Über das Hereinstecken von Messern in Körper anderer …


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kann man in der Presse praktisch täglich lesen, obwohl gefühlt 95% solcher Fälle erst gar nie erwähnt werden, um die Detsen nicht zu beunruhigen.  Meist kommt dann beim Urteil irgendwas um drei Jahre wegen „Körperverletzung“ heraus, so daß die Messertäter nach etwa 2 Jahren ihre zweite Chance erhalten, erfolgreicher vorzugehen.

Insofern überrascht das Urteil im „Armlänge-Reker-Fall“ etwas. 14 Jahre, weil trotz „Körperverletzung“ in diesem Fall nicht unerwartet Mordversuch entdeckt wurde, obwohl solches von dem künftigen 14-Jährigen abgestritten war.

In diesem (!) Fall wird das Messer-in-fremden-Körper-Stecken als Mordversuch gewertet. Aber nimmt nicht jeder den Tod seines Opfers in Kauf, der sein Messer da gezielt reintut? Verbluten, schwerste Organverletzungen und Ableben drohen fast immer.  Was schon die Tatsache beweist, daß viele „Körperverletzungen“ mit Messern auch gelungen im Tode enden.

Ob bei der Urteilsbegründung auch die Worte fielen: „Sie sind ja ein ganz schäbiger Lump!“?

Wir wollen es gar nicht wissen.

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Eine Antwort to “Über das Hereinstecken von Messern in Körper anderer …”

  1. Packistaner Says:

    Messer ist halt nicht gleich Messer sondern abhängig von der Schere im Kopf. Alles andere wäre vermessen.

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