Vitzlis Presseschau: Gefährliche Rechtsradikale und viele unsichtbare Unsichtbare! Und ein Erbärmlicher.


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Die Hetzer in den Medien sind meist sehr unsichtbar:

Warum mit Christoph Drewer, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Partei „Die Rechte“ ein vorbestrafter Neonazi, der kurz vor dem Antritt einer zweijährigen Haftstrafe steht, als Ordner genehmigt wurde, konnte die Polizei auf Nachfrage der „Welt“ nicht erklären.

Mit 32 Hundertschaften aus ganz Deutschland und Kräften der Bundespolizei waren rund 4000 Polizeibeamte im Einsatz. Sie hatten nach Aussage des Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange auch die Aufgabe, den friedlichen Protest gegen die Rechtsradikalen zu schützen.

So schreibt es in der Lügenwelt

ein gewisser Herr Laurin, der seit vielen Jahren auch in der Jüdischen Allgemeinen schreibt. Die LügenWELT verdient sich den Namen Lügenpresse allen Ernstes.

Ganz unpassend zur Überschrift wird verschämt dann doch hinten (!) irgendwie eingestanden:

Bei den Versuchen, zu den Rechtsradikalen durchzubrechen, wurden am Rande der Gegendemonstrationen, an denen mehr als 5000 Menschen teilnahmen, mehrere Polizeibeamte und Demonstranten verletzt. Wohl aus Enttäuschung über die absolute Wirkungslosigkeit ihrer Proteste, beschädigten mutmaßlich Linksautonome mehrere Polizeifahrzeuge in der Nordstadt.

Die unsichtbaren Hetzer in der WELT sind Legionen.  Und immer unauffällig unsichtbar. Nebenbei: Der Unsichtbare ist auch Gründer des bekannten Blogs „Ruhrbarone“.

Wieso stoße ich bei der Pressedurchsicht ständig auf unsichtbare Hetzer? Nur jeder 800 ste Bürger in der BRD ist eigentlich unsichtbar. Aber die Unsichtbaren sind überall in Politik und in den Medien. Seltsam. Zum groben Vergleich: die Zahl der Schwarzen in den Medien müßte gefühlt etwa bei 50% liegen. (100000 Unsichtbare gegen mittlerweile weit über 1 Million Schwarze). Die aber sind sichtbar. Die Unsichtbaren hingegen sind weitest überproportional bei der Meinungsbildung in den Medien überall unterwegs. 

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An dieser Stelle ist auf ein Argument von – ich glaube es war Kommentator Packi – einzugehen, der darauf hinwies, daß auch viele Unsichtbare selber die Schnauze voll haben, von dem Kurs der Oberunsichtbaren, die die Völker zerstören und überall leicht zu steuerndes Mischvolk und Demokratie einführen wollen (Neue Weltordnung).

Ich denke auch, daß es im Interesse der vielen kleinen und unbedeutenden Unsichtbaren liegt, den Kurs der 40 Herrscher (siehe „About“) nicht zu fahren. Aber leider sind diese vernünftigen Unsichtbaren unbedeutend. Man sieht das zb am Beispiel Menuhin, der wenig Resonanz erzeugt, weil er eben im Auftrag der 40 und ihrer Helfer totgeschwiegen wird.

Gegen diese Leute ist nichts einzuwenden. Die sind hier auch niemals Thema. Wir „fokussieren“ uns ausdrücklich auf die Volksvernichter und deren Helfer. Deutsch oder unsichtbar, egal.

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Da tut sich einer schwer:

GÖRLITZ. Die sächsische Polizei hat die Festsetzung eines aggressiven Asylbewerbers in Arnsdorf durch vier Anwohner verteidigt. „Durch die Erregtheit des Asylbewerbers war das Festhalten sinnvoll, ich tu mich schwer zu sagen, notwendig“, sagte der Görlitzer Polizeipräsident Conny Stiehl.

JF

Wieso tut sich diese komplette ärmliche Fehlbesetzung schwer damit, einfach zu sagen: „Es war notwendig!“?

Weil es gegen die öffentliche Gehirnwäsche verstößt?

Dieser erbärmliche Typ sollte aus dem Amt sofort entlassen werden. Er tut sich schwer damit, rechtmäßiges Handeln anzuerkennen.

Er sollte gleich gestehen: Ich tu mich schwer, die Gesetze einzuhalten!

Was sollen wir mit so einem Kasper?

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9 Antworten to “Vitzlis Presseschau: Gefährliche Rechtsradikale und viele unsichtbare Unsichtbare! Und ein Erbärmlicher.”

  1. Hessenhenker Says:

    “ ich tu mich schwer zu sagen, “

    Ich hab mal als Jugendlicher in irgendeiner Fernsehscheiße (Gottschalck kanns ja nicht gewesen sein, einer seiner Vorgänger) gesehen und gehört, daß der große Moderator ein dummes kleines Saalkandidaten-Ehepaar fragte, ob sie eine Lebensversicherungen hätten.
    „Ja.“ (Aha: Allianz- und AXA-Gehirnwäsche)
    Moderator: „Haben YSie die denn schon mal gebraucht?“
    Dumme kleine Volkskörper: „LEIDER GOTTES NEIN.“

    Sie waren allerdings nicht ganz verblödet, haben sich danach die Hand auf’s eigene Maul gehauen, als sie merkten was da rausgesprudelt war.

    Deswegen gibt es den Beruf des Pressesprechers.
    Der tut sich nicht schwer.
    (Für 5000 €uronen würd ich es der Poplizei machen).

  2. Hessenhenker Says:

    Poplizei? Tippseldieschreibseldidumm?
    In einem Seyfried-Comic las ich mal statt „Halt Polizei“
    „Hop, Stoplizop“.
    War glaub ich dasselbe, in dem auch die zwei benachbarten Wurstbuden vorkamen: „Freakadellen“ und „Bulletten“.

  3. vinybeats Says:

    am besten ihr 2 haut euch erst mal aufs ohr…

  4. Hessenhenker Says:

    Nein, ich haue dem vitzli nicht auf’s Ohr.
    Das könnte einen Gehörsturz geben.

  5. vitzli Says:

    henker,

    die literarische umsetzung wäre dann wohl, „das gehör stürzte in die tiefe ….“.

    (wieso schreibt sich das nicht mit 2h, das gehöhr? naja, sieht auch scheiße aus.)

  6. hildesvin Says:

    Shalom, Ihr Sechzehntelerwachten.
    B.Traven läßt in „Ein General kommt aus dem Dschungel“ einen der Aufständischen im Kriegsrat sinngemäß sagen, daß ein kluger Krieger gut daran tut, immer das Schlimmste immerhin als möglich anzunehmen, nicht als gegeben zwar, sonst könnte man es gleich lassen.
    Es mag sein, daß Menuhin, J.G.Burg, Atzmon oder Coleman es völlig ehrlich meinen, aber unter o.g.Gesichtpunkt halte ich es eher für kluge Taktik (WEN wird Menuhins Buch etwa überzeugen, der bisher an das offizielle Zeugs geglaubt hat?), bzw. für das altbekannte und -bewährte Guter Bulle – böser Bulle – Spielchen.
    Nun noch eine Phrase: Denken Sie mal drüber nach.

    P.S.: Das „Freaks“ bezog sich, v.a., auf das wiederholte Eingehen auf die Absonderungen dieses Etwas‘ hotspot.

  7. vitzli Says:

    hildes,

    wenn menuhin es böse meinte, wem sollte das buch schaden?

    er gibt wenigstens ein nicht ungewichtiges argument gegen den hohlclaus, und das als unsichtbarer.

    was ich bisher gelesen habe (noch wenig) finde ich nicht übel (zb das fehlen eines hinweises in den großen biographien der großen sieger).

    auch das volk der deutschen ist alles andere als einheitlich. auch spielt die sozialisation eine rolle. bei pirincci kann ich mir nicht vorstellen, daß der sich auf die seiten der türken schlagen würde, wenn es zum knall kommt. der denkt doch sehr deutsch.

    die kleineren unsichtbaren wissen auch, daß nicht alle gewinner sein werden, im spiel der 40. man wird schauen müssen, wie sehr das aufgedeckt wird, und bei menuhin habe ich den verdacht, daß der das sehr deutlich aufgedeckt hat – ich muss es halt noch lesen.

  8. Frankstein Says:

    Ich denke, auf dem Weg zum Erwachen schon sechszehntel erreicht zu haben, kann uns stolz machen. So nehme ich das als Lob, auch wenn ich sonst nichts nehme. Was Menuhin betrifft, sehe ich seine Veröffentlichungen als Wahrheiten , die sowieso nicht mehr zu schützen sind. Ob er jemanden wecken will ? Vielleicht will er auch nur sagen “ Ihr könnt es eh nicht ändern, also kann ich es auch aussprechen!“ Als wenn die Belagerungsarmee nach dem vollendeten Aufmarsch ihr Manifest vorträgt und dabei auf die zahlreichen Trebuchets verweist. Weiß man es ? Aufschlußreich bestenfalls für die Wankelmütigen. Die Verteidiger müssen das eben in Motivation für die eigenen Truppen ummünzen. Allerdings würde ein Angreifer, der sich sicher dünkt, auf derartige Mätzchen verzichten. Denkt mal drüber nach.

  9. hotspot Says:

    Übrigens auch kürzlich, Samstag oder so, ein schlimmer Hetz-Texte des bekannten Multikultur-Sudlers Alain Posen-er in der WELT, übelste Angriffe auf Gauland.

    AP ist ein Halber, ein Elternteil schottisch.

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