Geld ( Teil VI): Preisrätsel: Wer kassiert und öffnet den Champagner?


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schnarch

Gedanken zum Geld

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Helikoptergeldmann Draghi druckst, druckt und grinst.

Nehmen wir an, er druckt 100.000.000.000, also 100 Milliarden.  Der druckt natürlich nichts, sondern drückt seine Tastatur und läßt das lustige Geld mit einem Knopfdruck auf seinem Bildschirm erscheinen.

Das macht er ohne realen Gegenwert, einfach so. Die Banken leihen sich das Geld und verleihen es gegen 2% Miete an in der Realwirtschaft investierende Unternehmer.

Die 100 Milliarden sind von der Realwirtschaft völlig ungedeckte Zahlen auf dem PC-Bildschirm. Die Zahlen hat sich Draghi nur ausgedacht.

Nun kommen bald Zinsen und Rückzahlungen aus der Realwirtschaft der Unternehmer zurück. Realwirtschaftlich gedecktes Geld (vermindert durch den Wertverlust durch die Geldvermehrung durch das PC-Geld geht an die Banken und durch deren Rückzahlung (teilweise) an die EZB.

Wer macht den Champagner auf?

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16 Antworten to “Geld ( Teil VI): Preisrätsel: Wer kassiert und öffnet den Champagner?”

  1. vitzli Says:

    ich glaube, draghi muss den teil des rückflusses an die ezb wieder durch knopfdruck wieder unauffällig beseitigen.

    DA kommt nur eine weinschorle mit liebfrauenmilch in betracht.

  2. Packistaner Says:

    Wie gesagt, der Kreditbetrag verschwindet wieder. Der Zinsbetrag aber nicht.
    Deshalb ist den Bankstern ja auch völlig egal, daß Staaten ihre Schulden NIE zurückzahlen. Sie bezahlen aber brav die ZINSEN!

  3. vinybeats Says:

    So siehts aus…aus scheisse geld gemacht…

  4. Frankstein Says:

    Ein lustiges Beispiel heute in der Zeitung. Ein “ Investoren“-Ehepaar bekommt von „seiner“ Hausbank keinen Kredit mehr. Weil sie umschulden wollten, zu günstigeren Zins-Konditionen und dazu das Widerspruchsrecht ( ausgelaufen) nutzten. Die haben ein Dutzend oder mehr Immobilien bauen lassen und so ihren Lebensunterhalt finanziert. Die Bank verweist zu recht auf fehlendes Vertrauen. Der Zins ermöglicht das Leben von Parasiten, die sich Zweifel gegenseitig die Köpfe abreißen.

  5. vitzli Says:

    packi,

    jetzt weiß ich, was mich irritiert hat:

    ich bin davon ausgegangen, daß die zinsen wertmäßig ja gedeckt sind. wo also soll das problem liegen?

    das ist aber nur eine seite der medaille. viny hat es in kürze beschrieben. aus nichts hat jemand 2 milliarden gemacht.

    dieses geld gehört, abzüglich der eigenmietkosten, der privaten vermietebank. und wem die widerrum gehört, ahnen wir.

  6. ki11erbee Says:

    Alles an deinem Artikel sowie die Kommentare sind grundlegend falsch.

    Ihr dreht euch im Kreis und kommt nicht weiter.

  7. Packistaner Says:

    Na dann erkläre mal WAS daran falsch sein soll.

    Ausserdem müssen wir diesbezüglich nicht weiter(?) kommen, weil das Geldsystem zur Gänze durschaut wurde.

    Ich hatte dir beim letzten diskutieren des Themas schon einmal einige Fragen gestellt, welche du aber nie beantwortest hast. Dem entnehme ich deine Argumentationsschwäche.
    Jemanden der ständig nur behauptete Argumente zu haben, sie aber nie vorlegte, hatten wir hier schon zur Genüge.

  8. ki11erbee Says:

    @Packi

    Mir hat damals auch keiner erklärt, wie es richtig ist, sondern ich musste es mir selber herleiten.

    Meine einzige Hilfestellung, die ich hier geben kann ist, daß die Aussagen nicht stimmen, es sind stets ein paar kleine Ungenauigkeiten enthalten, woran dann alles scheitert.

    Von nun an musst du weiterdenken und selber dahinterkommen.

    Ich finde, das ist Hilfe genug. Du hältst dich doch für so schlau, dürfte dann ja kein Problem sein, den Fehler zu entdecken.

  9. Packistaner Says:

    Ich halte mich für schlau genug, um behaupten zu können, daß meine Argumentationskette, welche ich übrigens mit überprüfbaren Fakten belegen kann, nicht falsch ist.

    Was schreibst du da für einen Unsinn, daß ich falsch läge weil DU das behauptest? Was ist das denn für eine Didaktik? o,O

  10. vitzli Says:

    killerbee,

    das ist wirklich käse, was du vertrittst. du erinnerst dich an die 100 butterbrote? es kommt NICHT auf die umlaufgeschwindigkeit des geldes an. das ist wirklich quark.

  11. Packistaner Says:

    killerbee

    Du schreibst auf deinem blog ständig, daß du dich der Wahrheit verpflichtest fühlst und um Erkenntnis ringst.
    Dies beweist du zB. mit deinen hervorragenden Artikeln über den NSU welche ich für logisch zwingend halte. Dafür meinen höchsten Respekt.
    Andereseits verweigerst du Diskusionen über Themen welche du noch nicht vollständig durchschaut hast und erklärst deine Teilerkenntnisse zur letzten Wahrheit obwohl ich deine Meinung schon öfter widerlegte. Ich möchte als Beispiel nur den „Kongodollar“ anführen. Diese Widerlegungen unterdrückst du aber auf deinem blog. Also scheint dir ja nicht wirklich an Aufklärung gelegen zu sein.
    Ich würde zB. eine logisch zwingende Widerlegung meiner Geldthesen sofort anerkennen. Egal von wem sie stammt, selbst von dir.
    Du tust dies nicht. Bist du lediglich ein selbstverliebter Narzis mit Sendungsbewußtsein, der sich moralisch erhöhen möchte wie all die vegetarischen klimarettenden Gutmenschen da draußen?
    Das ist überhaupt nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern ist eine Aufforderung zur Selbstreflexion.

    Übrigens: Ja natürlich bin ich konservativ – was denn sonst? :-D

  12. Hansi Says:

    Passt:

    „Wie krank das Finanzsystem ist, beweist auch ein absurdes Vorkommnis in der Schweiz: Neben fantastischer Natur und erstklassigem Käse haben die Eidgenossen, besser gesagt die Credit Suisse (CS), die Magie für sich entdeckt. Bekanntlich müssen die Banken seit der Finanzkrise 2008 ihren Eigenkapitalanteil erhöhen. Die CS entschied sich dafür, sich selbst Eigenkapital zu schaffen, und zwar aus dem Nichts. Offenbar frei nach dem Motto: „Wenn wir Geld aus dem Nichts schöpfen können, warum nicht auch Eigenkapital?“.

    Der Zaubertrick funktionierte folgendermaßen: Die CS vergab an arabische Investoren einen Kredit in Höhe von umgerechnet rund 9 Milliarden Euro. Dafür mussten lediglich zwei Buchungen in der Bilanz vorgenommen werden: Auf der Aktivseite wurde der Betrag als „Forderung“ eingestellt, auf der Passivseite wurde eine „Kundeneinlage“ in gleicher Höhe verbucht. Die Bank konnte sicher sein, dass die arabischen Investoren das Geld nicht abrufen werden, weil diese sich verpflichtet hatten, dafür neu geschaffene Vorzugsaktien der CS zu erwerben. Zu diesem Zweck war lediglich eine weitere Buchung nötig – unter Kennern „Passivtausch“ genannt: Die Kundeneinlage wurde umgebucht in die Position „Eigenkapital“. So einfach funktionierte diese äußerst fragwürdige Aktion.“

    -http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/04/weik-friedrich-wir-erwarten-einen-historischen-absturz/

  13. Hansi Says:

    vitzli Says: 2. Juli 2016 um 16:14

    „killerbee, das ist wirklich käse, was du vertrittst.“

    Warum beschäftigt ihr Euch mit der Spinnerin. Die wird nicht von ihrer Simpelargumentation „verteilen“ abweichen. Zum einen, weil sie dazu intellektuell schlicht nicht in der Lage ist. Zum anderen, weil sie dann eingestehen müsste, das für ihr Hartz4 ein deutscher Arbeitnehmer arbeiten muss und sodann als Schmarotzer dastehen würde. Der den deutschen Arbeitnehmer zudem noch beschimpft und verhöhnt. Nicht einmal hierher gehört, sondern nach Südkorea.
    Das passt natürlich nicht zu Mut, Ehre usw…. Beim Österreicher, den sie schätzt, wären solche Charaktere inhaftiert worden.

    Die ist nicht besser, als die ihr Feindbild.

  14. vitzli Says:

    hansi,

    es geht nicht darum killerbee zu überzeugen. das ist völlig wurscht. es geht darum, die eigenen standpunkte zu überprüfen.

    früher hätte ich noch gesagt, und um zu verhindern, daß andere drauf reinfallen. aber selbst das ist mir heute wurscht.

  15. Hansi Says:

    Haste Recht …..

  16. Packistaner Says:

    Vielleicht hilft ja diese Meldung –

    „Der Derivatebestand der Deutschen Bank ist mehr als 18 Mal so groß wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt: 49,6 Billionen Euro umfassen die außerbörslichen Derivate-Kontrakte wie Zinstauschgeschäfte oder Kreditausfallversicherungen (CDS).
    Zum Vergleich: Die wirtschaftliche Leistung Deutschlands im vergangenen Jahr belief sich auf 2,7 Billionen Euro, die des Euroraums auf 9,6 Billionen Euro.“

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