Presseschau: Männer hilflos. Also deutsche MännerInnen. Die Juden freut´s. Und ein paar frische Ambivalenzen aus dem Freibad …


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Gewaltforscher schlagen Alarmismus:

„Deutsche Männer können sich nicht mehr prügeln“

Männer in Deutschland wüssten gar nicht mehr, wie sie mit Gewalt umgehen sollen, sagt ein Gewaltforscher. Wenn – wie in der Silvesternacht von Köln – der Staat dann nicht eingreife, seien sie hilflos.

WeltLÜGEN

Als erste Maßnahme könnte der Staat die Stadt Köln umbenennen. Schon wäre das Problem weg. Kein Köln, kein Problem. Ansonsten vermessen Sie bitte Ihre Armlänge zum Zwecke des Abstandes. (Früher genügte in Deutschland Anstand statt Abstand – aber die bürgerlichen Werte wurden bekanntlich ganz gezielt abgeschafft).

Die teuren fremdländischen brutalaffinen Gewaltsubjekte aus unserem Land rausschmeißen geht leider gar nicht. Oder sie gar nicht erst zu Millionen rechtswidrig reinzuwinken, wie es die vv. Rautenratte fertig gebracht hat, so daß wir jetzt auf Hunderten Milliarden künftiger Neuschulden für die Illegalen Invasoren sitzen.

Das wäre nämlich Nazi. 

Wieso sollten auch ideologisch entmannte Männer, die nicht einmal die Landesgrenzen gegen illegale Invasoren verteidigen können (dürfen), sich selber gegen Brutalinge wehren können? 

Deutsche Männer können sich nach Meinung des Gewaltforschers Jörg Baberowski nicht mehr prügeln. Das habe man in der Kölner Silvesternacht gesehen, als die deutschen Männer ihre Frauen nicht gegen Übergriffe verteidigt hätten. „Wir sehen, dass Männer in Deutschland gar nicht mehr wissen, wie man mit Gewalt umgeht“, sagte der Historiker und Autor („Räume der Gewalt“) am Donnerstagabend beim Philosophie-Festival Phil.Cologne in Köln. „Gottseidank“, fügte er hinzu.

Man muss es in den Augen zergehen lassen:

„Gottseidank“, fügte er hinzu.“

http://www.campus.de/typo3temp/_processed_/csm_baberowski_joerg_f625204f31.jpg

Hat er Gründe, sich zu freuen?

Baberowski sagte, die Kölner Übergriffe hätten nichts mit dem Islam zu tun,

ok, hier lachen wir mal lauthals

wohl aber mit der Situation in den Flüchtlingslagern. In diesen Lagern sei der Staat abwesend. Kleine organisierte Männergruppen übernähmen dort das Kommando. Als diese Gruppen in der Silvesternacht auf die Domplatte gekommen seien, hätten sie dies ebenfalls als rechtsfreien Raum betrachtet. „Diese Leute hätte man sofort ins Gefängnis bringen müssen, dann hätte man was fürs Leben gelernt“, sagte Baberowski.

Das ist schon die Sondergeschwätzstufe am Bande:

„Diese Leute hätte man sofort ins Gefängnis bringen müssen,

Den nächsten Satz hatte ich schon geschrieben, bevor ich den LÜGENwelt-Artikel – abgesehen von der Überschrift und dem ersten Zitat – überhaupt gelesen hatte:

Ich persönlich würde dummschwätzige GewaltforscherInnen in deutschen Krisengebieten einwohnen lassen. Als praxisbezogener Selbstversuch sozusagen. Danach hätte man vermutlich eine Reihe bewaffneter Kampfsportler mehr unter den ehemals schmalbrüstigen AkademikernINNEN nutzloser Fakultäten.

Beachtet werden sollte allerdings, daß „prügeln“ alleine als Kernkompetenz nicht mehr genügt. Bekanntlich führen unsere Kriegsflüchtlinge die neue Technik des schweren Kopftretens ein, bei der mit aller Wucht gegen den Kopf des am Boden niederliegenden Deutschen getreten wird. Ist ja klar, anders geht der nicht wirklich tot.

Vielleicht haben die Gewaltforscher ja Alternativvorschläge für unsere wertvollen Refutschies. Es wird nicht nur eine Methode geben, um Deutsche umzubringen. Kopftreten macht sich medienmäßig nicht so gut. (Weswegen seinerzeit der junge Herr Siefert aus Kirchweyhe nicht am türkischen Kopftreten kaputt gegangen ist, sondern wegen einer dummen Gehirnblutung – wir berichteten damals über die sensible Sprachfindung).

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Natürlich ist so einer schwer unsichtbarverdächtig, so daß ich ein wenig recherierte. Man findet zu einem Zeitartikel folgenden Kommentar:

Ich kenne Herrn Baberowski seit über zwanzig Jahren. Übrigens, Herr Baberowski ist ein Jude. Er war schon immer geheimnisvoll, undurchsichtig und widerspruchsvoll.

Laut Wikipedia hat er sich sehr stark mit der Justiz der Zarenzeit befasst, die später bekanntlich auch (u.a.) zur Rechtfertigung für den jüdisch geprägten und dominierte Bolschewismus und die Morde an der Zarenfamilie herhalten musste.

Ich werde nicht weiter recherchieren, weil mir die vorliegenden Fakten bereits ausreichen. Herr B soll früher intensiv beim KBW tätig gewesen sein. Warum wundert mich das alles nicht?

Wikidoof:

Der KBW löste sich nach langwierigen Verhandlungen über die Verwertung seines Millionenvermögens selbst auf.

Soso. lol.

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Gibt es sonst noch Wichtiges zu vermelden, aus dem Land furchtbarer geistiger Armut? Na klar:

„Christensau“ – für Badepersonal trauriger Alltag

Ist das nicht schlimm?

Quatsch:

Das Bad – schon immer war es ein Ort von Ambivalenzen, von Andeutungen. Maler wie Rubens oder Rembrandt widmeten der biblischen Geschichte von Susanna, die im Bade von lüsternen Greisen beobachtet und sexuell bedrängt wird, bedeutende Gemälde.

WeltLÜGEN

Hach. Nur Ambivalenzen.

Die Volksverarschung schreitet voran.

Kopftretereien?

Ach was. Schon früher malten Maler Schlachtengetümmel.

Ambivalenzen eben. 

Die Detsen fressen das.

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17 Antworten to “Presseschau: Männer hilflos. Also deutsche MännerInnen. Die Juden freut´s. Und ein paar frische Ambivalenzen aus dem Freibad …”

  1. Hessenhenker Says:

    Natürlich kann ich mich als minderwertiger Inländer nicht prügeln, schon für Notwehr sitze ich so lange, daß ich meine Verlobte nicht mehr lebend wiedersehe.

    Vergasen kann ich mich.
    DAS ist noch nicht verboten, jedenfalls nicht dort, wo ich es tue.
    Ich widme meine Vergasung der AXA und Frau Merkel.

  2. Hessenhenker Says:

    Derweil: gute Nacht, Deutschland!

  3. vitzli Says:

    1.

    das irre ist, ich fange mit dem schreiben an, weil da offenbar wieder ein weltfremder irrer irgendeinen blödsinn schreibt.

    2.

    dann führe ich das in einer zweiten stufe durch ein paar später gelesene artikelzitate ergänzend näher aus, ohne meinen artikel ändern zu müssen.

    3.

    dann checke ich bei verdächtigen mal die unsichtbarkeit.

    4.

    und plötzlich stellt sich heraus, daß es gar keine weltfremde dummheit abgehobener idioten ist, sondern unsichtbare die agenda fahren.

    IMMER WIEDER.

  4. vitzli Says:

    die tragische selbstvergasung wird mir als stilsicheres mittel des künstlerischen protestes immer entnebelter. früher haben sich die protestler mit benzin verbrannt, heute vergast man sich eben mit gas.

    man hört ja auch tag ein und aus in den medien: „gib gas!“ ein ruf, der früher in den KZ vermutlich von früh bis spät zu hören war. an hitlers geburtstag gab es vielleicht sonderrationen, während der führer unter dem dezenten Schein von Menschenhautlämpchen seiner eva Nazigedichte vorlas. wer weiß.

    es war eine entsetzliche zeit.

  5. mjak96 Says:

    Also ich wollte mich auch nicht mit Bueckbetern pruegeln… man sollte mit denen nicht handgemein werden, sondern wuerdevoll Abstand halten… Koennten nicht stattdessen schoene alte Militaergewehre (G 98 oder 11, Mosin-Nagant, Enfield Mk IV No. 2 {10 rounds rapid fire!} etc.) ausgegeben werden, um das Konto (selbstverstaendlich auch mit den Gutmenschen und der Luegenjournaille) auszugleichen und um unsere Unfaehigkeit zur Gewalt einem Therapieversuch zu unterziehen??

  6. Andy Says:

    Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

  7. Frankstein Says:

    Mjak, wie soll das denn gehen ? In der Linken das Smartphone, in der Rechten die Fluppe, den Zwickel zwischen den Kniekehlen ? Was fangen die mit einem Teil an, das länger ist als ihr Schniedel ?

  8. Notwende Says:

    Die Seife! Du hast die Seife vergessen, die schrumpelige Altnazihaut wieder arisch jung und evaschön macht!

  9. Notwende Says:

    Besonders geeignet als Versuchsunpersonen reaktionärer Re-Education scheinen mir Hartz IVler zu sein: Unterprivilegiert, grenzwertig arm, maue Zukunftsaussichten und hervorragende Negativkonditionierung im multiethnischen Präkariat.
    Wenn 2/3 der Sachbezüge in .338 LM (das Stück um EUR 15,-) ausbezahlt werden, braucht es nur wenig Ausbildung, um den Leistungsbezieher zu motivieren, dem Motto „one shot – one kill“ gerecht zu werden.

  10. mjak96 Says:

    @ Notwende Says:

    20. Mai 2016 um 05:44

    Was waeret Ihr elenden Rotfrontler nur ohne Eure geliebten Natzis? So ueberfluessig wie ein Kropf!

  11. MURAT O. Says:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

  12. Waffenstudent Says:

    [216] Deutsche als Franktireure im Jahre 1870 – eine tief bedauerliche, aber nicht wegzuleugnende Tatsache. Der französische General Necrot, der 1879 ein eingehendes Werk über die Tätigkeit der Franktireurbanden im Deutsch-Französischen Kriege veröffentlichte, schreibt gleich zu Anfang seines Buches folgendes: „Es dürfte besonders im Auslande wenig bekannt sein, daß die Franktireurabteilungen, die sofort nach dem Unglücke von Sedan überall von patriotischen Männern ins Leben gerufen und notdürftig im Gefechtsdienst ausgebildet wurden, sich nicht lediglich aus Landeskindern zusammensetzten, sondern daß sich fast bei jedem dieser Korps auch eine ganze Anzahl Ausländer befanden. Soweit ich festzustellen vermochte, sind in den Kämpfen der Republik gegen Deutschland bei uns etwa hundertzwanzig Deutsche gefallen. Die Gesamtzahl der für uns fechtenden Deutschen werde ich mit achthundert kaum zu hoch angeben.“
    [217] So weit General Necrot. Selbst angenommen, er habe mit seinen Zahlen reichlich hoch gegriffen, so bleibt die Tatsache, daß auch 1870 wie zur Zeit des ersten Napoleon Deutsche gegen Deutsche gefochten haben, doch immer noch bestehen, da die Behauptungen des französischen Generals ja auch in deutschen Werken über den Feldzug gegen unseren westlichen Nachbar eine für uns recht demütigende Bestätigung finden. So berichtet Theodor Fontane in seinem Buche „Kriegsgefangen“ bei der nach der Erzählung eines Mitkämpfers niedergeschriebenen Schilderung des nächtlichen Überfalles auf das von den Deutschen besetzte Dorf Ablis durch Franktireure folgendes: „Wir drängten das, was uns gegenüberstand, mehrmals bis an die Einfassungsmauer des Dorfes mit dem Bajonett zurück. Aber jedesmal, wenn wir anschlugen, um eine volle Salve in den dichten Haufen hinein abzugeben, hieß es aus dieser Masse heraus, die wir in der Dunkelheit nicht erkennen konnten: ‚Schießt nicht, Kinder, wir sind ja Preußen!‘ Im selben Augenblick trafen uns Kugeln von hinten her. Nun machten wir kehrt, glaubten wirklich den Feind nur im Rücken zu haben. Aber schon umzischten uns wieder von vorne die Kugeln.“ Daß die, die auf diese Weise die schwerbedrängten Verteidiger von Ablis narrten, nicht etwa deutschsprechende Franzosen, sondern tatsächlich Deutsche waren, zeigte sich nach Beendigung des furchtbaren nächtlichen Kampfes, bei dem nur zweiundsechzig Mann auf deutscher Seite mit dem Leben davonkamen, die von den Franktireuren gefangengenommen und am Morgen in einem großen Zimmer eines Gehöftes förmlich ausgeplündert wurden. „Auf dem Tische lag alles aufgeschichtet, was man den Toten draußen an Geld und Geldeswert geraubt hatte; jetzt mußten auch wir hergeben, was wir in unseren Taschen hatten. Mitunter half eine Franktireurhand nach und beschleunigte die Untersuchung. Nun ging es an ein Sortieren und Teilen. Ein Zehntalerschein, dessen Wert der großen Mehrzahl ein Geheimnis war, wurde verächtlich beiseite geschoben. In demselben Augenblick aber fuhr durch die dem Tisch Zunächststehenden eine Hand hindurch, griff nach dem Schein und sagte mit unverkennbarem Berliner Akzent: ‚Dir kann ick jrade jebrauchen!‘“
    [218] Von einer Szene aus einem Waldgefecht in der Nähe von Chartres berichtet der bayrische Rittmeister v. Bolten in seinen Kriegserinnerungen, wie folgt: „Die von mir geführte Streifwache hatte gerade eine dicht mit Nadelholz bestandene Schlucht passiert, als wir plötzlich von rückwärts Feuer erhielten. Zwei meiner Leute sanken sofort schwer getroffen von ihren Pferden. Eine Stunde später hatten wir uns, in Deckung hinter Bäumen liegend, vollständig verschossen. Die fünf Mann, die noch kampffähig waren, hatten jeder nur noch eine Patrone im Lauf. Die Franktireure, die uns wie mordgierige Wölfe im Kreise umzingelt hatten, merkten bald an dem Verstummen unserer Karabiner, wie es um uns stand. Schon wollte ich den Befehl: ‚Auf – marsch – marsch!‘ geben, um einen Durchbruch zu versuchen, als plötzlich hinter einer starken, kaum hundert Schritte entfernten Eiche eine Stimme in gutem Deutsch herüberrief: ‚Ergebt euch! Es wird euch nichts geschehen!‘ Und gleich darauf ertönte von der anderen Seite des feindlichen Ringes in ebenso tadellosem Deutsch eine ähnliche Aufforderung. Um Zeit zu gewinnen, ließ ich mich mit dem ersten Sprecher auf eine Unterhandlung ein. Ich verlangte freien Abzug mit allen Waffen. Darauf erwiderte der Mann hinter der Eiche: ‚Das ist unmöglich. Auf die Forderung geht der Offizier unserer Abteilung nicht ein. Herr Leutnant können mir aber glauben, Ihnen wird kein Leid zugefügt werden.‘
    ‚Sie sind Deutscher?‘ fragte ich.
    Die Antwort blieb aus, und gleich darauf machten die Franktireure einen neuen Angriff, bei dem ich durch einen Streifschuß an der Stirn niedergestreckt wurde. Als ich erwachte, lag ich auf einem Heulager in einer Scheune.
    In der Nacht brachte mich dann derselbe Deutsche, der mit mir gesprochen hatte, heimlich auf den Weg nach Chartres. Beim Abschied drückte er mir ein mit Kognak gefülltes Fläschchen in die Hand. Seinen Namen zu nennen weigerte er sich. Auf meine Frage, ob denn viele Deutsche bei der Franktireurabteilung gewesen seien, sagte er kurz: ‚Sechs im ganzen‘ und verschwand in der Dunkelheit. Ich fürchte sehr, daß meine Rettung dem Manne das Leben gekostet hat, da der Verdacht, [219] mir fortgeholfen zu haben, notwendig auf ihn fallen mußte.“
    Der mecklenburgische Major Müller erzählt eine ähnliche Episode. „Am 19. Oktober brach unsere Abteilung, die in den Dörfern Nozent und Sormant Lebensmittel einkaufen sollte, von Curbal auf. Sergeant Hinzel führte das Kommando über uns zehn Mann. Ich als Sohn eines Gutsbesitzers mußte den Kutscher auf dem nur mit Mühe aufgetriebenen und mit zwei Pferden bespannten Leiterwagen spielen. In Nozent war nicht einmal ein Huhn zu entdecken. Die Bauern, denen wir als Lockmittel blanke Goldstücke zeigten, zuckten die Achseln. ‚Les Franctireurs!‘ war die vielsagende Antwort. Die hatten vor uns mit allem reinen Tisch gemacht. So ging’s denn weiter auf einem schlechten Waldwege auf Sormant zu. Sergeant Hinzel hatte vorsichtigerweise sowohl nach vorwärts als auch nach beiden Seiten je zwei Mann als Streifwache ausgeschickt. Nachmittags um drei Uhr war Sormant, das wir in zwei Stunden hätten erreichen müssen, noch immer nicht in Sicht. Da merkten wir, daß wir uns verirrt hatten. Dem Stande der Sonne nach zu urteilen waren wir viel zu weit nach Westen gekommen. So bogen wir denn in den nächsten Seitenweg ein, der nach Norden führte. Er führte uns leider auch ins Verderben. Nach einer halben Stunde wurde der Wald lichter. Vor uns lag zur Linken ein großer Steinbruch mit steil abfallenden Wänden, der nur eine schmale Auffahrt auf ein paar in Gärten eingebettete Häuser hatte. Nach der Karte war dies der Weiler Messières. Wir hatten uns also gründlich verirrt. Aber zu langem Grübeln blieb uns keine Zeit. Mit einem Male ging die Geschichte los. Schüsse knallten von allen Seiten, und von unseren drei Streifwachen kamen nur noch vier Mann in wilder Flucht auf uns zugerannt. Sergeant Hinzel führte uns in den Steinbruch. Bis zur Nacht hatten wir uns die Franktireure glücklich vom Leibe gehalten. Sobald sich nur ein Rotkittel am Rande des Steinbruchs zeigte, knallte es bei uns auch schon. Und nachdem wir einigen einen gehörigen Denkzettel gegeben hatten, ließ man uns in Ruhe. Jetzt mit der zunehmenden Dämmerung wurde das anders. [220] Besonders gegen den dunklen Wald als Hintergrund war’s ein unsicheres Schießen. Immer häufiger schlugen die Geschosse neben uns ein. Gefreiter Rohde erhielt einen Kopfschuß und war sofort tot. Um neun Uhr abends vermochten bei uns nur noch drei Mann das Gewehr zu handhaben. Die anderen waren meist schwerverwundet oder tot. Schweigend lagen wir drei Unverletzten auf dem harten Boden. Gegen zehn Uhr bemerkte ich einen dunklen Schatten, der auf uns zukroch. In demselben Augenblick rief mir der keine zehn Schritte mehr entfernte Mann in deutscher Sprache mit unterdrückter Stimme zu: ‚Nicht schießen! Ich will euch retten! Ich bin ein Brandenburger.‘ Dann hockte der Mann, der, soweit ich in der Dunkelheit erkennen konnte, schon etliche vierzig Jahre alt sein mußte und ein bärtiges, listiges Gesicht hatte, neben mir. ‚Wenn ich hundert Taler bekomme, rette ich euch,‘ sagte der Mensch. ‚Ich weiß hier Bescheid. Drüben führt ein Stufenpfad aus dem Steinbruch heraus. Die Franktireure halten jetzt nur den Eingang besetzt, da ihr hier ja wie in der Mausefalle festsitzt.‘
    Ich war so empört, daß ich den habgierigen Burschen, der die Notlage seiner Landsleute derart auszunützen suchte, am liebsten mit dem Kolben niedergeschlagen hätte. Doch die Klugheit verbot einen solchen Gewaltstreich. ‚Und was wird aus unseren Toten und den drei Verwundeten?‘ fragte ich nach einer Weile. – ‚Unsere Abteilung kommandiert ein Pole, der hält strenge Mannszucht,‘ antwortete er schnell. ‚Es ist ein Adliger, der keine Roheiten duldet. Entschließt euch. Zu lange kann ich nicht fortbleiben.‘
    Wir gaben dem Elenden alles Geld, was wir hatten, gegen neunzig Taler. Auch meine goldene Uhr und die des Einjährigen Schmelter, der einen Schulterschuß hatte, erhielt er noch. Schmelter war es, der meine letzten Bedenken beseitigte. Der Mann schwor ja auch hoch und heilig, die Verwundeten würden aufs beste verpflegt werden.
    Wir gelangten auch wirklich unbemerkt aus der Schlucht heraus. Am Rande des Waldes trennte der Brandenburger sich von uns. Schmelter erzählte mir später, daß der jämmerliche Kerl, der unser Retter wurde, nachher nochmals in den [221]Steinbruch zurückgekehrt war und die Toten ausgeplündert hatte. Wir drei Flüchtlinge stießen am nächsten Mittag nach einer endlosen Wanderung durch die Wälder wieder zu unserem Truppenteil.“
    Hoffentlich werden nunmehr nicht nur die Franktireure, sondern auch die Fremdenlegionen gänzlich und für immer von der Bildfläche verschwinden.
    W. K.

    Quelle: https://de.wikisource.org/wiki/Deutsche_als_Franktireure_im_Jahre_1870

  13. ebbes Says:

    Waffenstudent, sehr interessant.

  14. ebbes Says:

    Waffenstudent, bei Wikilügia steht kein Wort über deutsche Franktireure. Es werden nur Belgier und Franzmänner erwähnt.

    -https://de.wikipedia.org/wiki/Franc-tireur

  15. Hessenhenker Says:

    Dafür hat KarL May ein Buch über Franctireurs geschrieben.
    Hadschi Halef spielt nicht mit.

  16. vitzli Says:

    bis vor 2 minuten wusste ich gar nicht, was ein franctireur überhaupt ist.

  17. Frankstein Says:

    Warum wird Köln nicht umgetauft ? Gemach, dreimal ist Kölner Recht, viermal ist auch nicht schlecht. Köln war bis zur Zeitenwende ein Siedlung der Ubier, wie sie hieß, wissen wir nicht.
    Heute würde es man Bonanza Creek nennen. Bei Niedrigwasser wurden in den Rheinarmen Gold geschöpft, mit Hilfe von Schafsfellen ( siehe auch Goldenes Vlies). Logischerweise beanspruchten die Römer im Jahre 50 den Ort und nannten ihn Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Im 9.Jahrhundert wurde er mehrmals von den Ubier-Verwandten überfallen.
    „Wir sehen, dass Männer in Köln gar nicht mehr wissen, wie man mit Gewalt umgeht“
    Im 10. Jahrhundert war Köln mausetot und wurde von den Franken wieder aufgebaut.
    „„Gottseidank“
    Über die Achse Byzanz, Rom, Köln oder Byzanz, Prag, Köln kamen ununterbrochen Anatolen/ Levantiner und semitische Flutlinge ins Land. 1180 bekam die Stadt eine Riesenmauer mit 12 Toren, die an Jeru_salem erinnern sollte.
    Jerusalem heißt Jeremias Frieden, stimmiger wäre auch diesmal Bonanza Creek gewesen.
    „Von nun führte Köln neben Jerusalem, Konstantinopel und Rom die Bezeichnung Sancta im Stadtnamen: Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia – Heiliges Köln von Gottes Gnaden, der römischen Kirche getreue Tochter.“
    Und folgerichtig wurde im 13. Jahrhundert der Bau des größten Domes der Menschheit beschlossen. Fidel sind die Kölner noch heute. Das beruhte darauf, dass der Stadt das “ Stapelrecht“ eingeräumt wurde, das ihr Einnahmen von allen Warentransporten auf dem Rhein bescherte.
    Köln ist das “ Neue Jerusalem“ , Händler und Wechsler und Tempeldiener prägten die Jahrhunderte.
    „Baberowski sagte, die Kölner Übergriffe hätten nichts mit dem Islam zu tun,“
    Da hat er völlig recht, die Musel würden den Felsendom in Jerusalaam nämlich nicht gegen den Kölner Dom tauschen, das wollen nur die Juden.
    „wohl aber mit der Situation in den Synagogen. In diesen Lagern sei der Staat abwesend. Kleine organisierte Männergruppen übernähmen dort das Kommando. Als diese islamischen Gruppen in der Silvesternacht das Betreten der Domplatte erlaubte, hätten diese dies ebenfalls als rechtsfreien Raum betrachtet. „Diese Leute hätte man sofort ins Gefängnis bringen müssen, dann hätte man was fürs Leben gelernt“, sagte Baberowski.
    “ Kölner Klüngel“ ist ein Synonym für Vernetzung/Bereicherung, für Haschen und Naschen.
    Wenn die Stadt zum letzten mal umgetauft wird- in Jerusalem- , beginnt für die Friedens-Sehnsüchtigen eine glückliche Zeit, oder eine schreckliche. Wetten werden nach der nächsten Bu-Wahl angenommen.

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