Hirni am Handy führt zu hopsi.


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Fahrdienstleiter soll durch Handyspiel abgelenkt gewesen sein

Zwei Monate nach dem Zugunglück sitzt der beschuldigte Dienstleiter in Untersuchungshaft. Er soll zum Unfallzeitpunkt ein Computerspiel auf dem Handy gespielt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Irgendein Lügiblatti

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht aktive Autofahrer mit Blick auf ihr Handy sieht, während sich 180 PS durch Detschland drehen. Oder Füßegänger beim Strasseüberqueren. Den starren Blick fest ins Internetz installiert.

Warum soll es dem diensthabenden Fahrdienstleister nicht anders gehen. Konzentration auf das, was man gerade macht? Ach, wie spießig! Das macht doch keiner. 

Klar. Gehen ab und zu ein paar hops.

Macht nix. Die Ratte winkt fleißig Nachschüblinge herein und schon sitzen wieder frische Passagiere in den Zügen. Wenn auch ohne bezahlte Karte. Aber wer würde auch einen computerspielenden Fahrdienstleiter bezahlen wollen? Demnächst grillen die Chirurgen aus Syrien im Operationssaal. Vielleicht ein paar Ingenieure. Oder bunte Farbige.

Alles löst sich ein wenig auf. Es wird multi.

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10 Antworten to “Hirni am Handy führt zu hopsi.”

  1. Tyrion L. Says:

    Laut irgendeiner Lügenpresse sind mittlerweile 500 der legendären syrischen Ärzte im Land! :)

  2. Frankstein Says:

    „Alles löst sich ein wenig auf. “ Die Chemie stimmt, ist ein geflügeltes / gevögeltesWort , wenn Harmonie sichtbar/vorgetäuscht wird. Wenn sich alles anlöst – nícht auflöst- bindet der Kleber besser. Es wird nicht bunt, aber klebrig. Wir kennen das auch als Seilschaften/ Netzwerke/ Hängematten , um zu suggerieren die wären aufknüpfbar. Das sind tatsächlich trennbare Verbindungen, wie auch Gemenge , die dann schon gerne als komplex beschrieben werden. Realiter handelt es sich auf immer um geklebte Verbindungen, einander zu schmieren, bis der Tod uns scheidet. Dabei geht ein Riß durch Deutschland, auf der einen Seite nach wie vor beherzte Entscheider-sogenannte Einzelkämpfer- und auf der anderen Seite die Macher, die aber Kleber verteilen oder im Klebesumpf waten. Verblüffender Weise finden man Entscheider öfter in den oberen Rängen der Hierachie und die Macher nachranging angeordnet. Das Bild von den Nieten in Nadelstreifen stimmt nicht immer. Aber es hat bewirkt, dass sich Legionen von Ausführenden anmaßen, es besser zu machen. Auf allen Ebenen – Politik/Gewerkschaften/Sozialorganisationen/Umweltschützern, bis hin zum KITA-Unterstützerkreis bilden die „Angelösten“ Klebegruppen. Der Gemeinderat schneidet nicht die Hecke, das macht der Bauhofmitarbeiter, der schafft das “ Bild“ der Gemeinde. Insofern ist Kritik an den “ Doofen“ oder „Detschen“ schon angebracht. In Deutschland „regieren“ die Doofen, um es deutlich zu sagen. Seit den 90ern ist der “ Auflöseprozess “ überall im Land sichtbar. Und ja, sie sind an der Spitze der Institutionen angekommen. Ist Deutschland schon verloren ? Das Problem der Doofen ist, es gibt ihrer zuviele, irgendwann bleibt bei dem Einzelnen nichts mehr kleben. Wenn alle Brünnlein versiegen, werden sie die Himmel anflehen. Und widerwillig wird der Herr einen Hirten senden und sich ihrer erbarmen. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

  3. Blond Says:

    Ich kenne die Strecke, wo der Unfall passiert ist, nicht persönlich.
    Aber nach dem, was ich gehört bzw. gelesen habe, ist diese Strecke mit relativ neuer Gleis-Steuertechnik ausgestattet, so dass es nur bei grob fahrlässigem oder bei vorsätzlichem Verhalten zu Unglücken zweier aus unterschiedlicher Richtung aufeinander fahrenden Zügen kommen kann. Ein Handy-Spiel lenkt zwar ab, führt aber nicht zur Abschaltung der automatischen, meist Computer-gesteuerten Gleis-Steuertechnik. Ein einfaches Gleis-Besetzt-Signal hätte unbemerkt bleiben können, aber nicht der Kollisionsalarm, der durch die automatischen (Computer-)Systeme ausgelöst hätte werden müssen – auch nicht die Notfall-Schaltungen, die beide Züge rechtzeitig zum Stehen bringen würde.

  4. Tejes Says:

    Bezeichnend für die BRiD

  5. Hansi Says:

    Blond Says: 13. April 2016 um 10:27

    „Ein einfaches Gleis-Besetzt-Signal hätte unbemerkt bleiben können, aber nicht der Kollisionsalarm, der durch die automatischen (Computer-)Systeme ausgelöst hätte werden müssen – auch nicht die Notfall-Schaltungen, die beide Züge rechtzeitig zum Stehen bringen würde.“

    Auch meine Meinung! Ohne massives, bewußtes, manuelles Eingreifen hätte es zu diesem Unglück nicht kommen können.

  6. Gucker Says:

    Kommentar im Tagesspiegel.de
    von Omasn 13.04.2016 13:18 Uhr

    „Vorschlag
    Herr Böhmermann könnte doch zum Ausgleich noch ein ähnliches Schmähgedicht für Herrn Netanjaju verfassen, gegen den ist Erdogan ein Waisenknabe. Damit würde Herr Böhmermann mal Mut beweisen“

    Treffer – 100 Prozent – versenkt!

  7. Cajus Pupus Says:

    Zum Unfall heißt es doch auch: False Flag.

    Aber wenn ich mit dem Rollstuhl unterwegs bin dann glaubt Ihr nicht, wie oft ich anhalten muss, damit der Füßgänger mich nicht über den Haufen rennt.

    Er reißt sich dann erst vom Handy los, wenn er mein wildes Gepiepse (Nebelhorn für Rollis) hört.

  8. elsa Says:

    Bezeichnend auch (heute aus den Lügenmedien entnommen), dass der gute Mensch Funksprüche (vermutlich zur Warnung, dass etwas schiefläuft), „ins Leere laufen ließ“.

  9. jot.ell. Says:

    die LügenWelt meint doch tatsächlich, der Pubertär Primitive Böhmermannschund sei gedeckt durch die Freiheit der Kunst, der Presse, der Satire oder der Meinung. Schmarrn, natürlich mögen wir alle den unverschämten Kalifen nicht, der es wagt , unwidersprochen in Deutschland Wahlkampf zu betreiben, aber Böhmermanns Erguss fällt unter andere Kategorien. Satire hat was mit Intelligenz und Komik zu tun, Pressefreiheit höchstens insofern, als verlogen wie die Lügenpresse, Kunst kommt von Können, was kann der Depp? Falls Meinungsäußerung primitivstes Wasserhäuschen-Niveau. Wir Kulturmenschen würden doch niemals den Gauckler als Konkubinenficker bezeichnen, oder?

  10. mvh Says:

    Grillen im OP? Warum nicht gleich den Anästhesisten quer durch den OP prügeln, wohlgemerkt während der Operation.
    http://www.bild.de/news/2010/narkose-arzt-ging-als-erster-ko-14053486.bild.html
    Ist von 2010, die Bild war die einzige Zeitung die den Namen des Chirurgen nannte.

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