Vitzlis Presseschau: Alles super! Pildung ihmer beßer. Stäht in der zaitunk. Und ein rattenscharfer Film!


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Wer ein bischen älter ist, als 25, merkt, daß in Detsland alles immer besser wird.

Schon im Alltag. Kleine Wechselgeldberechnungen (Gib 5, es kostet 2,55, das ist jetzt aber echt schwer, man kriegt 3,12 raus – realistische Symbolrechnung) signalisieren, daß Zahlen doch eher eine mystische Dimension haben, die kaum ohne Voodoo-Priester zu bewältigen ist. Das liegt daran, daß das Bildungsniveau oben aus der Leitschiene gerutscht ist. Vor lauter Steigen. Wer da lacht, möge bedenken, daß sogar heutige hochein- und ausgebildete Journalistenlehrlinge nicht einmal Epfel und Ziehdrohnen unterscheiden können, wir berichteten. Trotzdem schreiben die in der Qualitätspresse ganz wichtige Artikel wie den da.

Lustig aber auch jetzt heute:

Flüchtlingsbildung kostet drei Milliarden im Jahr

Das Bildungsniveau in Deutschland steigt, Ausländer holen deutlich auf. Dennoch ist der Erfolg stark von der sozialen Herkunft abhängig. Die nächste Mammutaufgabe: Die Ausbildung von Flüchtlingen.

Eine namenlose Kochtopfferne in der kwalitätsprese Wehlt.

Kreiisch und Brüll!

Ja, seitdem viele Hunderttausend Analphabeten hereingewunken werden, steigt das Bildungsniwo unaufhörlich. Tatsächlich beobachten wir das seit vielen Jahren, daß es für das gute alte Bitur heute schon reicht, wenn sich jemand die Nase putzen und die Schnürsenkel zubinden kann und den Anfangsbuchstabe seines Vornamens unter vier vorgegeben Antwortmöglichkeiten mit Hilfe des Telefonjokers richtig errät. Dann studiert manfraues halt schurnalistig.

Man mag solchen Idiotenmist gar nich mehr kommentieren oder gar artikelieren. Nimmt man den Deckel von einer Zeitung, stinkt einem der gebuchstapelte Müll entgegen und man fragt sich, wer die Suppe gekocht hat. 

Der VolksIQ sinkt dank zur Inzuchtvermeidung hereingewunkener Flut seit Jahren. Und wozu sollten wir die hereinflutenden Gehirnchirurgen und Krankenschwestern ausbilden? Zu Gehirnchirurgen und Krankenschwestern? In umgekehrter Reihenfolge?

PS: Naja, lange nichts mehr von den ewigen jüdischen Hetzern gegen Putin in der Lügenwelt gelesen …  :-/

Statt Katzenphotos heute mal einen Rattenfilm. Hier wurde schon in die Bildung investiert:

(gefunden bei  https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com)

28 Antworten to “Vitzlis Presseschau: Alles super! Pildung ihmer beßer. Stäht in der zaitunk. Und ein rattenscharfer Film!”

  1. Anonymous Says:

    Was nützt all die Bildung, wenn man deswegen in den Knast kommt, so wie beispielsweise Herr Diplomingenieur (Universität) Wolfgang Fröhlich; er studierte Verfahrenstechnik. Herr Fröhlich leistete ein Gutachten punkto HC – in einem „Gerichts-“ Verfahren im Auftrag des Schweizers Historiker Jürgen Graf, der nach seiner Aburteilung nach Rußland, Moskau, floh, wo er sich bis heute versteckt hält. Ob des Gutachtens wurde Herr Fröhlich ebenfalls abgeurteilt und sitzt nun nahezu 11 Jahre im Kerker der Altmark, auch Österreich genannt.

    Hier das jüngste Lebenszeichen von ihm mittels eines Briefs, den Herr John de Nugent – ein Freiheitskämpfer in den VSA – veröffentlicht hat. Wir sollten unsere wahren Helden nicht vergessen!

    GERMAN Holo-Enttarner Fröhlich schreibt aus zehn Jahren Haft in Judösterreich [Anmerkung Tantchen: So die Überschrift des Verfassers]

    -https://www.johndenugent.com/deutsch/german-holo-enttarner-frohlich-schreibt-aus-zehn-jahren-haft-in-judosterreich/

  2. Tante Lisa Says:

    Was nützt all die Bildung, wenn man deswegen in den Knast kommt, so wie beispielsweise Herr Diplomingenieur (Universität) Wolfgang Fröhlich; er studierte Verfahrenstechnik. Herr Fröhlich leistete ein Gutachten punkto HC – in einem „Gerichts-“ Verfahren im Auftrag des Schweizers Historiker Jürgen Graf, der nach seiner Aburteilung nach Rußland, Moskau, floh, wo er sich bis heute versteckt hält. Ob des Gutachtens wurde Herr Fröhlich ebenfalls abgeurteilt und sitzt nun nahezu 11 Jahre im Kerker der Altmark, auch Österreich genannt.

    Hier das jüngste Lebenszeichen von ihm mittels eines Briefs, den Herr John de Nugent – ein Freiheitskämpfer in den VSA – veröffentlicht hat. Wir sollten unsere wahren Helden nicht vergessen!

    GERMAN Holo-Enttarner Fröhlich schreibt aus zehn Jahren Haft in Judösterreich [Anmerkung Tantchen: So die Überschrift des Verfassers]

    -https://www.johndenugent.com/deutsch/german-holo-enttarner-frohlich-schreibt-aus-zehn-jahren-haft-in-judosterreich/

    Werter vitzli, laß den vorherigen Beitrag bitte im „Off“; abermals vergaß ich vorab die e-Post sowie das Pseudonym einzupflegen :-/

  3. Tante Lisa Says:

    Na mal ehrlich, wer wäre bei der kleinen Hübschen nicht schon gerne Rattenschwanz – ähh, Pardon – Ratte ;-)

  4. Tante Lisa Says:

    Die Phantasie-WELT notiert – wohl hoffentlich pointiert:

    Das Bildungsniveau in Deutschland steigt, Ausländer holen deutlich auf. Dennoch ist der Erfolg stark von der sozialen Herkunft abhängig. Die nächste Mammutaufgabe: Die Ausbildung von Flüchtlingen.

    Naja, werter vitzli, worüber beklagen? Der Martin hat es doch gesagt:

    Scheiße ist wertvoll!

    Gut, ertappt, ich habe eine mathematische Gleichung aufgemacht :-)

    Also, Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, sagte:

    „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

    „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

    „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

    „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

    „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

    Weitere Informationen dazu hier, bei Eulenfurz (Pfad deaktiviert):

    -https://eulenfurz.wordpress.com/2016/06/16/scheisse-ist-gold/

  5. Frankstein Says:

    Also ich fand den Film toll, insbesondere die Szene,wo der kleine Racker die Geldbörse fleddert. Ich hinterfrage das auch nicht, ich lass das sinken. Der „erste“ syrische Hochschulprofessor trat jetzt seine Berufung an, daran kann man den Bildungserfolg messen!
    Von etwa 6 Millionen Flutlingen in den letzten 10 Jahren bekommt einer eine Professur ! Das sind ja fast deutsche Verhältnisse – in 50 Jahren!
    Viele sind berufen, aber wenige auserwählt. Am Auswählen muss also noch gearbeitet werden. Und wer kann das besser, als die Auserwählten? Egal, ob wir das gut oder schlecht finden, das ist Industrie 5.0= die Zukunft ! Neumann beschrieb sie als sich selbst produzierende Automaten. Das Prinzip ist in Politik und Gesellschaft schon etabliert, jetzt kann auch Lieschen Müller teilhaben. Kann keiner sagen, wir wären nicht gewarnt worden. Vor der Zukunft!

  6. glaubenistnichtwissen Says:

    Hat dies auf glauben_ist_nicht_wissen rebloggt.

  7. ebbes Says:

    Flüchtlinge sind fleißig, Deutsche sind faul

    -https://www.youtube.com/watch?v=HvY_Xz8W1MY&feature=share

  8. Hessenhenker Says:

    Die in der Überschrift gewählte Sprache wird sicher bald völlig mainstream sein.

  9. Anonymous Says:

    @ebbes

    Die Sprecherin kann sich das zynische Lachen kaum verkneifen. Daran entnehme ich, daß sie von folgendem Sachverhalt Kenntnis hat, den Herr Michael Winkler jüngst, nämlich am 1. Juni 2016, in seinem Pranger mit dem Titel „Schaden: Unermeßlich!“ darlegte:
    (Die beiden Absätze sind so wichtig, daß sie den Pranger einleiten!)

    Ein gewisser Winthrop Kellogg hat 1931 ein Experiment durchgeführt: Er hat seinen Sohn (10 Monate alt) mit einem Schimpansen-Kind (7 Monate alt) zusammengetan und beide gleich behandelt und erzogen. Das Experiment wurde nach neun Monaten abgebrochen, da das menschliche Kind immer mehr äffische Verhaltensweisen übernommen hatte und gegenüber gleichaltrigen Menschenkindern in der Entwicklung zurückgeblieben war. Die Schimpansin kam wieder zurück in den Zoo, der Mensch konnte seine Defizite aufholen und später in Harvard Medizin studieren.

    Das Kellogg-Experiment zeigt eindeutig, daß sich das primitivere Verhalten durchsetzt. Die menschliche Sprache, selbst das simple amerikanische Englisch, erfordert einen höheren geistigen Aufwand als die einfachen Affenlaute, vor allem dann, wenn Sätze gebildet werden müssen. „Hunger!“ kann ein Affe ausdrücken, das „Ich habe Hunger!“ ist bereits jenseits seiner Artikulationsmöglichkeiten, und das gleichbedeutende „Ich bin hungrig!“ entzieht sich gänzlich seinen Möglichkeiten.

    Quellenangabe zu obigen Pranger Herrn Winklers:

    -http://verkehrt.eu/Thema-Schaden-Unerme%C3%9Flich

    Herr Michael Winkler bringt die Problematik dezent auf den Punkt.

    Die Sprecherin gehört aus dem Hörsaal entfernt und sollte Hals über Kopf oder Kopf ohne Hals oder so ähnlich die Lehren des Dr. med. Guillotin mehr oder minder verinnerlichen beziehungsweise genauer veräußerlichen; Politiker, die diese Person über-haupt möglich machen, sollten sich darüber hinaus verantworten müssen!

  10. Tante Lisa Says:

    @ebbes

    Die Sprecherin kann sich das zynische Lachen kaum verkneifen. Daran entnehme ich, daß sie von folgendem Sachverhalt Kenntnis hat, den Herr Michael Winkler jüngst, nämlich am 1. Juni 2016, in seinem Pranger mit dem Titel „Schaden: Unermeßlich!“ darlegte:
    (Die beiden Absätze sind so wichtig, daß sie den Pranger einleiten!)

    Ein gewisser Winthrop Kellogg hat 1931 ein Experiment durchgeführt: Er hat seinen Sohn (10 Monate alt) mit einem Schimpansen-Kind (7 Monate alt) zusammengetan und beide gleich behandelt und erzogen. Das Experiment wurde nach neun Monaten abgebrochen, da das menschliche Kind immer mehr äffische Verhaltensweisen übernommen hatte und gegenüber gleichaltrigen Menschenkindern in der Entwicklung zurückgeblieben war. Die Schimpansin kam wieder zurück in den Zoo, der Mensch konnte seine Defizite aufholen und später in Harvard Medizin studieren.

    Das Kellogg-Experiment zeigt eindeutig, daß sich das primitivere Verhalten durchsetzt. Die menschliche Sprache, selbst das simple amerikanische Englisch, erfordert einen höheren geistigen Aufwand als die einfachen Affenlaute, vor allem dann, wenn Sätze gebildet werden müssen. „Hunger!“ kann ein Affe ausdrücken, das „Ich habe Hunger!“ ist bereits jenseits seiner Artikulationsmöglichkeiten, und das gleichbedeutende „Ich bin hungrig!“ entzieht sich gänzlich seinen Möglichkeiten.

    Quellenangabe zu obigen Pranger Herrn Winklers:

    -http://verkehrt.eu/Thema-Schaden-Unerme%C3%9Flich

    Herr Michael Winkler bringt die Problematik dezent auf den Punkt.

    Die Sprecherin gehört aus dem Hörsaal entfernt und sollte Hals über Kopf oder Kopf ohne Hals oder so ähnlich die Lehren des Dr. med. Guillotin mehr oder minder verinnerlichen beziehungsweise genauer veräußerlichen; Politiker, die diese Person über-haupt möglich machen, sollten sich darüber hinaus verantworten müssen!

    Nachtrag an vitzli: Bitte laß meinen vorherigen Beitrag im „Off“, da ich wieder mal die elektronische Postadresse wie den Namen vergaß

  11. ebbes Says:

    Das Landgericht Detmold hat einen früheren SS-Wachmann im Konzentrationslager Auschwitz zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach den 94-Jährigen Reinhold Hanning am Freitag der Beihilfe zum Mord in mindestens 170 000 Fällen schuldig. „Sie waren knapp zweieinhalb Jahre in Auschwitz und haben damit den Massenmord befördert“, sagte Richterin Anke Grudda zu Beginn der Urteilsbegründung.

    Der Angeklagte hatte im Prozess zugegeben, Mitglied der SS-Wachmannschaft in Auschwitz gewesen zu sein und vom Massenmord gewusst zu haben. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt, weil keine Beweise für die direkte Beteiligung an konkreten Taten vorlägen. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft gefordert. Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Auschwitz mehr als eine Million Menschen ermordet.

  12. ebbes Says:

    Tante Lisa Says: 17. Juni 2016 um 12:53

    Die Sprecherin kann sich das zynische Lachen kaum verkneifen.
    Die Sprecherin gehört aus dem Hörsaal entfernt und sollte Hals über Kopf oder Kopf ohne Hals oder so ähnlich die Lehren des Dr. med. Guillotin mehr oder minder verinnerlichen beziehungsweise genauer veräußerlichen; Politiker, die diese Person über-haupt möglich machen, sollten sich darüber hinaus verantworten müssen.

    @ Werte Lisa,

    bitte schaue dir folgendes Video an. Da sitzt die gleiche Sprecherin auf dem Podium. Offensichtlich ist dies eine AfD-Veranstaltung, und die fiese Volksverräterin von der AfD.
    Für mich ist somit alles glasklar was die AfD betrifft…..

    „Schüler läuft mit Angriff auf AfD ins Leere“

    -https://www.youtube.com/watch?v=YhmHefwWkuY

  13. ebbes Says:

    Interessante Ergänzung zu meinem Komm. #14:10

    Richterin Anke Grudda übernimmt SS-Prozess

    Detmold. Im Vorfeld des Auschwitz-Verfahrens hat es erneut eine Änderung in der Prozessführung gegeben. Nachdem auch der zweite Vorsitzende Richter der Großen Strafkammer erkrankt ist, werde nun Anke Grudda das Verfahren führen, teilte das Landgericht am Donnerstag mit.

    Die bisherige Gerichtssprecherin war bereits von Anfang an als Beisitzerin im Prozess gegen den ehemaligen KZ-Aufseher aus Lage vorgesehen. Zur neuen Pressedezernentin war deshalb Gruddas Kollegin Dr. Anneli Neumann ernannt worden. Nicht nur Pressevertreter aus der ganzen Welt sind an dem Verfahren interessiert: „Etwa die Hälfte der Anrufer sind Lehrer, Schüler oder Bürger, die an dem Prozess teilnehmen oder mehr Informationen haben möchten“, so die 34-Jährige.

    -http://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/20703326_Richterin-Anke-Grudda-uebernimmt-SS-Prozess.html

  14. ebbes Says:

    Das Theaterstück wird ja immer interessanter…
    Ergänzung zu meinem Komm. #14:30

    …..Als Oberstaatsanwalt Andreas Brendel 25 Minuten lang die Anklageschrift mit all den grausamen Details aus dem KZ Auschwitz verliest, blickt Hanning immer noch zu Boden. Brendel erklärt, wie das Gift Zyklon B wirkte: „Die Leichen lagen häufig in halbkauernder Position, die Haut mit grünen Punkten überzogen, Schaum vor dem Mund oder aus den Ohren blutend in den Gaskammern.“

    Dann tritt mit Leon Schwarzbaum (94) der erste Holocaust-Überlebende in den Zeugenstand. 35 Mitglieder seiner Familie seien getötet worden, erzählt er: „Die Nazis haben mein Leben zerstört.“ Die Bilder aus Auschwitz verfolgten ihn sein Leben lang. „Ich verstehe nicht, warum all diese Menschen ermordet wurden“, sagt er und fordert eine Erklärung von Hanning. Der schaut erstmals für den Bruchteil einer Sekunde hoch.

    Salmen bittet um eine Unterbrechung. Sein Mandant müsse auf die Toilette. Als er wiederkommt, ist die Zeit um – länger als zwei Stunden ist er nicht verhandlungsfähig. Leon Schwarzbaum wird am zweiten Prozesstag am Freitag nochmals aussagen müssen. Ob ihm das möglich sei, fragt Richterin Grudda einfühlsam. „Gerne“, antwortet er ohne zu zögern.

    -http://www.lz.de/lippe/detmold/20706488_So-verhielt-sich-Reinhold-Hanning-am-ersten-Prozesstag.html

  15. vitzli Says:

    ebbes, 1410

    der witz ist, daß er sich nicht mal damit verteidigen kann, daß es da nix gab, – was wir natürlich nicht glauben, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist -, weil er dann wegen leugnung genauso lange einrückt. ein menschenunwürdiges schandverfahren!

    ps: wurden da nicht noch vor wenigen jahren 6 millionen vergast? ich habe das noch so gelernt. naja, die anderen 5 waren dann eben sicher woanders. das mit den grünen punkten würde mich aber mal näher interessieren.

  16. ebbes Says:

    Sorry, vitzli, hier noch weitere, aussagekräftige Ergänzungen zu o.g. Ausschwitz-Prozeß.
    Ich muß sagen, diese, so unfassbar grausam und menschenverachtend geschilderten Taten, haben mir die Tränen in meine Augen getrieben……

    Detmold. Am zweiten Tag des Auschwitz-Prozesses, in dem sich der 94-jährige Reinhold Hanning wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen verantworten muss, ist das Medieninteresse schon ein stückweit abgeebbt. Der Besucherrang ist hingegen dicht besetzt. Wieder müssen Menschen vor der Tür des IHK-Gebäudes bleiben, weil sie keinen der 60 freien Plätze ergattern konnten.

    Die Berichte der drei Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum, Justin Sonder und Erna de Vries, die die Zuschauer derweil im Sitzungssaal hören, sind detailliert, bewegend, schockierend. (Anmerk. v. mir: Nebenklägerin Erna de Vries sagt im Auftrag der ermordeten Mutter aus).

    In der Nacht zum 3. März 1943 hielt der Zug aus Dresden, in dem Justin Sonder saß, auf freier, hell erleuchteter Fläche: „Wir wussten nicht, wo wir waren, hörten nur das Gebrüll: los, los los – alle raus, alles liegenlassen“, schildert Justin Sonder seine ersten Eindrücke des Konzentrationslagers. Dort, vor den Toren, hätten die Menschen schon ihre Identität verloren. Fortan waren sie nur noch Nummern, eintätowiert in den Unterarm.

    17 Jahre war Sonder, als er in seiner Heimat Chemnitz verhaftet und nach Auschwitz deportiert wurde. Ein SS-Offizier nötigte ihn noch an der Rampe, eine Postkarte an seine Angehörigen zu schreiben: „Er diktierte: Bin gut im Arbeitslager Monowitz angekommen.“ Etliche Deportierte wurden gezwungen, derartige Karten zu schreiben, um die Familien in der Heimat arglos zu halten – zahllose wurden direkt danach ins Gas geschickt.

    Justin Sonder kam ins Lager, in Block 10. Später erfuhr er, dass von seinem Transport 535 Männer und 145 Frauen interniert wurden – 800 bis 1500 wurden direkt ins Gas geschickt. Ein Mithäftling, ebenfalls aus Chemnitz, nahm ihn noch am selben Abend zur Seite: „Er hat gesagt: Wir sind alles Todeskandidaten.“

    Der Teenager, der am Ende des Holocaust 17 Selektionen überstanden hatte, wusste fortan: Wer krank oder gebrechlich aussah, wurde in die Krematorien geschickt. Die SS-Leute hätten die geschwächten Häftlinge mit dem schleppenden Gang „Muselmänner“ genannt: „Es war römisches Recht: Daumen nach unten bedeutete Tod.“

    Ob er sich auch an positive Erlebnisse mit SS-Leuten erinnern kann, will die Vorsitzende Richterin Anke Grudda von dem Zeugen wissen. Der zierliche Mann mit dem freundlichen Lächeln schüttelt den Kopf: „Nein, nur sadistische, grausame.“ Er erzählt, wie das Wachpersonal Häftlinge auf dem Weg zur Arbeit begleitete und aus nichtigen Gründen erschoss – wenn sie versehentlich aus der Reihe ausscherten oder ihre Mütze verloren. Nachts habe er häufig Schüsse gehört – Menschen, die in den Stacheldraht liefen, wurden umgebracht.

    Und die SS-Leute hätten sich einen Spaß daraus gemacht, die Häftlinge zu schikanieren, sie die ganze Nacht draußen stehen zu lassen oder zu wecken, um „Sport mit uns zu machen“: „Dann sollten wir Häschen hüpfen – aber wir waren doch so müde.“

    Ein SS-Mann namens Sommer habe ihn zusammengeschlagen, weil er nicht ordentlich gegrüßt habe. Und im April, als es tagelang ununterbrochen regnete, hätten die SS-Männer die Häftlinge, die schon völlig durchnässt von der Arbeit kamen, gezwungen, sich in den großen Pfützen hin und her zu rollen.

    Es ist ganz still im Saal, als Justin Sonder von der letzten Hinrichtung erzählt, die er im Oktober 1944 auf dem Appell-Platz in Auschwitz erlebte. Mit deutscher Gründlichkeit sei das Urteil verlesen worden. Ein 16-Jähriger aus Saloniki sollte gehängt werden, weil er während eines Fliegeralarms auf seiner Arbeitsstelle ein Stück Brot entwendet hatte. „Das letzte Wort dieses Jungen, den sie wegen eines Stücks Brot ermordeten, war ein Wort, das in vielen Sprachen gleich ist: Mama.“

    Die Aussage des heute 90-jährigen Justin Sonder, der 40 Jahre als „Kriminalist“ tätig war, treibt vielen Zuschauern die Tränen in die Augen, so unfassbar grausam und menschenverachtend sind die geschilderten Taten.

    -http://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/20707127_Hanning-will-Erklaerung-abgeben-Zeugenaussagen-schockieren.html

  17. Tante Lisa Says:

    vitzli, heute um 15.05 Uhr

    Der Opa hat/te keine Chance! Juristisch nicht u n d persönlich nicht.

    Bei Tante Lisa, der Namensgeberin an dieser Stelle – sie gab zu Lebzeiten ihre Zustimmung und es war ihr überdies eine Ehre – wurde quasi ermordet, indem man ihr das Wasser entzog und zeitgleich an einer Morphiumpumpe anschloß. Sie wußte nicht wie ihr geschah und hatte Angst, so daß sie sich nicht mehr wehrte dagegen – und wenn auch nur verbal.

    Der Opa kennt derlei Fälle bestimmt aus seinem Umfeld, weil diese Tötungsart in der BRD gang und gäbe ist. Mit sogenannter Palliativmedizin hat das nichts zu tun – es ist meines Erachtens Mord.

  18. ebbes Says:

    Jüdischer Weltkongress: Hanning hat Strafe bekommen, die er verdient

    Mit dem Strafmaß blieb das Gericht unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die sechs Jahre Haft gefordert hatte. Hannings Verteidiger hatten Freispruch beantragt. Es seien im Prozess keine Beweise für die direkte Beteiligung Hannings an konkreten Taten vorgelegt worden. Er habe zu keinem Zeitpunkt Menschen getötet, geschlagen oder dabei geholfen.

    Der 94-Jährige aus Lage hatte den Prozess weitgehend regungslos verfolgt. Überlebende Auschwitz-Häftlinge hatten ihn vergeblich zu einer umfassenden Aussage aufgefordert. In einer persönlichen Erklärung hatte Hanning lediglich gesagt, er bereue zutiefst, „einer verbrecherischen Organisation angehört zu haben“.

    Hanning ist der zweite ehemalige SS-Angehörige, gegen den in jüngster Zeit ein Urteil wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz ergangen ist. Das Landgericht Lüneburg hatte im Juli 2015 den als „Buchhalter von Auschwitz“ bezeichneten Oskar Gröning zu vier Jahren Haft wegen der Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Bundesgerichtshof muss noch über eine Revision entscheiden.

    Der Jüdische Weltkongress hat das Urteil gegen den ehemaligen SS-Mann Reinhold Hanning begrüßt. „Er hat die Strafe bekommen, die er verdient“, sagte WJC-Präsident Ronald S. Lauder am Freitag in New York. Der WJC (Englisch: World Jewish Congress) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nicht in Israel lebenden Juden politisch zu vertreten.

    Hanning sei Teil der „unbarmherzigen Tötungsmaschinerie“ gewesen, sagte Lauder. Er habe ein spätes, aber faires Verfahren erhalten, das mit einem deutlichen Urteil abschließe. „Ohne die aktive Hilfe von Menschen wie ihm wäre Auschwitz nicht möglich gewesen.“

    Das Verfahren gegen den 94-jährigen Reinhold Hanning vor dem Landgericht Detmold gilt als einer der letzten großen NS-Prozesse in Deutschland. Ob es DER letzte ist, ist aber fraglich. Mehrere Gerichte sind mit ähnlichen Verfahren befasst, die hochbetagten Angeklagten jedoch erkrankt.

    -http://www.lz.de/dossier/auschwitz_prozess/20827304_Juedischer-Weltkongress-Hanning-hat-Strafe-bekommen-die-er-verdient.html

  19. ebbes Says:

    @ vitzli und Lisa,

    ja, er konnte nichts anderes tun, als alles abzunicken.

    Ein Schmierentheater, was sie da abziehen.

  20. vitzli Says:

    ebbes,

    es sind sachen wie diese:

    Justin Sonder kam ins Lager, in Block 10. Später erfuhr er, dass von seinem Transport 535 Männer und 145 Frauen interniert wurden – 800 bis 1500 wurden direkt ins Gas geschickt.

    die mich fragen lassen, woher genau wusste der herr sonder das, was er da behauptet? hat er etwas gesehen? oder hat man sich das gegenseitig „berichtet“, weil es ja heute auch alle irgendwie wissen, da es offenkundig ist. hat die ss ihn zugucken lassen? sicher nicht.

    nein, „er erfuhr“. Jemand hat ihm also sowas erzählt. Haben die sich das alle gegenseitig „erzählt“? Was kann der Zeuge denn bezeugen? Er kann bezeugen, daß ihm jemand etwas erzählt hat. was ist das denn?

    das ist, wals wenn jemand verurteilt wird, weil ein „zeuge“ sagt, „man hat mir erzählt, daß DER DA es war!“ wer hat es erzählt? woher weiß der erzähler das? kann man dem erzähler glauben? woher weiß man aus welchen interessen der erzähler das erzählt? warum kann man einen irrtum der wahrnehmung des erzählers ausschließen?

    solche aussagen sind …. null, nada, nichts.

    wer da größer nachfragt, wandert aber heute in den knast. seltsam.

    diese aussage hingegen ist offenkundig korrekt:

    Ein Mithäftling, ebenfalls aus Chemnitz, nahm ihn noch am selben Abend zur Seite: „Er hat gesagt: Wir sind alles Todeskandidaten.“

    denn wir müssen ausnahmslos alle einmal sterben. solche behauptungen sind vor allem düstere stimmungsmache, belegen aber …. NICHTS.

  21. ebbes Says:

    woher genau wusste der herr sonder das, was er da behauptet?…

    Tja, vitzli, DAS wüßte ich auch gerne….

    Jedenfalls erstarrt das Blut sämtlicher Zuhörer regelmäßig bei derartigen Schilderungen…

    Genial einfach – Einfach genial…wie ALLES, WAS sie anpacken !

  22. Packistaner Says:

    „das mit den grünen punkten würde mich aber mal näher interessieren.“

    Mich auch und vor allem woher der Oberstaatsanwalt Andreas Brendel das wissen will.

  23. vitzli Says:

    in dem zusammenhang fällt mir eine lustige geschichte ein:

    ich frug vor längerem mal einen kleinen ladenbesitzer, wie das so läuft mit der moschee nebendran. er antwortete „alles bestens“.

    in einem prozess würde ich nun sagen, es gibt keine probleme mit der xy moschee. äh, ja, hat man mir erzählt.

    wenig später habe gesehen, daß der ladenfritze sein geschäft und das grundstück verkauft hat. er hatte also allen grund, so zu antworten, unabhängig davon, ob es probleme gab. was ist so ein hörensagengeschwätz wert?

  24. vitzli Says:

    packi,

    das hat ihm sicher herr sonder erzählt, dem man das erzählt hat.

    einer war tatsächlich dabei, dessen geschichte wurde in der ZEIT gedruckt, ich war wirklich beeindruckt. ich hoffe, ich finde sie in meinem chaos archiv. der hat den literaturnobelpreis verdient! wie die leichen nach fettgehalt gestapelt wurden, damit die besser brennen und vieles mehr und so. ganz schlimm, diese nazis.

  25. ebbes Says:

    ..und vor allem woher der Oberstaatsanwalt Andreas Brendel das wissen will….

    Ja, DAS dachte ich auch.

  26. Frankstein Says:

    Es wurde hier schon thematisiert, seit Staatsanwalt Bauer ( 1956) ist ein Einzelnachweis nicht mehr nötig. Die SS-Mannschaften wurden zur verbrecherischen Organisation erklärt, alleine die Mitgliedschaft begründet hinreichende Schuld. Was kaum einer geschnallt hatte, ausgerechnet ein Deutscher ( Jude/Bauer) setzte auf einen Schelm ( Nürnberger Prozesse) einen eineinhalbfachen drauf. In Nürnberg wurde nämlich ausgeschlossen, dass Reichsregierung und ihre Organisationen verbrecherisch handelten. Soviel zu den erbärmlichen speichelleckenden „Deutschen“, die von Hotspot gerne angeführt werden. Wozu man getrost auch die Richterin und den Staatsanwalt zählen kann, die einen 94-jährigen am Stachelhalsband durch den Manegendreck zerren. Möge ihre Seele verfaulen.

  27. Frankstein Says:

    Alles super! Pildung ihmer beßer. Stäht in der zaitunk.
    Eine kleine Meldung läßt aufhorchen:

    Ärzte ohne Grenzen verzichten künftig auf staatliche Unterstützung
    “ Die Atmosphäre richtet sich gegen Flüchtlinge, statt den Hilfebedürftigen Schutz zu gewähren!“
    50 Millionen Euro werden künftig jährlich in den Kassen fehlen. Das tut dem Soros aber weh.
    Schäuble wird wohl bald auf die Schutzgeld-Eintreibung ( Steuern) verzichten müssen:
    “ Die Atmosphäre richtet sich gegen die Alimentierung der Halsabschneider, die den Schutz von Flüchtlingen vorschieben.“
    Und auch den Knöllchen-Eintreibern vergeht die Lust :
    “ Die Atmosphäre richtet sich gegen die Abkassierer die Deutsche verfolgen, statt Asylanten zu jagen.“
    Wenn das erst möglich ist, was kommt dann ? Etwa der ZdJ:
    “ Die Atmosphäre richtet sich gegen die Juden, statt ihnen Schutz zu gewähren“.
    Geht’s noch, wo kann das enden ? Schlimmstenfalls diesseits von Eden. Das Paradies öffnet seine Pforten! Biblische Zeiten ? Wird alles enden und wenn ja, wie ?

  28. Packistaner Says:

    Dualistisch – wie die Wurst.

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