! Man sagt, daß es keinen Sinn macht, und das ist die wörtliche Übersetzung von“ it doesnt make sense“! Der Unfall wird zum Crash, die Gesundheit zur Wellness und der Beruf verkommt leider zum Job!. Und davon, mit Verlaub hochverehrte Forenleitung, davon habe ich die Schnauze obervoll! Wir aber wollen doch in den Menschen etwas zum Anklingen bringen. Aber das ist nur machbar, wenn die Randbedingungen von Sender und Empfänger möglichst genau übereinstimmen. Und das gilt nicht nur für die Technik, sondern auch für eine intelligente Sprache, wie es die deutsche Sprache nunmal ist, mit der man immer noch am allerbesten Probleme lösen kann!

  11. PACKistaner Says:

    Waffenstudent Says:24. August 2016 um 14:35

    -> Victor Klemperer – LTI (Lingua Tertii Imperii) – Die Sprache des Dritten Reiches

    Wenn auch von einem Juden verfaßt, zeigt es eindrücklich den Mißbrauch der Sprache als Herrschaftsinstrument.
    Liest sich spannend wie ein Krimi.
    Seine spezielle, jüdische Sichtweise und Ziel seiner Kritik, muß man natürlich stets berücksichtigen. Trotzdem – eine hervorragende Untersuchung.

  12. jot.ell. Says:

    Richtig Vitzli, Bosbach salbaderte immer treuherzig und folgenlos, mir war er deshalb besonders widerwärtig.

  13. Tante Lisa Says:

    Werter Waffenstudent,

    Herr Michael Peter Winkler aus dem (noch) beschaulichen Würzburg verfaßte einen Nachruf. Dazu der Tageskommentar zum 25. August 2016, zweiter Absatz von insgesamt fünf Absätzen:

    Mit 97 Jahren ist Walter Scheel endlich gestorben. Der Mann war von 1974-79 Bundespräsident und kassierte somit 37 Jahre „Ehrensold“.

    Scheel hat unter anderem dafür gesorgt, daß die Contergan-Opfer nur unzureichend entschädigt worden sind. Er hat Herbert Frahm dazu verholfen, Bundeskanzler zu werden, damit dem Marsch in den Schuldenstaat geebnet, den Familiennachzug für Gastarbeiter ermöglicht und mit den Ostverträgen Gebiete des Deutschen Reiches an Polen abgetreten.

    An Positivem steht dagegen, daß er dem Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ zur zeitweisen Popularität verholfen hat.

    – Zäsur –

    Daß der Walter einst das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ sang und so zur zeitweisen Popularität verholfen hat, war mir nicht bekannt. Deswegen möchte ich für mich wie gegebenenfalls dem geneigten Leser diese Gedächtnislücke schließen ;-)

    Walter Scheel – Hoch auf dem gelben Wagen 1974

    -https://www.youtube.com/watch?v=YGlO961zcF4

  14. Tante Lisa Says:

    Nachtrag:

    Warum muß ich beim von Herrn Scheel vorgetragenen Liedgut „aber der Waaaaagen, der rolllt“ immer an „aber der Ruuuuubel, der rolllt“ denken :-/ Hatte er Vorahnungen, er würde 97 Jährchen alt?

  15. Waffenstudent Says:

    Walter und Mildred arbeiteten beim organisierten Verbrechen an den Conterganopfer Hand in Hand. Er sorgte für den Betrug uns sie, immerhin Ärztin, deckte das Verbrechen werbewirksam mit ihrem Krebshilfegedöns!

  16. jot.ell. Says:

    Scheel hat mich immer angekotzt wie die ganze Opportunistenbande der FpunktDpunktPpunkt mit Ausnahme von W.Gerhardt (abgeschoben) und Möllemann (entsorgt). Lindner ist auch kein Ersatz für vLambsdorf. Wenn ich noch an Mumie Hamm-Brücher und die Doppelgenamte Leutheusser-Schnarre mit Dackel Martinlutherking (Wau) denke, bin ich doch ausserordentlich froh, dass ich demnächst sowas appetitliches wie Frauke Petry wählen kann. Stell Petry neben Merkel, das ist wie Leben und Tod, Petry hat auch ihr Soll mit 2 Kindern erfüllt, im Gegensatz zu Frau Sauer.

  17. PACKistaner Says:

    „Stell Petry neben Merkel, das ist wie Leben und Tod“
    Damit triffst den Nagel auf gen Kopf.
    Die Petry ist rein menschlich faszinierend. Die hat eine geradezu umhauende Aura. Die betritt , klein und zierlich wie sie ist, unaffällig den Saal, stellt sich, ohne Aufhebens um sich zu machen, zu den anderen auf der Bühne, macht mit ihrem Bubikopf den Eindruck eines frechen Mädchens und hat schon alle Symphatien gewonnen.
    Dann spricht sie mal locker eine Stunde frei und zeigt, daß sie auch noch blitzgescheit ist. Tolle Frau!

    Wenn ich dagegen an das körperlich, sprachlich und geistig unbeholfene Trampel Monster-Merkel denke ….. Hilfe!

  18. jot.ell. Says:

    Packi, stimme voll umfänglich zu.

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