T4 – Gnadentod, Heldentod, Abtreibung … wir differenzieren mal durcheinander !


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tövers

Gestattung an die Ärzte:

“ … der Gnadentod gewährt werden kann!“

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Heute nennt sich der Gnadentod Abtreibung 

Niemand will dem kleinem Würmchen das Elend zumuten.

Der Held hingegen wird einfach nur verheizt.

Alles T4 .. oder was ?

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Das T4 Programm der Nazis bedarf der genaueren, zeitgerechten und ethischen Betrachtung.

Wohin man auch kommt, findet man Spuren. Vor einiger Zeit erlas ich Gedenktafeln, auf denen erklärt wurde, daß man die psychisch Kranken dadurch umgebracht hat, daß man ihnen jegliches Fett bei der Ernähung verweigert hat (also zb nur Gemüse), bis sie verhungert waren. Perfide.

Auch aus dem persönlichen Umfeld gibt es mehrere Anknüpfungspunkte und ergreifende familiäre Schilderungen (die ich hier nicht wiedergeben kann) zu dem T4 – Programm. Heute erwarb ich das trotz des seltsamen Titels „seriöse“ und naziunverdächtige schriftstellerisch-historische Werk: „Betriebsausflug in die Gaskammer“. In der passenden Ausstellung, darin auch das Photo eines schrägen Raumes mit zwei Duschköpfen.

Darauf wird zurückzukommen sein. Auf die Duschköpfe. Und das Buch. Und das Thema. Und auf die Hunderttausendfachen Tötungen heutzutage sowieso.

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tövers 1

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gadu

Aus dem Begleittext:

„Nur dem Arzt war es vorbehalten, das Ventil der Gasflaschen zu öffnen“

Mir stellen sich da Fragen …

Z.B: Welches Gas wurde benutzt?

Bröselte da das Granulat Zyklon B heraus?

Gibt es Lieferscheine?

Warum benutzte man nicht unauffällig geeignete Spritzen?

Wurden später Lampenschirme und Knochenmöbel im Hofladen verkauft?

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Damit man mich nicht missversteht. Ich glaube schon, daß man im Dritten Reich Kranke zehntausendfach (?) umgebracht hat. Aber mit Gasduschen? Aber ich verlange, daß man diese Vorgänge mit dem Blick der damaligen Zeit – allgemein und international vergleichend – bewertet. Und selbstverständlich vergleichend im Rahmen des damaligen gesamten – westlichen –  Wertesystems.

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Gibt es die T4 – Nazis auch heute noch?

Einen Einstieg gibt es hier in Wikiblöd:

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Euthanasie

Bemerkenswert ist folgender Abschnitt:

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Niederlanden hatte eine wissenschaftliche Studie zum Ergebnis, dass es während der sogenannten Erprobungsphase vor der gesetzlichen Regelung der aktiven Sterbehilfe jährlich 1000 Fälle gab, in denen „lebensbeendende Handlungen ohne ausdrücklichen Wunsch“ des Getöteten vorgenommen worden sind. Nach Einführung der gesetzlich geregelten aktiven Sterbehilfe waren es immer noch 900 Fälle, die ohne die im Gesetz geforderten einzuhaltenden Schutzmaßnahmen getötet wurden.

Rechnet man diese Zahl von 900, bzw. 1000 Fälle jährlich im Verhältnis auf die Bevölkerungszahl der BRD (80 Mio) oder des dritten Reiches (90 Mio) hoch, wären das HIER weit über 5000 Menschen JÄHRLICH, die ohne ausdrücklichen Wunsch in den Niederlanden jährlich umgebracht werden. In nur 12 Jahren des Dritten Reiches wären das im Vergleich ebenfalls weit über 60.000 Personen (!!), bezogen auf die GEGENWÄRTIGEN (!!) Verhältnisse in Holland.

Das bedeutet, wer sich über die offiziellen 70.000  T4-Ermordeten im Dritten Reich aufregt, müßte sich eigentlich genauso über die HEUTIGEN Verhältnisse in den Niederlanden aufregen!

Seltsam, nicht wahr?

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37 Antworten to “T4 – Gnadentod, Heldentod, Abtreibung … wir differenzieren mal durcheinander !”

  1. Tante Lisa Says:

    Na und? Tante Lisa – sie verlieh mir ihren Namen zu Lebzeiten an dieser Stelle – wurde ermordet, indem ihr kein Wasser mehr gereicht wurde. Stattdessen gab es Morphium aus der Pumpe. Tja, offene „Euthanasie“ eben. Von diesem Schurkenstreich, der wohl nur in der BRD unserer Tage möglich erscheint, berichte ich noch ausführlich.

    Euthanasie in Anführungszeichen? Ja, denn bitte was hat verdursten lassen, bei gleichzeitiger Vergiftung mit Morphinen, mit Euthanasie zu tun?!

    Sie „entschlief“ bei vollem Verstand. Das sie nun ermordet werden solle oder eben „gehen“ solle, wurde ihr nicht mitgeteilt. Sie hätte das auch abgelehnt, weil sie noch leben wollte und überdies konnte.

  2. Gucker Says:

    Jetzt haste mich erwischt,
    entweder versteh ich ’s nicht oder ’s ist zu hoch.

    Bin ja auch nur ein armer Scherenschleifer …

  3. vitzli Says:

    gucker,

    ich war vorhin – zufällig – auf einer angepappten t4 – ausstellung. ich kenne die problematik und den themenkreis auch aus schilderungen aus meinem engeren bekannten-/freundeskreis.

    betrachtet man – wie üblich – t4 isoliert, findet man das schlimm. wie alles, was man isoliert betrachtet.

    deshalb habe ich den „gnadentod“ (auch bei tieren bekannt) zu einigen anderen artverwandten begriffen in bezug gebracht.

    was genau ist der unterschied zwischen den tötungsarten?

    warum gibt man tieren bei leiden den gnadentod und verweigert ihn (auch abgesehen von t4) den menschen? was genau unterscheidet den unfreiwilligen heldentod (nicht nur bei Deutschen) vom unfreiwilligen t4-tod? was unterscheidet den unfreiwilligen heldentod von dem unfreiwilligen abtreibungstod? der entwicklungsstand des menschlichen lebens? warum wird dem „helden“ das leben (im interesse des volkes?) abverlangt, dem kranken nicht?

    usw, da kann man tausend fragen stellen ….!

    in den ausstellungen wird natürlich ganz bewusst nur einseitig deutschenfeindliche gruselstimmung funktional zum zwecke der erzeugung von selbsthass erzeugt.

    das ist abartig. aber die detsen fressen das unreflektiert!

    gruß an die zunft der scherenschleifer! :-D

  4. Tante Lisa Says:

    Dr. med. Leonardo Conti, Reichsgesundheitsführer und Präsident der Reichsärztekammer, zur linken SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS sowie Reichskommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen Prof. Dr. med. Karl Brandt zur rechten Seite.

    Die obige Namensnennung des Dr. med. Brandt im Dokument von vitzlis Artikel stellt die des Herrn Karl Brandt dar.

    Beim großen Zeugenvernichtungsprogramm der Aliens in den sogenannten Ärzteprozessen vom 9. Dezember 1946 bis zum 20. August 1947 – und zuvor schon im Kerker – wurden Herr Leonardo Conti und Herr Karl Brandt ermordet. Ersterer hätte sich – gleich Herrn Dr. Robert Ley – an der Toilettenspülung der Zelle erhängt. Letzterer wurde ganz offiziell mit dem Strang zu Tode gebracht.

    Zur weiteren Erläuterung ein kurzer Ausschnitt eines Filmberichts, der dem geneigten Leser aufzeigt, wie früh doch die Gehirnwäsche beim Michel angesetzt wurde – vitzli deutet es im Kommentar schon an.

    Nürnberger Ärzteprozess (1947)

    Interessant ist die kabbalistische Zahl 23 sowie die Zeitangabe, nämlich, verkündet durch den Sprecher ab der achten Sekunde:

    Im großen Schwurgerichtssaal zu Nürnberg begann genau ein Jahr nach der Eröffnung des ersten großen Kriegsverbrecherprozesses die erste Verhandlung gegen 23 führende nationalsozialistische Ärzte.

    Ab Sekunde 48 werden die Namen der armen Seelen aufgerufen – mit VS-amerikanischen Slang, natürlich. Karl Brandt wird als erster aufgerufen und die Kamera zeigt ihn auch sofort, in der ersten Reihe sitzend. In den VSA wurde die Farce als „Vereinigte Staaten vs. Karl Brandt et al.“ betitelt.

    Der Sprecher des Filmdokuments erklärt dem hier sicherlich erstaunten Betrachter wie Zuhörer ab Minute 1.05 darüber hinaus:

    Die Anklageschrift enthält drei Gruppen von Verbrechen:

    – Gemeinsame Verschwörung

    – Kriegsverbrechen

    und

    – Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    Zu den in der Anklageschrift aufgeführten Delikten zählen zahllose Morde und Grausamkeiten in Konzentrationslagern, Krankenhäusern und Versuchsanstalten, sowie unmenschliche medizinische Experimente, begannen an hilflosen Männern und Frauen.

    Herr Karl Brand wird dann vom Sprecher – der hotspot sein könnte – ab Minute 1.55 ausdrücklich zerrissen, allein schon mittels der geübten Schärfe der ausgesprochenen Worte; und schließlich wird Herr Karl Brandt eingespielt, wo er sich nicht schuldig bekennt.

    Karrrl Brrrandt!

    Der frrrühere Leippparzt Aaadolf Hitttlers

    Generrralleutnant der Wafffffen ßß

    und

    Rrreichskommißßar für das ßanitäts- und Geßundheitswesen

    Auf jeden Fall ist der Hinweis des Sprechers ab Minute 2.22 interessant, daß sich alle 23 Angeklagten als nicht schuldig bekannten!

  5. vitzli Says:

    die formulierung in wikidoof ist schon einmalig:

    1000 jährlich werden „ohne ausdrücklichen wunsch“ getötet.

    wenn Ihnen demnächst jemand eine kugel in die birne jagt, tötet er Sie ebenfalls „ohne ausdrücklichen wunsch!“

    die sprachverwahrlosung ist exorbitant.

    das mordopfer in holland wird ohne ausdrücklichen wunsch getötet. man fasst es nicht. da ist „t4“ weit weniger verlogen.

    die briten lassen die kranken schlicht verrecken, wenn die behandlung zu teuer kommt und ein gewisses jahres-limit überschreitet (ich glaube 40.000 pfund/jahr).

    das gilt aber nicht, weil das keine nazis sind? was soll man da zu einem (persönlich unbetroffenen) T4-Heuler sagen? willst du uns verarschen?

  6. Tante Lisa Says:

    Hier die Photostrecke der unten genannten Namensreihe:

    http://www.bpb.de/cache/images/0/160330-st-original.jpg?629B2

    Die von den Aliens angeklagten 23 Funktionsträger und Intellektuellen des Deutschen Reichs in den sogenannten Nürnberger Ärzteprozessen vom 9. Dezember 1946 bis zum 20. August:

    – Von oben, links nach rechts –

    1. Reihe: Paul Rostock (Freispruch), Karl Genzken (Lebenslang), Karl Brandt (Hinrichtung), Joachim Mrugowsky (Hinrichtung), Waldemar Hoven (Hinrichtung) und Siegfried Handloser (Lebenslang).

    2. Reihe: Wilhelm Beiglböck (15 Jahre), Viktor Brack (Hinrichtung), Konrad Schäfer (Freispruch), Adolf Pokorny (Freispruch), Helmut Poppendick (10 Jahre) und Oskar Schröder (Lebenslang).

    3. Reihe: Fritz Fischer (Lebenslang), Georg August Weltz (Freispruch), Hermann Becker-Freysing (20 Jahre), Hans Wolfgang Romberg (Freispruch), Rudolf Brandt (Hinrichtung) und Siegried Ruff (Freispruch).

    4. Reihe: Kurt Blome (Freispruch), Karl Gebhardt (Hinrichtung), Herta Oberhauser (20 Jahre), Gerhard Rose (Lebenslang) und Wolfgang Sievers (Hinrichtung).

  7. Tante Lisa Says:

    vitzli sagt:

    die briten lassen die kranken schlicht verrecken, wenn die behandlung zu teuer kommt und ein gewisses jahres-limit überschreitet (ich glaube 40.000 pfund/jahr).

    Da war die Reichsregierung doch ehrlich und legte die Bürde offen:

    Aus heutiger Sicht ist das eh müßig, weil wir im Jahre 2016 für die Neger – die bei uns zahlenmäßig einfluten und einfluten und einfluten, so wie die Sterne am Himmel leuchten – arbeiten dürfen; sie sind die Bürde unserer Zeit und lassen alles andere erblassen.

  8. PACKistaner Says:

    vitzli – das ist abgesehen von der heutigen verlogen-heuchlerischen Relativierung ein schwieriglich Thema. Würde weit ins Philosophische abdriften.

  9. mjak96 Says:

    Wieder ‚mal mit Eurem Natzi-Schmarrn zugange, wie stets um den nachweis bemueht, dass alles gar nicht so schlimm war, wenn man’s nur in den richtigen Zusammenhang stellt… Und Adolf war einfach ein Genie, logisch, der Erfolg gibt ihm recht, der 8./9. Mai liegt eben hinter uns… Fuer die Roten und die Juden ist es einfach wunderbar, wenn wir ueber Adolf anstatt den Juedischen Bolschewismus reden und nie aufhoeren zu versuchen, ihn und uns vor ihnen zu rechtfertigen, statt dieses ganze elende Schmierentheater einfach zu ignorieren…
    Heute habe ich etwas gelesen, von dem ich so noch nichts wusste:

    https://diversitychronicle.wordpress.com/2013/11/18/progressive-professor-urges-white-male-students-to-commit-suicide-during-class/

    Hier noch mehr ueber den Autor:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Noel_Ignatiev

    Es handelt sich um einen Juedischen Vertreter eines radikalen antiweissen Ausrottungsrassismus, dessen Ansichten einen geistig einigermassen gesunden Menschen erschauern lassen. Interessant ist, dass Noel Ignatiev in den 1960ern in den USA genau denselben K-Sektierergrueppchen angehoerte, in denen unsere Gruenen Fuehrungskader ihre politische Sozialisation erfahren haben. Der Hetzer nimmt das letzte, 613. Juedische Gebot wirklich ernst (zerstoere den Samen Amaleks). Fuer mich gehoert er klar zu den Einfluesterern, die der Juedin (nach Rabbinischer Definition, da von einer Juedin geboren) Merkel und dem Regime, dem sie vorsitzt die Richtlinien der Politik vorgeben.

    Ein anderer dieser Multiplikatoren, ein gewisser Yascha Mounk, ist dagegen geradezu harmlos, ideal fuer Gutmenschen:

    http://www.info-direkt.eu/europa-wegzuchten-ein-einzigartiges-experiment/

    Aber lasst Euch bitte von solchen Dingen, solchen Verweisen auf die Ideologie unserer und der Menschheit unversoehnlichster Feinde, die unsere Gegenwart und Zukunft unmittelbar betrifft, nicht von der so ueberaus wichtigen Erforschung der Duschkoepfe im 3. Reich abhalten, davon, Granulate, Gasflaschen und Euthanasieprogramme im richtigen Zusammenhang zu sehen und am Ende solcher herrlichen Raesonnements festzustellen, dass Adolf einfach ein Genie war und sein Erfolg ihn einfach Recht gibt…

    Ausser dem Grossen Krieg, der uns bevorsteht und den Muell von Jahrzehnten beiseiteraeumen wird bleibt rein gar keine Hoffnung. Nieder mit der Republik! Gnade uns Gott…

  10. Hansi Says:

    Tante Lisa Says: 14. Mai 2016 um 00:37

    „Hier die Photostrecke der unten genannten Namensreihe:“

    Man erkennt bei den meisten Gesichtern den erloschenen Lebensmut, das erlittene Gefangenenleid der Folterer und die Hoffnungslosigkeit. Leider. Traurig anzusehen.

  11. vitzli Says:

    packi,

    klar ist das ein schwieriges thema.

    ich habe auch nicht die absicht, diese fragen lösen zu wollen. aber es geht nicht, sich etwas herauszugreifen, wie in dieser ausstellung, dem deutschenhass fleissig zu frönen und andererseits die anderen fragen und punkte auszublenden.

    der artikel will auch nichts beschönigen oder gar rechtfertigen, wie mjak meint, sondern sich gegen die funktionale einseitigkeit wenden, bei der diese dinge benutzt werden, wieder benutzt werden, um die deutschen klein und niedrig und verabscheuungswürdig zu machen, während bei ähnlichen vorgängen verlogenenes schweigen (holland, GB) oder gar „emanzipierte“ begeisterung (abtreibung) herrscht.

    ich würde das problem übrigens nicht philosophisch, sondern ökonomisch lösen wollen. wenn eine gesellschaft ökonomisch in der lage ist, seine kranken zu versorgen, so ist sie verpflichtet, das zu stemmen. ist sie nicht dazu in der lage, nicht (sonst wäre der bestand im ganzen gefährdet). philosophisch kann man sich da totquatschen.

  12. Frankstein Says:

    Mjak, den letzten Satz unterschreib ich. Ansonsten gilt Bange machen nicht. Dein erster Link ist ein Satireblog. Ich hab den Artikel und einen weiteren angelesen, das sind Kuriositäten, die aus den Federn von Sitzpinklern stammen. Von Irrlichtern, nicht Fisch noch Fleisch, die unter unsäglicher Selbstverachtung leiden. Sie wär’n so gern wie du… und ich, aber die Macht ist nicht mit ihnen. Warum jemand so etwas im Web verbreitet, verstehe ich nicht. Sind es doch Belege für die angeborene Idiotie bestimmter Menschheitsableger. Der Inclusion von Behinderten kommt das nicht zugute.

  13. Frankstein Says:

    „ich würde das problem übrigens nicht philosophisch, sondern ökonomisch lösen wollen. wenn eine gesellschaft ökonomisch in der lage ist, seine kranken zu versorgen, so ist sie verpflichtet, das zu stemmen. ist sie nicht dazu in der lage, nicht (sonst wäre der bestand im ganzen gefährdet). philosophisch kann man sich da totquatschen.“
    Weder, noch ! Eine ( DIE) Gesellschaft hat zum Ziel die Schwachen und Kranken zu stützen. Da Gesell (en)schaft eine urdeutsche soziale Revolution ist, gibt es auch nur eine Gesellschaft. Noch bei den Wikingern im 9. Jahrhundert mußten Hundertschaften ( die ersten bekannten Gesellschaften) hinterbliebene oder verwaiste Weiber, Kinder und Alte aufnehmen und ihnen ein angemessenes Leben ermöglichen. Einige Hundertschaftsführer ( Jarle oder später Goden) gelangten so zu einer großen Sippe. Die Araber machten Ähnliches, beschränkten sich aber auf die jungen Mädchen. Also, nur eine Gesellschaft kann und muß sich den Altruismus leisten. Heute übernehmen Organisationen diese Aufgabe, deren Ziel aber das angemessene Dasein der Organisation, nicht das der Schwachen ist. Ehemals wurde fördern mit fordern verbunden, beispielweise der junge robuste verwaiste Knabe ermutigt, sich selber um ihren Lebensunterhalt zu kümmern. z.B. als Handwerker oder Krieger ; oder das junge Mädchen als Magd oder Hüterin, so löst man das heute anders. Man nimmt sie in die Obhut der Organisation und ermutigt sie, einen Organspendeausweis bei sich zu tragen. Beide Arten sind ökonomisch betrachtet sinnvoll, zahlt doch der Hilfsempfänger am Ende seine Schuld zurück. Für Alte gilt das allerdings nicht, für die Leber oder Niere eines 70-jährigen gibt es keinen Markt. Hat das was mit Gnadentod zu tun ? Ja ! Die Organe eines erklärten Spenders werden zu seinen Lebzeiten entnommen, tote Organe nutzen nichts. Hat das was mit Euthanasie zu tun ? Ja ! In Holland, Belgien und in vielen anderen Länder gilt die Widerspruchserklärung. Wer also keinen Ausweis mit sich führt, muss aber einen Widerspruch eingelegt haben, wenn er nicht ausgeweidet werden will. Teilweise muss er bei einer Behörde hinterlegt sein. Also vor dem Shoppen in Venlo oder Groningen den Widerspruch registrieren lassen. Andererseits können Hollandurlauber getrost auf eine Sterbegeldversicherung verzichten und ein Familiengrab ist auch nicht notwendig. Alles dient weniger den Schwachen oder Kranken, noch weniger der Gesellschaft, einzig der Erfüllung des Bibelwortes “ kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“ Ein Quicke dient einzig und alleine der Erlösung. Philosophisch ist daran wenig zu deuteln.

  14. Tejes Says:

    BRD so sieht es aus.

    Danke Vitzli, daß du zum Nachdenken anregst!

    https://volksbetrugpunktnet.files.wordpress.com/2016/05/20160111_demonstration_pegida_koeln_antifa_sexpogrom_migranten.jpg?w=593&h=418

  15. Tejes Says:

  16. Tejes Says:

    Zu Forschungszwecken hier ein Zitat, welches gerade durchs Netz geistert (schlimm was dieser Mann mit lustigem Bart so gedacht hat *grusel* das Volk erhalten wie schröööcklich)

  17. Teje.s Says:

    @vitzli

    interessiert dich das

    -http://trutzgauer-bote.info/2016/05/14/wahrheit-sagen-teufel-jagen-tell-the-truth-and-shame-the-devil-folge-3-auschwitzpropaganda/

    guck es dir erst mal an, bevor du es freischaltest.

  18. vitzli Says:

    frank,

    es gibt aber naturvölker, bzw gab, bei denen das zurücklassen der alten lebensnotwendig war, weil sonst der ganz stamm nicht über den winter kam, ich denke an indianer, wenn ich nicht falsch informiert bin. das schwebte mir als gegenposition vor. es handelt sich um extreme situationen, aber man soll niemals nie sagen.

  19. Hessenhenker Says:

    vitzli,
    wären die Deutschen ein Naturvolk, hätten sie die Alte da in Berlin vor Jahren schon zurückgelassen.
    Jetzt kommt der Stamm nicht mehr über den Sommer . . .

  20. Frankstein Says:

    Vitzli, wenn Du Tecumseh gelesen hast , weißt Du das die Information nicht ganz richtig ist. Einige Indianervölker hielten das so wie die Elefanten oder die Wölfe. Da ziehen die Alten auf die Elefanten-Friedhöfe, wenn sie der Gemeinschaft zur Last fallen. Wobei man bedenken muss, diese Subjekte lebten in begrenzten Lebensräumen. Ähnliches war bei den Wikingern Brauch, war die Siedlungsgrundlage verbraucht, stieg man in die Boote und suchte neues Land. Mitgenommen wurden alle- Mensch und Tier- die diesen zumeist wochenlangen Hoch-Seefahrten gewachsen waren. Und die Hauspfosten des verlassenen Anwesens. Die Alten wußten, dass sie den Ritt nicht überleben würden und blieben bei der Scholle. Es wurden Gedenksteine gefunden in Neufundland und auf Grönland, die von den Auswanderen zu Ehren ihrer zurückgebliebenen Eltern errichtet wurden. Hat man sowas aus der Neuzeit schon mal vernommen ? Die Hauspfosten wurden übrigens erst ins Wasser geworfen, wenn neues Siedlungsland sicher war. Die Alten und Schwachen wurden weder benachteiligt noch abgeschafft. Beide, die Wegziehenden und die Zurückbleibenden hatten die gleiche Überlebenschance, auch wenn sie gering war. In normalen Zeiten war es sogar umgekehrt, die Alten zwangen die Jungen zum Wegzug, um Überbevölkerung zu vermeiden. Auch um Inzucht und evtl. Siechtum keine Chance zu geben. Man nennt das nachhaltige Bevölkerungsplanung. So war es möglich, dass nur die Besten der Besten der Besten Kontakt zum Erdkreis bekamen und den Siegeszug der Nordeuropäer begründeten. Wir würden heute ersticken, würden wir von der Voraussicht unserer Vorfahren eine Scheibe abschneiden.

  21. Tante Lisa Says:

    Hansi sagt:

    Man erkennt bei den meisten Gesichtern den erloschenen Lebensmut, das erlittene Gefangenenleid der Folterer und die Hoffnungslosigkeit. Leider. Traurig anzusehen.

    Das dachte ich mir auch so und schaute deswegen mal nach, wann die Überlebenden denn ablebten; ist doch klar, daß die Folterungen der Haft sich auf Lebensmut und Gemüt niederschlugen und ihr Leben meist entsprechend verkürzten. Über 80 Jahre wurden nur Fritz Ernst Fischer und Gerhard August Heinrich Rose und Helmut Poppendick und Siegfried Ruff. Von Zweien scheint das Sterbedatum unbekannt.

    Hier die 23 Funktionsträger und Intellektuellen des Deutschen Reichs aus dem humanmedizinischen Tätigkeitsbereich; die direkt Ermordeten (Hingerichteten) zähle ich mit auf, damit dem genigten Leser ihre Lebensspanne verdeutlicht wird:

    Viktor Hermann Brack (* 9. November 1904 in Haaren; † 2. Juni 1948 im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg)

    Karl Brandt (* 8. Januar 1904 in Mülhausen, Elsass; † 2. Juni 1948 in Landsberg am Lech)

    Karl Franz Gebhardt (* 23. November 1897 in Haag in Oberbayern; † 2. Juni 1948 in Landsberg am Lech)

    Waldemar Hoven (* 10. Februar 1903 in Freiburg im Breisgau; † 2. Juni 1948 in Landsberg am Lech)

    Joachim Mrugowsky (* 15. August 1905 in Rathenow an der Havel; † 2. Juni 1948 in Landsberg am Lech)

    Wolfram Heinrich Friedrich Sievers (* 10. Juli 1905 in Hildesheim; † 2. Juni 1948 in Landsberg am Lech)

    Rudolf Hermann Brandt (* 2. Juni 1909 in Frankfurt (Oder); † 2. Juni 1948 im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg)

    Fritz Ernst Fischer (* 5. Oktober 1912 in Berlin-Tegel; † 2003 in Ingelheim am Rhein)

    Karl Edmund August Genzken (* 8. Juni 1885 in Preetz; † 10. Oktober 1957 in Hamburg-Blankenese)

    Siegfried Handloser (* 25. März 1885 in Konstanz; † 3. Juli 1954 in München)

    Gerhard August Heinrich Rose (* 30. November 1896 in Danzig; † 13. Januar 1992 in Obernkirchen)

    Oskar Schröder (* 6. Februar 1891 in Hannover; † 26. Januar 1958 in München)

    Hermann Becker-Freyseng (* 18. Juli 1910 in Ludwigshafen am Rhein; † 27. August 1961 in Heidelberg)

    Herta Oberheuser (* 15. Mai 1911 in Köln; † 24. Januar 1978 in Linz am Rhein)

    Wilhelm Franz Josef Beiglböck (* 10. Oktober 1905 in Hochneukirchen; † 22. November 1963 in Buxtehude)

    Helmut Poppendick (* 6. Januar 1902 in Hude; † 11. Januar 1994 in Oldenburg)

    Friedrich Ludwig Kurt Blome (* 31. Januar 1894 in Bielefeld; † 10. Oktober 1969 in Dortmund)

    Adolf Pokorny (* 26. Juli 1895 in Wien; † unbekannt)

    Paul Rostock (* 18. Januar 1892 in Kranz, Landkreis Meseritz; † 17. Juni 1956 in Bad Tölz)

    Konrad Wilhelm Philip Schäfer (* 7. Januar 1911 in Mülhausen; † unbekannt)

    Siegfried Ruff (* 19. Februar 1907 in Friemersheim[1]; † 22. April 1989 in Bonn[2])

    Georg August Weltz (* 16. März 1889 in Ludwigshafen am Rhein; † 22. August[1] 1963 in Icking)

    Hans-Wolfgang Romberg (* 15. Mai 1911 in Berlin; † 6. September 1981 in Weil am Rhein)

  22. Hansi Says:

    Tante Lisa Says: 15. Mai 2016 um 00:37

    Interessanterweise gehören die 80jährigen zu den paar, deren Gesichter noch Selbstbewußtsein, Gewissheit und Hoffnung ausstrahlen.

  23. hotspot Says:

    RE: Justiz-Morde an NS-Funktionsträgern ab 1945 seitens der Sieger-Besatzer

    So sehr es einem auch leid tut um diese unschuldig hingerichteten Personen:

    Hier versteckt Ihr Beton-Nazis Euch doch -in seit 1945 typisch verlogener Masche- wieder unter dem Opfergetue!

    Damit wolllt Ihr nur die eigenen, teils monströsen Hitler-Verbrechen bis 1945 minimieren bis vertuschen!!

  24. vitzli Says:

    frank,

    danke für die ergänzung/berichtigung.

  25. Waffenstudent Says:

    IRRTUM!

    Werter Vitzli. Du hast es nicht gerafft! Du schilderst den in Vorzeiten praktizierten Kindsmord.

    Der lief folgendermaßen ab: Zunächst verabreichte man dem zu Ermordenten über einen längeren Zeitraum nur kalorienarme, das heißt energiearme Nahrung! Wenn der ausgesuchte Delinquent dann körperlich hinreichend geschwächt war, präsentierte man ihm ein kalorienreiches Festmal, zum Beispiel eine Butterstulle oder ein Stück fetten Speck.

    Den Rest bewirkte die Chemie: Der Energieaufwand, der nötig war, um das Festmahl zu verdauen, war größer, als die Energiereserve, welche der abgemagerte Körper des ausgesuchten Mordopfers liefern konnte. Und so starb der Deliquent bei der Verkostung einer üppigen Mahlzeit!

    Stalingrad: Auch dort beobachtete man, daß Deutsche Soldaten beim Verzehr von fetthaltigen Sonderationen einschlafend starben! Es hat lange gedauert, bis man den Zusammenhang erkannte!

    Fremdarbeiter: Als ausgemergelte Fremdarbeiter, welche ab 1942 im Deutschen Reich sozialversichert beschäftigt wurden, im Westen ankamen, da achtete man darauf, daß diese nach ihrer Ankunft nur ganz leicht zu verdauenden Nahrung erhielten, zum Beispiel viel Tee mit Zucker! Trotzdem starben einige Fremdarbeiter bei der Ankunft!

    US-Lager ab 45: Innerhalb der von den USA verwalteten Lager, die für die erbärmliche Versorgung der Deutschen zuständig war, gab es keine Beschränkung der Nahrungsaufnahme. Jeder, der sich dort aufhielt, durfte nach Herzenslußt fressen! Nun forderten die Amis regelmäßig deutsche HIWIS aus dem Gefangenenlager an. die dort für nur ganz wenige Tage Sklavenbarbeit verrichten sollten. Und natürlich, ignorierten sie meist den Hinweis ihrer Kameraden, welche ihnen eingetrichtert hatten, daß Völlerei in der US-Küche zum Tode führt, und starben wenige Tage später qualvoll,nachdem sie das US-Camp wieder verlassen mußten!

    Gut, Heute wissen wir es besser! Denn wir behaupten ja inzwischen politisch korrekt, daß diese energiearme Nahrung den aus dem Osten ankommenden Fremdarbeitern nur deshalb verabreicht wurde, damit sie krepieren sollten!

    Wer also jemanden ermorden will, der beginne einvernehmlich mit einer radikalen Gewichtsreduzierung und beende diese Aktion bei passender Gelegenheit mit einem Schlemmermahl.

  26. Waffenstudent Says:

    DIE TOTEN VON LANDSBERG

    In Landsberg wurden 279 Todesurteile durch den Strang und 29 durch
    Erschießen vollstreckt, u. a. an

    1. Akkermann, Jan Varus (15. 10. 1948)
    2. Altfuldisch, Hans (28. 5. 1947)
    3. Ankenbrand, Adam (19. 11. 1948)
    4. Auer, Franz (26. 11. 1948)

    5. Back, Peter (29. 6. 1945)
    6. Bakos, Miklos (1. 10. 1946)
    7. Barczay, Stefan (27. 5. 1947)
    8. Baumann, Heinrich (26. 11. 1948)
    9. Becher, Fritz (29. 5. 1946)
    10. Birnbreier, Heinrich (5. 12. 1947)
    11. Blei, August (28. 5. 1947)
    12. Bloch, Karl (12. 1. 1946)
    13. Blomberg, Konrad (3. 10. 1947)
    14. Bock, Wilhelm (3. 4. 1947)
    15. Böhn, Hans (12. 11. 1948)
    16. Boettger, Franz (29. 5. 1946)
    17. Bollow, Wilhelm (5. 11. 1948)
    18. Brauner, Josef (21. 3. 1949)
    19. Brünning, Wilhelm (27. 5. 1947)
    20. Bruns, Curt Bury, Albert (19. 11. 1945)

    21. Chihas, Istvan (1. 10. 1946)
    22. Curdts, Eduard Karl (15. 7. 1947)

    23. Deppe, Gustav (20. 6. 1947)
    24. Deiner, Josef (14. 11. 1947)
    25. Diehl, Hans (28. 5. 1947)
    26. Dietermann, Wilhelm (12. 1. 1946)
    27. Dietrich, Dr. Fritz (22. 10. 1948)
    28. Dopierala, Wladislaus (22. 10. 1948)
    29. Drabek, Otto (27. 5. 1947)
    30. Drauz, Richard (4. 12. 1946)
    31. Durschke, Franz (20. 6. 1947)

    32. Eckert, Willy (27. 5. 1947)
    33. Eckstein, Georg (3. 12. 1948)
    34. Eggert, Karl (27. 5. 1947)
    35. Ehlen, Josef (15. 1. 1949)
    36. Eichberger, Leonhard Anselm (29. 5. 1946)
    37. Eichel, Hans (3. 12. 1948)
    38. Eichelsdorfer, Johann Baptist (29. 5. 1946)
    39. Eiermann, Adolf (19. 11. 1948)
    40. Eigruber, August (28. 5. 1947)
    41. Eisbusch, Christian (3. 10. 1947)
    42. Eisenhöfer, Heinrich (28. 5. 1947)
    43. Endres, Anton (28. 5. 1946)
    44. Endress, Heinz (4. 12. 1946)
    45. Engelniederhammer, Johann (15. 1. 1949)
    46. Entress, Dr. Friedrich (28. 5. 1947)

    47. Fachinger, Nikolaus (1. 4. 1946)
    48. Feldmeier, Waldemar (5. 11. 1948)
    49. Fiegl, Rudolf (27. 5. 1947)
    50. Fischer, Willi (19. 9. 1947)
    51. Fitschok, Heinrich (27. 5. 1947)
    52. Flauaus, Heinrich (1. 4. 1946)
    53. Flaucher, Quirin (19. 11. 1948)
    54. Fleischer, Karl (12. 11. 1948)
    55. Förschner, Otto (28. 5. 1946)
    56. Franke, Heinrich (29. 10. 1948)
    57. Frey, Willy (28. 5. 1947)
    58. Frindt, Matthias (29. 10. 1948)
    59. Frohnapfel, Franz (14. 11. 1947)
    60. Führ, Arthur (22. 10. 1948)

    61. Gartmann, Max Bruno (5. 11. 1948)
    62. Gay, Emil Andreas (12. 11. 1948)
    63. Gerstenberg, Justus (12. 10. 1946)
    64. Gierens, Matthias (29. 6. 1945)
    65. Ginschel, August (15. 10. 1948)
    66. Girke, Dr. Fritz (15. 10. 1948)
    67. Gössl, Georg (27. 5. 1947)
    68. Goldmann, Peter (5. 11. 1948)
    69. Gonzalez, Indalecio (2. 2. 1949)
    70. Goss, Erwin (15. 10. 1948)
    71. Grahn, Werner (28. 5. 1947)
    72. Grimm, Johannes (28. 5. 1947)
    73. Grönwaldt, Karl (5. 11. 1948)
    74. Grossmann, Hermann (19. 11. 1948)

    75. Häfner, Wilhelm (19. 11. 1945)
    76. Häger, Heinrich (27. 5. 1947)
    77. Hähnert, Fritz (15. 6. 1947)
    78. Hammer, Albert (26. 11. 1948)
    79. Hasselow, Ewald (5. 11. 1948)
    80. Hauser, Josef (3. 10. 1947)
    81. Hegenscheidt, Hans (27. 5. 1947)
    82. Heim, Albert (2. 2. 1949)
    83. Helbig, Hermann (19. 11. 1948)
    84. Hellenbroich, Hein (15. 10. 1948)
    85. Henkel, Dr. Wilhelm (28. 5. 1947)
    86. Hermann, Maximilian (5. 12. 1947)
    87. Hildebrandt, Friedrich (5. 11. 1948)
    88. Hintermayer, Dr. Fritz (29. 5. 1946)
    89. Hipp, Alois (14. 11. 1947)
    90. Höllriegl, Alois (29. 10. 1948)
    91. Hoffmann, Emil (22. 10. 1948)
    92. Hollacher, Ludwig (2. 2. 1949)
    93. Horcicka, Karl (12. 11. 1948)
    94. Huber, Franz (28. 5. 1947)
    95. Hunsicker, Karl (29. 10. 1948)

    96. Ingebrandt, Andreas (26. 11. 1948)
    97. Ittameier, Ernst (5. 11. 1948)
    98. Jarolin, Josef (28. 5. 1946)
    99. Jobst, Dr. Wilhelm (28. 5. 1947)

    100. Kaiser, Paul (28. 5. 1947)
    101. Karcher, Wilhelm (19. 11. 1948)
    102. Kaufmann, Anton (27. 5. 1947)
    103. Kaunty, Franz (27. 5. 1947)
    104. Kaupp, Wilhelm (12. 11. 1948)
    105. Kehles, Nikolaus (14. 11. 1947)
    106. Keilwitz, Kurt (27. 5. 1947)
    107. Kestel, Josef (19. 11. 1948)
    108. Kick, Johann (29. 5. 1946)
    109. Kiern, Simon (28. 5. 1946)
    110. Kirchner, Karl Adam (26. 11. 1948)
    111. Kirchner, Kurt (12. 11. 1948)
    112. Kirsch, Johann Viktor (28. 5. 1946)
    113. Kisch, Josef (12. 11. 1948)
    114. Kiwitt, Josef Johann (15. 10. 1948)
    115. Klein, Anton (5. 11. 1948)
    116. Klein, Rudolf Gustav (29. 10. 1948)
    117. Klimowitsch, Kaspar (28. 5. 1947)
    118. Klüttgen, Ludwig (29. 10. 1948)
    119. Klumpp, Isidor (19. 11. 1948)
    120. Knoll, Christoph Ludwig (29. 5. 1946)
    121. Knopp, Otto (5. 12. 1947)
    122. Kobus, August (15. 3. 1946)
    123. Köhler, Richard (26. 11. 1948)
    124. Kofler, Franz (19. 11. 1948)
    125. Kohn, Peter (29. 6. 1945)
    126. Korsitzki, Rene (19. 11. 1948)
    127. Kramer, Alfred (29. 5. 1946)
    128. Krautwurst, Hubert (26. 11. 1948)
    129. Krebsbach, Dr. Eduard (28. 5. 1947)
    130. Kreindl, Gustav (27. 5. 1947)
    131. Kunze, Herbert (22. 10. 1948)

    132. Langeloh, Wilhelm (alias Felix Bauer) (10. 10. 1947)
    133. Langleist, Walter Adolf (28. 5. 1946)
    134. Leeb, Josef (27. 5. 1947)
    135. Lienhart, Markus (26. 11. 1946)
    136. Lippmann, Arno (29. 5. 1946)
    137. Ludolf, Julius (28. 5. 1947)

    138. Menrath, Christian (5. 12. 1947)
    139. Merbach, Hans (15. 1. 1949)
    140. Metz, Friedrich (2. 2. 1949)
    141. Miessner, Erich (27. 5. 1947)
    142. Miroff, Fritz (26. 11. 1948)
    143. Möser, Hans (26. 11. 1948)
    144. Möller, Reinhard(2. 5. 1947)
    145. Mohr, Christian (15. 10. 1948)
    146. Moll, Otto (28. 5. 1946)
    147. Müller, Emil (28. 5. 1947)
    148. Müller, Kurt (5. 11. 1948)
    149. Müller, Wilhelm (12. 11. 1948)
    150. Mynzak, Rudolf (27. 5. 1947)

    151. Neuner, Josef (26. 9. 1947)
    152. Niedermeyer, Engelbert Valentin (28. 5. 1946)
    153. Niedermeyer, Josef (28. 5. 1947)
    154. Noack, Hermann (21. 3. 1947)
    155. Nohel, Vinzenz (27. 5. 1947)
    156. Noky, Eugen Hermann (19. 9. 1947)

    157. Olschewski, Willi (3. 10. 1947)
    158. Otte, Heinrich F. (26. 9. 1947)
    159. Otto, Kurt (14. 11. 1947)

    160. Pausch, Max (12. 11. 1948)
    161. Penzien, Franz (5. 11. 1948)
    162. Peroutka, Alexander (12. 11. 1948)
    163. Petrat, Gustav (19. 11. 1948)
    164. Pleissner, Emil (26. 11. 1948)
    165. Piorkowski, Alexander (22. 10. 1948)
    166. Pribyll, Hermann (28. 5. 1947)
    167. Priebel, Theophil (27. 5. 1947)
    168. Purucker, Reinhardt (26. 11. 1948)
    169. Raaf, Michael (22. 10. 1948)
    170. Redwitz, Michael (29. 5. 1946)
    171. Reinke, Alwin (15. 8. 1947)
    172. Remmele, Josef (3. 12. 1948)
    173. Richter, Fabian (5. 11. 1948)
    174. Rieger, Josef (27. 5. 1947)
    175. Rieke, Willy (15. 10. 1948)
    176. Roller, Albert (3. 10. 1947)
    177. Rübsamen, Paul (15. 7. 1947)
    178. Ruhnke, August Richard (14. 11. 1947)
    179. Ruppert, Friedrich Wilhelm (28. 5. 1946)

    180. Schallermair, Georg (7. 6. 1951)
    181. Schilling, Prof. Claus Carl (28. 5. 1946)
    182. Schmidt, Hans Theodor (7. 6. 1951)
    183. Schmitz, Dr. Heinrich (26. 11. 1948)
    184. Schmitz, Josef Johann (15. 10. 1948)
    185. Schmitz, Theo (19. 11. 1948)
    186. Schmutzler, Kurt (29. 10. 1948)
    187. Schneider, Hans (15. 1. 1949)
    188. Schneider, Johann (19. 11. 1948)
    189. Schobert, Max (19. 11. 1948)
    190. Schöpperle, Karl (12. 11. 1948)
    191. Schöttl, Vinzenz (28. 5. 1946)
    192. Schosser, Anton (12. 1. 1946)
    193. Schreyer, Martin Philipp (19. 9. 1947)
    194. Schroegler, Karl (2. 2. 1949)
    195. Schwanner, Cornelius (15. 10. 1948)
    196. Schwarz, Ludwig (3. 10. 1947)
    197. Seuss, Josef (28. 5. 1946)
    198. Sielaff, Hans Wilhelm (12. 11. 1948)
    199. Sigmund, Thomas (27. 5. 1947)
    200. Skierka, Bruno (3. 10. 1947)
    201. Spatzenegger, Hans (27. 5. 1947)
    202. Sponsel, Johann Georg (4. 3. 1947)
    203. Stattmann, Karl Franz (22. 10. 1948)
    204. Staudinger, Hans (5. 12. 1947)
    205. Stemmler, Willi (29. 10. 1948)
    206. Stoltz, Otto Hermann (14. 11. 1947)
    207. Stork, Gustav (20. 6. 1947)
    208. Strasser, Franz Xaver (10. 12. 1945)
    209. Straub, Julius (29. 10. 1948)
    210. Streng, Karl (12. 11. 1948)
    211. Striegel, Otto (20. 6. 1947)
    212. Struller, Karl (28. 5. 1947)
    213. Sturm, Hans (5. 11. 1948)
    214. Suttrop, Rudolf Heinrich (28. 5. 1946)

    215. Tandler, Oskar (26. 11. 1948)
    216. Tempel, Wilhelm (29. 5.1946)
    217. Thomas, Dominikus (12. 1. 1946)
    218. Trauner, Leopold (27. 5. 1947)
    219. Tremmel, Paul (5. 11. 1948)
    220. Trenkle, Franz Xaver (28. 5. 1946)
    221. Trumm, Andreas (28. 5. 1947)
    222. Trummler, Hans (22. 10. 1948)
    223. Tuntke, Hermann (19. 9. 1947)

    224. Vetter, Dr. Hellmuth (2. 2. 1949)
    225. Viehl, August (15. 1. 1949)

    226. Wagner, Wilhelm (29. 5. 1946)
    227. Waldmann, Ernst (19. 11. 1945)
    228. Wasicky, Dr. Erich (28. 5. 1947)
    229. Weiss, Martin Gottfried (29. 5. 1946)
    230. Welter, Wilhelm (29. 5. 1946)
    231. Wentzel, Erich (3. 12. 1948)
    232. Werner, Gottlieb (5. 12. 1947)
    233. Wilhelm, Friedrich (26. 11. 1948)
    234. Winkler, Paul (5. 8. 1947)
    235. Wlotzka, Ewald (12. 11. 1948)
    236. Wodak, Wenzel (22. 10. 1948)
    237. Wohlrab, Christian (12. 11. 1948)
    238. Wolf, Erhard (3. 10. 1947)
    239. Wolf, Hans (19. 11. 1948)
    240. Wolter, Dr. Waldemar (28. 5. 1947)
    241. Wurst, Joseph (3. 10. 1947)

    242. Ziehmer, Eugen (15. 1. 1949)
    243. Ziehnert, Walter (4. 3. 1947)
    244. Zisch, Hermann (29. 9. 1947)
    245. Zoller, Viktor (28. 5. 1947)
    246. Zutter, Adolf (27. 5. 1947)

    Da die Todesstrafe in Westdeutschland bereits seit Mai 1949 abgeschafft
    war, baten alle Parteien aus Stadt und Kreis Landsberg in einer
    Resolution im November 1950 um Gnade für die zum Tode Verurteilten.
    Danach fanden die letzten sieben Hinrichtungen am 7. Juni 1951 statt.

    Die Hingerichteten wurden auf dem sogenannten Spöttinger Friedhof
    (Gefängnisfriedhof) begraben. Aufgrund starker Proteste [von der
    Gutmenschen-Mafia!] wurde 2003 der Friedhof entwidmet und die
    Namensschilder von den Gräbern entfernt.

    Quelle: Wikipedia

    Weiters wurden in im zuge des Ärtzteprozesses in Landsberg hingerichtet:

    1) SS-Gruppenführer (Waffen-SS) Prof. Dr. med. Karl Brandt, Begleitarzt
    Hitlers und Reichskommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen, –
    Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    2) Prof. Dr. med. Karl Gebhardt, Chefarzt der Heilanstalt Hohenlychen,
    Oberster Kliniker beim Reichsarzt SS, Leibarzt Heinrich Himmlers,
    Präsident des Deutschen Roten Kreuzes – Todesstrafe – am 2. Juni 1948
    hingerichtet

    3) SS-Hauptsturmführer Dr. med. Waldemar Hoven, Lagerarzt KZ Buchenwald
    – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    4) SS-Oberführer Prof. Dr. med. Joachim Mrugowsky, Chef des
    Hygiene-Institutes der Waffen-SS, Oberster Hygieniker – Todesstrafe – am
    2. Juni 1948 hingerichtet

    5) SS-Oberführer Viktor Brack, Oberdienstleiter in der „Kanzlei des Führers“
    – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    6) SS-Standartenführer Dr. jur. Rudolf Brandt, Persönlicher Referent des
    Reichsführers-SS, Leiter des Minister-Büros im Reichsinnenministerium –
    Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    7) SS-Standartenführer Wolfram Sievers, General-Sekretär der
    Gesellschaft Ahnenerbe (Forschungs- und Lehrgemeinschaft der SS),
    Direktor des Institutes für wehrwissenschaftliche Zweckforschung, –
    Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    Im Wirtschafts- u- Verwaltungshauptamt-Prozeß
    SS-Obergruppenführer Oswald Pohl – Todesstrafe, am 7. Juni 1951
    hingerichtet

    Im Einsatzgruppen-Prozeß
    1) SS-Gruppenführer Otto Ohlendorf – Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet
    2) SS-Brigadeführer Erich Naumann- Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet
    3) SS-Standartenführer Paul Blobel – Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet
    4) SS-Obersturmbannführer Werner Braune – Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet

    IM EWIGEN ANGEDENKEN!

    SIE STARBEN FÜR DEUTSCHLAND UND EUROPA!

    [http://forum.grossdeutsches-vaterland.net/showthread.php?t=11204]

  27. Tante Lisa Says:

    Waffenstudent sagt am 15. Mai 2016 um 21:57 Uhr:

    Wer also jemanden ermorden will, der beginne einvernehmlich mit einer radikalen Gewichtsreduzierung und beende diese Aktion bei passender Gelegenheit mit einem Schlemmermahl.

    Danke für den Hinweis, werter Waffenstudent.
    Das wäre mir fast passiert während meines beruflichen wie privaten Aufenthalts in der Ukraine. Man veränderte meine Wahrnehmung, um es behutsam zu formulieren, und sabotierte quasi mein Dasein; so drohte ich beständig mehr oder minder hilflos zu werden und verlor – da es gestrenger Winter war und ich mich meist draußen befand – Pfund um Pfund. Im Nachhinein stelle ich fest, daß ich Proband war und einer Kaskade von Experimenten ausgesetzt war. Nun ich – damals in der Heimat über eine Odyssee angekommen – mich dem Ausmaß des Ganzen bewußt werde und auch schon anfing, ein Manuskript darüber vorzubereiten und überdies zu verfassen, wurde, und werde – wenn ich nicht aufmerksam bin, ich mit schwersten und nachhaltigen Nervengiften traktiert. Die letzte Aktion gegen mich verlief Heiligabend 2015 und bei murmelt es auch im fünften Monat noch in der Birne – wenn die Wirkung respektive die Symptome des Gifts nicht nachlassen und sukzessive verschwinden würden, dächte ich, ich sei Gehirnschwanger ;-)

    Keine Sorge, mit der Rekonvaleszenz geht es ganz gut aufwärts :-)

    Die Wahrheit kommt ans Licht! Und das mit dem Hungern und anschließendem Essen kann nur einer nachfühlen, der Hunger kennt.

    Ein bisschen plauderte ich einst hier, bei Karl Eduard. Bei Interesse siehe dazu bitte „Das Haus, das Verrückte macht“ im dortigen Strang:

    https://karleduardskanal.wordpress.com/2015/05/18/einfache-leute/

  28. Tante Lisa Says:

    Waffenstudent sagt am 15. Mai 2016 um 22:36 Uhr:

    Die Hingerichteten wurden auf dem sogenannten Spöttinger Friedhof
    (Gefängnisfriedhof) begraben. Aufgrund starker Proteste [von der
    Gutmenschen-Mafia!] wurde 2003 der Friedhof entwidmet und die
    Namensschilder von den Gräbern entfernt.

    Ja, die Schergen sorgen eben vor, damit für die Nachwelt auch wirklich keine Materie mehr erhalten bleiben möge, die – mehr im übertragenden Sinne gemeint – begreifbar gemacht werden könnte.

    Wie vorausschauend, daß Herr General Remer bisweilen in Spanien ruht, wohin er sich ob der Verfolgung mittels der BRD begab.

  29. vitzli Says:

    waffenstudent,

    eine beeindruckende liste. jetzt würde man gerne wissen, warum diese menschen hingerichtet wurden. und ob die auch alle zerquetschte hoden hatten. vom foltern durch die siegermächte.

    wenn ich zeit und lust habe, werde ich mal einige genauer angucken.

  30. vitzli Says:

    waffenstudent, 2157

    ich habe gar nichts nicht gerafft. ich habe nur wiedergegeben, was ich auf einem erklär-schild vor einer ns-psychiatrieanlage mal gelesen habe. aber danke für deine interessanten erläuterungen!

  31. Tante Lisa Says:

    Mal zum Nachdenken ein Beispiel zum Thema der Überschrift:
    “ T4 – Gnadentod, Heldentod, Abtreibung … wir differenzieren mal durcheinander ! “

    Ein 17-jähriger wurde just in Bonn von Ausländern totgeprügelt.
    Der Sachverhalt der Bluttat wurde bei vitzli bereits erörtert.

    Ein 15-jähriger starb just in Ulm bei einem Verkehrsunfall
    Zum 15-jährigen der dazugehörige Bericht in Kürze:

    Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist am Pfingstsonntag ein 15-jähriger Jugendlicher in der Nähe des Baden-württembergischen Friedlingen ums Leben gekommen. Der Junge habe im Sozius eines Motorrades gesessen, teilte die Polizei mit.
    Der 49-jährige Vater des Jungen habe das Kraftrad für einen Ausflug geliehen. In einer Kurve kam der Mann von der Straße ab und prallte gegen Büsche und Holzstämme.
    Der 15-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag. Der Vater kam mit leichten Verletzungen davon.

    Quellenangabe:

    http://www.mmnews.de/index.php/net-news/73792-ulm-15-j%C3%A4hriger-stirbt-bei-tragischem-verkehrsunfall

    – Zäsur –

    Frage: Welcher der beiden Väter fühlt sich nun „besser“?

    Frage: Ist der Tod des 17-jährigen nun als Gnadentod, Heldentod oder Abtreibung zu bewerten?

    Frage: Ist der Tod des 15-jährigen nun als Gnadentod, Heldentod oder Abtreibung zu bewerten?

  32. Frankstein Says:

    Tante Lisa, hier bewegen wir uns wirklich in den Niederungen. Es gab in der Geschichte nur zwei Tode , den Heldentod als Voraussetzung für Walhalla und den Strohtod. Das Christentum hat das 1:1 übernommen, die Streiter Christi kommen in den Himmel, die anderen nicht. Von Gnadentod ist nirgends die Rede. Allenfalls liefert sich derjenige, der sich selber tötet, der Gnade des Allmächtigen aus. Wer aber siechendes oder beginnendes Leben aus subjektiven Gründen tötet, ist ein Mörder. Wer unbedarft/unüberlegt/fahrlässig tötet, ist ein Totschläger. Der 17-jährige wurde ermordet, der 15-jährige Opfer eines Totschlägers.
    Niedere Gesinnung kann man hier verneinen, absolute Dummheit scheint angemessen. Heldentod ist auszuschließen, Gnadentod auch, es sei denn, der Vater wollte vorauseilend seinem Zögling das Schicksal des 17-jährigen ersparen. Das halte ich aber für weit hergeholt. Die Abtreibenden wiederum halten dieses Argument für legitim. “ Ich werde sie zerstreuen und ihre Sprache verwirren „, ist das einzige Argument für die Betrachtung.

  33. Tante Lisa Says:

    Werter Frankenstein,

    herzlichen Dank für die Ausführung. Da hat der 15-jährige ja Glück gehabt, darf man anmerken, ohne als Zynisch verunglimpft zu werden.

    Strohtod höre ich zum ersten Mal und recherchierte; ich denke, daß das Wort so wichtig ist, daß es lieber erschöpfend erklärt werden sollte.

    Statt Wikiblöd hier eine Diskussion, entlehnt aus einem anderen Forum.

    Vorab die Quellenangabe, von mir deaktiviert:

    -http://www.wer-weiss-was.de/t/strohtod/3106648/3

    Fragestellung:

    Hallo,

    was genau versteht man unter einem Strohtod?

    Danke für die Hilfe

    Antwort 1:

    hi,

    strohtod bezeichnet den „unehrenhaften“, alters- oder
    krankheitsbedingten tod und steht im zusammenhang mit
    der nordischen mythologie.

    solche verstorbenen seelen landen in helheim, in der
    nord. unterwelt.

    um nicht den strohtod zu sterben, kämpften z.b. die
    berserker derart besessen um im kampf zu sterben und
    damit den strohtod zu umgehen um im wallhalla zu landen.

    Antwort 2:

    Hallo,

    die Antwort 1 ist nur teilweise richtig. Die Edda selbst verwendet dieses Wort nicht. Es ist aus der Umgangssprache der damaligen Zeit genommen. Es hat also nichts mit der Mythologie des Nordens zu tun.

    Antwort 3:

    Servus,

    wenn ich gerade richtig recherchiert habe, handelt es sich dabei um einen Begriff
    aus der Walhall, und bezeichnet das Sterben eines Mannes nicht auf dem
    Schlachtfeld, sondern aus altersgründen auf dem heimischen Bett (Strohlager).

    „Odin muss als Anführer der Asen und all ihres Heers im Kampfe gegen die Riesen
    dringend wünschen, dass Krieg und männermordende Schlachten kein Ende nehmen auf
    Erden; denn nur die Seelen jener Männer, welche nicht den „Strohtod“ des
    Siechtums oder Alters in ihren Betten, sondern den freudigen Schlachtentod
    gestorben sind auf blutiger Wal, nur diese werden von den Walküren nach Walhall
    getragen und nur diese, die Einheriar, kämpfen an der Seite der Götter gegen die
    Riesen; jedes Schlachtfeld liefert also dem König der Götter eine Verstärkung
    seiner Heerscharen.“

    Antwort 4:

    Hallo!

    Der Strohtod war für den Germanen der Tod, den er nicht erleiden durfte. Also im Bett sterben.
    Er führte zu „Hel“ ins freudlose Reich der Schatten. Aus „Hel“ wurde nach der Christianisierung die „Hölle“.
    Das Wort „Hel“ bedeutet „der Verbergende“. Dort lebten die Toten vor den Augen der Lebenden, führten ein Schattendasein in Kälte und Finsternis und besaßen nichts.

    Um dem Strohtod zu entgehen, ließ der Germane, der auf dem Sterbebett (Strohlager) lag, sich mit einer Waffe kleine Verletzungen beibringen. Mit dem Speer, dem Zeichen Wotans.
    Mit dieser Wotanswunde war er sicher, dass er ins Walhall kam.

    – Zäsur –

    Werter Frankenstein,

    Dein Wissen ist doch recht umfangreich und ich bin glücklich zu wissen, daß Du dauerhafter und aktiver Gast in vitzlis Hause bist :-)

  34. Hansi Says:

    https://web.archive.org/web/20160515080439/https://bumibahagia.com/2016/05/15/gerard-menuhin-wahrheit-sagen-teufel-jagen-das-ganze-erste-kapitel/

  35. Tante Lisa Says:

    Das ist eine richtige und wichtige Entscheidung von Herrn Gerard Menuhin, sein Werk vorab uneigennützig dem geneigten Leser zu öffnen. Herr Gerard Menuhin und Herr Horst Mahler sind befreundet, weswegen ich mir – auch ob des gleichen Anliegens – erlaube, erneut seinen Pfad zu seiner Seite an dieser Stelle zu setzten:

    https://aufstand-gegen-die-judenheit.com/

  36. Tante Lisa Says:

    Herr Michel Winkler notierte heute in seinem Tageskommentar eine Passage, die zu zu Hansis obigen Pfadangabe paßt, die zum Buch Gerard Menuhins führt; aus dem Buch entnahm ich unten gezeigte Abbildung nebst des Textes, welche sich dem Text Herrn Winklers harmonisch einfügen – sprich, seine Worte haarscharf verdeutlichen.

    Tageskommentar zum 17. Mai 2016, letzter Absatz von vier Absätzen:

    Ein gewisser Herr Wachsmann hat ein Buch voller Geschichten aus Konzentrationslagern veröffentlicht. Über die Religion des Autors werden keine Angaben gemacht, ich vermute mal, daß er kein Moslem ist.

    Das Buch hätte auch ein Roman werden können, aber da der Autor ein „seriöser“ Historiker ist, zudem Professor in England, ist es natürlich ein Sachbuch. Wobei diese „Sachbücher“ und noch mehr die „Autobiographien“ oft genug als Fiktion und frei erfunden entlarvt werden.

    Sogar der Vierteiler „Holocaust“, der dieses Wort in die deutsche und vor allem die juristische Sprache eingeführt hatte, behandelt das Schicksal einer frei erfundenen Familie, gehört also zum Unterhaltungsprogramm und nicht zu den „seriösen“ Dokumentationen.

    Und dann zwangen die Nazis schwache, ältere Juden, sich selbst die Toilette herunter zu spülen… Eine Million von ihnen wurden auf diese Weise ertränkt…

    – Zäsur –

    Herr Gerard Menuhin zitiert zur obigen Abbildung einen wichtigen wie entscheidenen Tipp, womit derlei Unsinn widerlegt werden kann:

    Eine Methode der Widerlegung lächerliche Behauptungen besteht darin, sie satirisch aufs Korn zu nehmen.

  37. Tante Lisa Says:

    Nicht zu vergessen die 40 (In Worten: Vierzig) ermordeten KL-Aufseher; exemplarisch möchte ich an dieser Stelle Herrn Leonhard Anselm Eichberger (1915 – 1946) in Erinnerung bringen, weil er heute, den 29. Mai, seinen Todestag „feiert“:

    Auszug aus Metapedia:

    Nach Kriegsende

    Seit dem 15. November 1945 zählte Eichberger zu den 40 (In Worten: Vierzig) angeklagten Angehörigen des Dachauer Lagerpersonals, die im Rahmen der Dachauer Prozesse vor ein VS-amerikanisches Militärgericht gestellt wurden.

    Am 13. Dezember 1945 wurden sämtliche Angeklagte für schuldig befunden und Eichberger mit 35 (In Worten Fünfunddreißig) weiteren Angeklagten durch das Gericht zum Tode verurteilt.
    [Anmerkung Tantchen: Das sind mal eben 75 Köpfe, die mittels qualvoller Strangulation der Fäulnis Preis gegeben wurden und der Nachwelt entzog der ewige Unsichtbare somit das Wissen über die tatsächlichen Geschehnisse sowie der klaren Strukturen in den KL’s]

    Das widerrechtliche Urteil wurde am 29. Mai 1946 in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech vollstreckt.

    Pfadangabe:

    http://de.metapedia.org/wiki/Leonhard_Eichberger

    Ich fand eine Liste, wo unter anderem die vierzig ermordeten KL-Aufseher von Dachau gelistet sind, aber noch viele, viele mehr:

    http://www1.jur.uva.nl/junsv/JuNSVEng/DTRR/DTRRnamesfr.htm

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