Sauerei: SS-KZ-Nazi-Scherge entzieht sich durch ganz miesen Trick dem Prozeß!


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Der vor dem Landgericht Hanau angeklagte ehemalige Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz ist wenige Tage vor Prozessbeginn gestorben. Das bestätigte das Gericht.

Bereits seit längerem war klar, dass der 95 Jahre alte ehemalige SS-Sanitäter aus dem KZ in Auschwitz krank war.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Rentner Beihilfe zum Mord in mindestens 3.681 Fällen vorgeworfen. Als SS-Sanitäter soll er ab Mitte August 1944 einen Monat in Auschwitz-Birkenau stationiert gewesen sein. In der Zeit seien dort 14 Deportationszüge mit Häftlingen angekommen. Von diesen seien mindestens 3681 Menschen in Gaskammern umgebracht worden.

LÜGENpresse

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Ein 23 jähriger Sanitäter hat Beihilfe zur Umbringung von 3.681 Menschen in nur einem Monat geleistet? Da wüßte man gerne mehr. Hat er Kopfschmerztabletten gereicht? Hat er den Weg zur Gaskammer gekehrt?

Mir tut der Mann leid.

Wer einen 95 jährigen Ex-Sanitäter nach über 70 Jahren anklagt, dem fehlt es offensichtlich an menschlichen Zügen. Und wem es an menschlichen Zügen fehlt, der greift anscheinend gerne mal nach Deportationszügen. Mal von dem abgesehen, was nicht gesagt werden darf. 

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Auch zu diesem Artikel gilt unbedingt:

Präambel:

  1. Selbstverständlich glauben wir hier alle GEMEINSAM an alles, was uns das Gesetz als Wahrheit vorschreibt.
  2. Ob wir etwas anderes glauben würden, wenn wir dürften, sei daher dahin gestellt.

Wer nicht ganz fest an das glaubt,

was das Gesetz vorschreibt,

hat hier automatisch Haus- und Blogverbot.

Es gibt hier keine Diskussionen! (1)

3. Die Gedanken sind natürlich weiterhin frei. Solange sie ruhig und unauffällig im Gehirn des Brainusers bleiben.

Wer etwa seine Gedanken frei äußert, wie zB Horst Mahler, wandert im Lande der großartigen Meinungsfreiheit auch schnell für 12 lange Jahre ins Gefängnis. Das ist unschön. Ich meine, für eine geäußerte Meinung so lange ins Gefängnis zu müssen, obwohl wir lustige Meinungsfreiheit haben, wie man sagt.

Das soll uns aber nicht hindern, im Rahmen des absoluten und gesetzlich vorgeschriebenen Bundesglaubens ein paar gläubige Fragen an die Hohepriester der Wahrheit zu stellen.

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Karl-Eduard hat das sehr schön beschrieben: Wer seine ungesetzliche Meinung kundtun will, tut das nicht hier, sondern stellt sich mit einem entsprechenden Schild vor das nächstgelegene Polizeirevier! Dem schließe ich mich an.

LÜGENspeigel stellt es etwas anders dar:

Der vor dem Landgericht Hanau angeklagte ehemalige Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz ist wenige Tage vor Prozessbeginn gestorben. Das bestätigte das Gericht SPIEGEL ONLINE am Donnerstag.

Laut Anklage war der Beschuldigte als junger Mann acht Monate vom 1. November 1942 bis 25. Juni 1943 in dem KZ im damals besetzten Polen stationiert. Er soll als Mitglied des SS-Totenkopfsturmbannes an den Nazi-Verbrechen in dem KZ beteiligt gewesen sein.

Konkret geht es in der Anklage um drei Deportationstransporte und mindestens 1075 getötete Menschen. Die Züge kamen aus Berlin, Drancy (Frankreich) und Westerbork (Niederlande) am 1. November 1942, 19. Mai 1943 und 25. Juni 1943 nach Auschwitz.

Die Hauptverhandlung hätte am 13. April beginnen sollen, insgesamt waren weitere 25 Verhandlungstermine angesetzt worden. Der Prozess sollte vor einer Jugendkammer stattfinden, weil der Angeklagte im fraglichen Zeitraum erst 19 beziehungsweise 20 Jahre alt war.

Der Angeklagte war von einem Gutachter als verhandlungsfähig eingestuft worden. Fünf Angehörige der im KZ Getöteten waren als Nebenkläger zugelassen worden.

An Diskussionen ist der lügenspeigel nicht interessiert. Kommentare werden nicht zugelassen.

Vergleicht man die verschiedenen Lügenpressen, so steht in jedem Artikel, angefangen vom Alter und Tätigkeit/Beruf etwas anderes  über den Verstorbenen. Ich nehme an, DAS ist das, was mit Pressevielfalt gemeint ist.

ntv schildert es so:

Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten vor, von November 1942 bis Juni 1943 als Mitglied des sogenannten SS-Totenkopfsturmbanns als Bewacher in dem größten der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager tätig gewesen zu sein. Dabei soll er einen Beitrag zur Ermordung der Menschen in drei Deportationstransporten geleistet haben, von denen mindestens 1075 gleich bei Ankunft in Gaskammern getötet worden waren.

1075 ankünftliche Gaskammermorde in 8 Monaten? Unterstellen wir drei-Schichtbetrieb der Wachleute und rechnen den Urlaub ein, so kommen wir hochgerechnet auf rund 3300 Gaskammermorde in 8 Monaten. Das wären ca 13,75 pro Tag. Warum berücksichtigt die Anklage nicht die postankünftlichen Gaskammermorde zusätzlich? Warum sollen die NICHT  gesühnt werden?

Nun, ich rechne in diesem Kontext überhaupt nicht gerne. Nicht weil das verpönt ist, sondern weil das Ergebnis aller Rechnerei auf diesem gläubigen und gesetzestreuen Blog ohnehin feststeht: es kommen IMMER 6 Millionen Opfer der deutschen Ewigkeitsverbrecher heraus, das ist völlig klar. Weswegen sich Rechnen sowieso erübrigt. Wir tun es aber in den kleinen Zwischenschritten trotzdem.

Nur fragwürdigste Gestalten runzeln die böse Stirn. Aber mit denen wollen wir nichts zu tun haben! Wir suchen weiter fleißig und unverdrossen Beweise für die gesetzliche Vorgabe der Wahrheit! In diesem Prozeß scheinen wir sie aber nicht zu finden, schade.

8 Antworten to “Sauerei: SS-KZ-Nazi-Scherge entzieht sich durch ganz miesen Trick dem Prozeß!”

  1. Cajus Pupus Says:

    Wie sagte schon Aloys Klöppelmayer:

    Tritt dir das Läähben – so tritt zurück!

    Und er trat zurück!

  2. Gucker Says:

    Vitzli, du machst es uns schwer,

    einerseits forderst du: „glauben wir hier alle GEMEINSAM an alles, was uns das Gesetz als Wahrheit vorschreibt“

    Andererseits motzt du rum: „SS-KZ-Nazi-Scherge entzieht sich durch ganz miesen Trick dem Prozeß!“

    Wenn eine deutsche Staatsanwaltschaft einen deutschen Massenmörder vorwirft, daß er als Baby im im Kinderwagen
    durch Ausspucken des Schnullers 10.000 Juden hinterhältig ermordet hat, kann das nur die Wahrheit sein.

    Eine solch gemeine Tat fordert die volle Härte des Gesetzes.
    Wir sollten diesen Verbrecher nach Israel ausliefern, damit er dort
    rechtmäßig und human zum Tode durch den Strang kommen kann.

    Ich bin gerne bereit, zur Wiedergutmachung ein Jahresgehalt an
    den Jüdischer Weltkongress zu bezahlen um die Leiden der traurigen Hinterbliebenen zu lindern. Shalom …

  3. MURAT O. Says:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

  4. vitzli Says:

    gucker,

    ich mache mir vielmehr ernste sorgen um den anklagenden staatsanwaltIN.

    ihmIN ist offenbar nicht klar, daß auch die summenmäßige relativierung der opferzahlen wegen volksverhetzung und teilweiser hc-leugnung schwerst strafbar ist.

    die nennung von 1075 gaskammeropfern in acht monaten dienst eines wachtürmers in der hochzeit ist eine solche relativierung. richtig sind viele tausend Opfer, ich glaube nach richtiger historischer betrachtung über 4000, täglich! und nicht nur 17 komma nochwas.

    aber ich kann dich beruhigen: das mit dem jahresgehalt hast du vermutlich schon – unbewusst – erledigt.

  5. Tante Lisa Says:

    Die Große Lüge wird den ewigen Unsichtbaren zu Fall bringen.

  6. vitzli Says:

    „Der von seiner SS-Vergangenheit eingeholte Angeklagte lebte nach dpa-Informationen bereits seit vielen Jahren allein und in einfachen Verhältnissen, hat allerdings nahe Angehörige in der Region. Öffentliche Angaben zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen der Staatsanwaltschaft hat er nie gemacht.“

    FAZlügenpresse

    wenn er etwas sagt und angaben macht, wie zb: „da gab es keine ….“ ist er sofort wegen hc-leugnung dran und sitzt die jahre 93- 105 im knast ab. egal, was er macht oder sagt, er ist dran.

    ein erstaunlicher rechtsstaat.

  7. PACKistaner Says:

    Auch erstaunlich ist die Tatsache, daß der „Rechtsstaat“ von der europäischen Menschenrechtskomision in ihren jährlichen Berichten genau deshalb regelmäßig gerügt wird. Interessiert Den „Rechtsstaat“ aber irgendwie nicht sonderlich.

  8. Tante Lisa Says:

    Was weiß de Maizière?

Kommentare sind geschlossen.