Die kurze Geschichte eines Artikels


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Nur für Insider.

Die anderen werden den Artikel nicht verstehen.

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Ich stieß heute morgen auf den BILDartikel, in dem gemeldet wurde, daß ein aus Frankenthal herrührender Danny Blum zum Islam konvertiert ist. Der Mann verdient sein Geld anscheinend damit, daß er Bälle von A nach B transportiert, das ganze in einer „Spielfeld“ genannten begrenzten viereckigen Sonderzone, und war auch bildlich abgebildet.

-http://www.bild.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/darum-konvertierte-danny-blum-46599930.bild.html

Blum? murmele ich noch vor mich hin, da höre ich: “ Er hat christliche Eltern!“. Das ist ja interessant.

Also guckele ich und siehe da, der Name Blum wird vielfach in unsichtbaren Zusammenhängen genannt, so wie von mir erwartet.

-http://juden-in-frankenthal.de/jüdische-familien/blum/

Christliche Eltern?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Die BILD hat sich das aus den Fingern gesogen (ein Deutscher hat normalerweise „christliche“ Eltern, der da sicher auch!)

Oder: die Eltern sind aus der Unsichtbarkeit konvertiert wie die Vorfahren des Politikers Kerry in den USA. Das hat man um 1900 oft gemacht, um beispielsweise studieren zu können. Es bedeutet … NICHTS. Der Bruder von Kerry ist schon wieder zu den unsichtbaren Wurzeln zurückkonvertiert. Einmal unsichtbar, IMMER  unsichtbar.

Im letzteren Fall gehe ich jede Wette ein, daß die lieben Eltern NIEMALS eine christliche Kirche von innen zum Gottesdienst besucht haben.

Zurück zu unserem Konvertiten. Vielleicht meint er es sogar ernst, das kann durchaus (temporär) sein, er ist jung und ohne Orientierung, wie zu lesen war.

Die Message der BILDmeldung mit Bild ist aber: Schaut her, wieder einer zum Islam konvertriert, der Islam hat wohl seine guten Seiten! DAS wird transportiert und DAS ist volkszersetzend, denn das deutsche Volk ist NICHT islamisch und der Islam antideutsch!

Reduziert auf das Wesentliche heißt das:

Ein prominenter – getarnter – Unsichtbarer preist den Islam, was volkszersetzend ist, und wird von der unsichtbarenfreundlichen bis -gesteuerten Lügenpresse unterstützt.

Meldungen dieser Art finden wir ohne Ende in den Medien. Jede für sich unverfänglich. Das System kann nicht erkannt werden. Und wer darauf hinweist, wie jetzt dieser Artikel hier, kann ohne Weiteres problemlos in die Verschwörungstheoretikerecke abgestellt werden.

Nun denn. Aber so läuft das Spiel seit vielen Jahrzehnten.

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Im Rahmen der kleinen Recherche stieß ich zufällig auf den nicht unbekannten Rolf Shimon Eden (-https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Eden) mit folgender interessanter Passage:

Anfang der 1950er lebte Eden in Paris und arbeitete dort unter anderem als Musiker, Kellner, Chauffeur, Autohändler und er übernahm erste Statistenrollen bei Filmproduktionen, später auch Nebenrollen. Gleichzeitig wartete er vergeblich auf ein Visum für die USA. Als er 1956 in der Zeitung las, dass jeder im Ausland lebende Berliner, der nach West-Berlin zurückkehrt, 6.000 DM erhalte, reiste er nach Berlin.[5]

Der Lebenslauf von Eden ist nicht langweilig. Die Vermögensaufstellung auch nicht, lol.

Letzteres ermöglichte es ihm, einen Preis auszusetzen: Die Frau, die ihn zu Tode vögelt, soll eine Viertel Million Euro bekommen, hat er im Fernseh versprochen, also die, bei der er zusammenbricht. Humor hat er.

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28 Antworten to “Die kurze Geschichte eines Artikels”

  1. MURAT O. Says:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

  2. Hessenhenker Says:

    „Oder: die Eltern sind aus der Unsichtbarkeit konvertiert wie die Vorfahren des Politikers Kerry in den USA. Das hat man um 1900 oft gemacht, um beispielsweise studieren zu können.“

    Daran sehe ich, daß es damals nicht so einfach war, studieren zu dürfen.
    Juden und Frauen durften demnach nicht!

  3. vitzli Says:

    naja, arme konnten sich das vermutlich auch nicht leisten. die herren akademiker haben die reihen rein gehalten.

  4. Tyrion L. Says:

    Im Rahmen der kleinen Recherche stieß ich zufällig auf den nicht unbekannten Rolf Shimon Eden

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    Der also auch…^^

  5. vitzli Says:

    ja, wusste ich auch nicht.

    am interessantesten fand ich, daß die ziemlich viel geld für die rückkehr bekamen. ich wusste nur, daß die nach 45 in deutschland geradezu hereinströmten, zb aus polen, aber das waren neue, die DIESE rückkehrerprämie wohl nicht bekamen.

    die motivation dieser neuen juden, zb aus polen, gleich nach den ende in das land der sechsmillionenfachen judenvernichtung – wovon wir ja alle auf ewig ausgehen und daran glauben wollen, auch wenn die beweislage so überaus dürftig ist – hereinzuströmen, interessiert mich ungemein.

    das passt überhaupt nicht.

  6. Niedersachse Says:

    @Vitzli:
    „die motivation dieser neuen juden, zb aus polen………das passt überhaupt nicht“

    Vor ca. 30-40 Jahren habe ich zu diesem Thema von offizieller Seite oft solche Verlautbarungen gehört, wie z.B.: „Die (bzw. „wir“) wollten dem deutschen Volk noch einmal eine Chance geben, eine humane Gesellschaft aufzubauen usw…..“.

    Das war, soweit ich mich erinnern kann, damals der Grundtenor zu diesem Thema.

    Andererseits hörte ich auch,- vor allem wenn ich mich mit unbelehrbaren Landsleuten, welche die Kriegs-und „Nachkriegszeit“ erlebt haben,- leider immer wieder solche und ähnliche scheußlichen Nazi-Sprüche wie:
    „Das ist doch klar, daß so viele von denen damals hierher gekommen sind. — Denn in welchem Land hätte es ihnen denn besser gehen können als in dem total besiegten Deutschland, ausgestattet mit allen Privilegien unter dem Schutz der feindlichen Besatzungsmacht?“
    (Wie kann man nur so denken? —- einfach ekelhaft!!!)

    Selbstverständlich glaube ich ausschließlich nur an die offizielle Version (die, mit der Chance für das deutsche Volk).

    Außerdem würde ich natürlich auch nicht einmal im Traum auf den Gedanken kommen, unsere lieben Befreier als „feindliche Besatzungsmacht“ zu bezeichnen.

    Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag!

    Niedersachse

  7. vitzli Says:

    niedersachse,

    danke sehr für diese ekelhaften ergänzungen.

    so ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt. zumal, wenn man die us-army, die massig ihre tumben bauernbuben vom lande für die „freiheit“ ( … in …. äh ….. wo ist germani nochmal ? dafür sterben wir doch gerne …! ) geopfert haben, als werkzeug der 40 unsichtbaren auf der dritten ebene definiert. (eigentlich ekelhaft unzulässig!)

  8. Packistaner Says:

    Die waren einfach schlau genug rechtzeitig vor dem Russen abzuhauen.

  9. vitzli Says:

    die judenschlachtenden … äh … ex – nazis schlimmer als die kommunistischen russen?

  10. Packistaner Says:

    Och im Juden schlachten waren die Bolschewiken auch recht emsig.

  11. vitzli Says:

    bring mich nich durcheinander: die bolschewisten waren doch selber zu 95% juden, jedenfalls ganz oben.

  12. Packistaner Says:

    Eben drum wird dieses Thema auch nie thematisiert.

  13. vitzli Says:

    naja, adi hat schon, die „jüdisch-bolschewist …“

    aber wem sage ich das, lol.

  14. Frankstein Says:

    Der hohle Klaus schleicht durch die Lande. Nach der amtlichen Statistik leben 100.000 Juden in Deutschland (2014), nach 108.000 in 2005! Über den Verbleib ist nichts bekannt. Wurden die alle totgevögelt? Wurden die nachts abgeholt und keiner will was gesehen haben? Wiederholt sich Geschichte oder werden Geschichten vorbereitet? Sind sie nach Frankreich abgewandert, um die drittgrößte jüdische Community ( 600.000 Sepharden!) zu verstärken? Was droht Deutschland – außer dem Merkel ?

  15. ebbes Says:

    Tyrion, danke für den Hinweis.

    Rolf Shimon Eden wurde als Disco-Betreiber und Playboy bekannt. Er erzählt erstmals über seine Jugend in Israel.

    Shimon stieg mit den anderen Soldaten auf den Berg, um die Araber von dort zu vertreiben. Es wurde ein langer Kampf. Und sie haben ihn verloren. „All meine Kameraden wurden erschossen, nur ich hatte Glück, weil ich durch Hitze und Hunger in Ohnmacht gefallen bin“, erinnert sich der Mann, der damals der Soldat Shimon war und der heute Rolf Eden, der Playboy, ist.

    1948, unmittelbar nachdem die Uno den Staat Israel ausgerufen hat, kam es zum Gründungskrieg zwischen Israel und den umliegenden arabischen Ländern. Als junger Mann kämpfte Rolf Shimon Eden in der Palmach, einer Eliteeinheit, unter Yitzhak Rabin.

    Geboren wurde Eden 1930 in Tempelhof, als Sohn eines jüdischen Containerfabrikbesitzers. Sofort als die Nazis die Macht ergriffen, wanderte die ganze Familie ins damalige Palästina aus.

    Der Jüdischen Gemeinde spendet er viel, aber vom Gemeindeleben hält er sich fern.

    Nach der Armee ging Eden nach Paris, schlug sich als Musiker durch. „In einem Artikel in einer französischen Zeitung stand, dass jeder Berliner, der zurückkommt, von der Regierung 6000 Mark bekommt.“ Eden nahm den ersten Zug nach Berlin, die Stadt, in der der Mord an 6 Millionen Juden beschlossen worden war. Die Heimatstadt war ihm inzwischen fremd wie „Alaska“. Doch Vorbehalte hatte er nicht. „Wut kannte ich nicht, weil ich mir keine Gedanken darüber machte, was 12 Jahre zuvor passiert ist“, sagt Eden. Aus seiner Familie wurde niemand umgebracht.

    1957 eröffnete Eden mit dem Rückkehrgeld seinen ersten Jazzclub, den „Old Eden Saloon“. Der Rest ist bekannt.

    -http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.bz-berlin.de/data/uploads/multimedia/archive/00286/Eden4_286099a-1024×576.jpg&imgrefurl=http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/rolf-eden-lueftet-sein-lebens-geheimnis&h=576&w=1024&tbnid=A9_xMYW3nZnrwM:&tbnh=74&tbnw=132&docid=e8zuyqhouHeEGM&usg=__co1JyA51q8HPZcWBLgod82amiFw=&sa=X&ved=0ahUKEwjN9pKjoNfNAhWlAJoKHW-SAP0Q_h0IhgEwDQ

  16. ebbes Says:

    Man beachte:

    „…Eden nahm den ersten Zug nach Berlin, die Stadt, in der der Mord an 6 Millionen Juden beschlossen worden war. Die Heimatstadt war ihm inzwischen fremd wie „Alaska“. Doch Vorbehalte hatte er nicht. „Wut kannte ich nicht, weil ich mir keine Gedanken darüber machte, was 12 Jahre zuvor passiert ist“, sagt Eden. Aus seiner Familie wurde niemand umgebracht….“

  17. Hessenhenker Says:

    @ Frankstein
    Wenn man mal annimmt, daß Juden Menschen sind wie Du
    (nicht wie ich, denn ich bin zähle ja inzwischen nicht bloß in der Wahrnehmung der Irren aus der Gisselbergerstrasse dazu: Zitat: „biste etwa doch eh Judd“),
    dann wäre es üblich, daß immer mal welche wegsterben oder wegziehen.
    Wegziehen ist doch bei der Entwicklung zum Gefährlichen hin in Deutschland eine gute Idee!
    Schreiben hier doch sonst immer alle!

  18. Hessenhenker Says:

    @ Frankstein
    Danach sind in 10 Jahren 10 % gestorben oder weggezogen.
    Wahrscheinlich sind ja auch 10 % Katholen und 10 % Evangeliban in der gleichen Zeit verstorben.
    Oder 10 % Friesen und Sorben von allen.

    Apropos wegziehen:
    Juden haben das Glück, jederzeit nach Judäa ziehen zu können (hierzulande als „Westbank“ bekannt).
    Dort ist es viel sicherer als hier.

    Frankstein hat Pech, es gibt klein Frankland.
    Ich hab auch Pech, auch kein Henkerland da zur Zeit.

  19. Hessenhenker Says:

    @ ebbes
    Ist das ein Vorwurf, daß Eden die 6000 Mark angenommen hat?

    Also wenn die antisemitische und antideutsche und anti-alles AXA mir mein Geld anbieten würde, da sagte ich auch nicht nein.

  20. Hessenhenker Says:

    @ ebbes

    Warum sollte sich Eden Gedanken machen müssen?
    99,99 % der anderen Leute machen sich doch auch keine Gedanken.

  21. Hessenhenker Says:

    Also, wenn es bei Rolf Eden als irgendwie verdächtig hingestellt wird, daß er sich keine Gedanken macht,
    dann sind aber 80 Millionen Leute in Deutschland verdächtig.

  22. Packistaner Says:

    Deutsche haben sich keine Gedanken zu machen sondern Gedenken!

  23. ebbes Says:

    Nee…Henker, ich mache Eden erstmal keinen Vorwurf wegen den 6.000 Mäusen, sondern für mich ist seine Aussage sehr aufschlußreich:

    „…Eden nahm den ersten Zug nach Berlin, die Stadt, in der der Mord an 6 Millionen Juden beschlossen worden war.
    Doch Vorbehalte hatte er nicht. „Wut kannte ich nicht, weil ich mir keine Gedanken darüber machte, was 12 Jahre zuvor passiert ist“, sagt Eden. Aus seiner Familie wurde niemand umgebracht….“

    Davon abgesehen, 6.000 Mäuse waren damals verdammt viiieel Geld, WOZU das gut sein sollte, erschließt sich mir nicht. Ich weiß nur, daß mich sowas ziemlich ankotzt, weil unser HART ERARBEITETES STEUERGELD ununterbrochen mit vollen Händen rausgeworfen wird, bis heute.

  24. Packistaner Says:

    Kann man die Wahl der Reker eigentlich als Stichwahl bezeichnen?

  25. Frankstein. Says:

    Henker, frank und frei, diese Adjektive werden den Franken zugeschrieben, was sich auch im Namen niederschlägt. Ottie Fischer hat gesagt = wir müssen dem Herrgott danken, für Boiern und die Franken! Freie Franken sind überall, ich habe 2 Vaterländer und ein Mutterland. Preußen, Frankenland und Umbrierland. Umbrierland heißt Schweiz, Frankenland ist abgebrannt, nur Preußen liegt auf Lauer. Zwar von den Unsichtbaren verboten, schläft im Verborgenen und wartet auf seine Erweckung. “ Es ist nicht tot, was lange schläft!“ Nach Theo Weigel auf dem Sudetentag, nach dem Urteil des BuVerfG existiert das Deutsche Reich weiterhin. Es wird erweckt, wenn Ostpreußen, Westpreußen, Posen, Schlesien und Eupen-Malmedy wiedervereint werden, mit Rumpfdeutschland. Das zu verhindern, war Anlass der 2+4-Verhandlungen. Verhindert haben es die Briten ( god save the BREXIT), die Sepharden, die sich Franzosen nennen und natürlich die khasarischen Polen. Gelenkt, geleitet und überwacht von den Zionisten jenseits des Großen Teiches. Und der untertänige Kohl schenkte ihnen auch noch die Kontrolle über die BRD, die DDR und über unsere Kassen. Als Zugabe noch die Kontrolle über die Meinungshoheit ( Private Medien), die politische Hoheit (EU) und eigentlich über alles. Möge er lange im Rollstuhl schmoren.
    Fakt ist, das Europa der Khasaren, der Aschkenasen, der Sepharden und der Zionisten ist mausetot, das Deutsche Reich schläft nur. Sollte sich Frankstein unnötige Sorgen machen ?

  26. Hessenhenker Says:

    Ich schlafe schon seit vielen jahrzehnten,
    nur manchmal schrecke ich kurz hoch!

  27. ebbes Says:

    Frankstein #17:00

    Wie wahr !
    In wenigen Sätzen alles gesagt.

  28. Frankstein Says:

    „Kann man die Wahl der Reker eigentlich als Stichwahl bezeichnen?“
    Ich mag morbiden Humor, er ist dem Morbus homo-morbi angemessen ( siehe auch Hessenhenker ). Es mag andere Universen geben, dieses ist dem Verfall heimgegeben.
    Ich spare mir Beispiele, wer Augen hat, mag selber sehen.
    Die Stichwahl ersetzt das Gottesurteil, wer überlebt kriegt den Versorgungsposten. Vorbild ist ja die Wassertaufe, ein Vorgang , der zum Opfermythos beigetragen hat. Der wiederum Grundlage für heute praktizierte Inclusion ist. “ Was die Götter versauten, muß der Mensch richten !“ Der Mensch als Richtigrücker, nie zuvor hat sich eine Menschheit so überheblich gezeigt. Der Messerstecher hat Reker in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt, die jetzt von der erfahrenen Gottesgnade ganz entzückt ist. So schafft man wiedergeborene Christen, die Gottes Allmacht bezeugen können. Frevler würden sagen, gewogen und zu leicht befunden! Eigentlich hätte der Täter den Orden B’nai B’rith verdient, hat er doch den Opfern einen Dienst erwiesen. Aber egal, Jahwe ist tot, Bud Spencer ist tot, der Papst kränkelt und die Gesellschaften tanzen um den Rollstuhlfahrer. Aliens, die in Jahrtausenden die Trümmer besichtigen, werden sagen = arme Schweine!

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