Helikoptergeld – Geldkram IV


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schlascha

Schlafschaf „Goldi“.

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Das Schlaraffenland ist offen ausgebrochen:

Endlich Gratis- Geld für alle!

Detschland zahlt!

Danke, Draghi!

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Mario Draghi liebäugelt mit dem nächsten Tabu-Bruch

Ob Milliarden-Geldflut oder Negativ-Zinsen – Mario Draghi wagt riskanteste Experimente. Nun liebäugelt der Herr des Geldes mit Helikopter-Geld. Das hieße: Jeder Europäer bekommt Geld geschenkt.

Lügenwelt

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Es ist faszinierend.

Während die Nation gebannt vor der Glotze sitzt und irgendwelche bunte Ziffern hinter den Kommata mißtrauisch oder auch euphorisch beäugt, bejubelt oder betrauert, bereitet Drecksack Draghi unauffällig das neuartige Helikoptergeld für alle vor.

Die Idee ist klasse: wie im Schlaraffenland gibt es die gebratenen Tauben für alle ohne Arbeit. Die EZB druckt ein wenig Geld für alle und verteilt es. Damit kann Dummbatz dann einkaufen und die Konjunktur zum Frohlocken bringen. Die 40 können einkassieren.

Ist diese Idee von Drecksack Draghi nicht klasse? Freies Geld für alle? Das Prekariat öffnet schon mal die Schampuspullen!

Die Detschen sind das verblödeste Volk der Welt geworden.

Nun, es wird sie nicht interessieren, aber die Kosten dieser Prima-Geld-für alle- Aktion zahlen später Sie, die Detschen.  Über Schulden, Steuern oder Inflation. Vermutlich über alle drei Wege.

Die Plünderung der Deutschen kann gar nicht schnell genug gehen! Aber die sitzen lieber vor den Bildschirmen und lassen sich mit lustigen Wahlspielen beschäftigen.

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dädetsch

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5 Antworten to “Helikoptergeld – Geldkram IV”

  1. PACKistaner Says:

    Jippie!!

    „Die Schwierigkeit dabei ist nur, dass der EZB die Kontodaten der 340 Millionen Bürger der Euro-Zone fehlen. Doch auch dafür hat Turner schon eine Lösung: Die EZB besorgt sich die Daten bei den Finanzämtern“ Yeah! :-D

    „Schulden mit Schulden zu bekämpfen klingt nicht nach einem cleveren Plan.(ach echt jetzt?)
    Die Idee geht aber noch weiter: Beim Helikoptergeld will die Notenbank die ausgezahlten Milliarden nicht mehr zurück.
    Sie schenkt sie den Bürgern oder – in einer anderen Variante – den klammen Staaten, indem sie die Schuldscheine auf ein Datum in weiter Ferne ausstellt (späte Rückgabe = Geschenk? :-D ).
    De facto geht sie davon aus, dass sie das neu gedruckte Geld nie mehr zurückbekommt.(wie schon immer)
    Sie zerreißt die Schuldscheine quasi, kaum dass sie sie ausgestellt hat.“ (Nee – das denn doch nicht so wirklich :-D )

    Was soll nun eigentlich an einer „ewigen“ Anleihe so neu sein???

    Hurra! Wir verblöden und uns bezahlt der Staat!

  2. PACKistaner Says:

    übrigens hat sich heute bestätigt, was ich schon immer vermutete:

    Im Westen sind die Leute um 10 %Punkte dümmer als im Osten. :-D

  3. Hessenhenker Says:

    vitzli, bei „alle“ bin ich auch dabei.
    Wie hoch genau ist die Summe, die ich bekomme?
    Bitte um dringende Benachrichtigung, am Besten per Helikopter.

  4. jot.ell. Says:

    ach es ist so herrlich, dass mit Ausnahme von CDU-Kopie Kretschmann und seinen Kumpanen die Grünen kräftig eine auf den Sack bekommen haben und Kretsche und Marylou nicht mehr so weiter machen können wie bisher. Alle Verlierer entlarven ihre antidemokratische Gesinnung indem sie sich einig sind den demokratisch vom Volk (Demos, Populus) gewählten Sieger weiter zu mobben und zu schneiden, was der AFD bis zu den nächsten Wahlen, auch im Bund noch mehr Rückenwind geben wird. Die Lügenmedien labern weiter von den Rechtspopulisten, obwohl die Wähler vor allem von SPD/CDU und bisherigen Nichtwählern kamen und unterschlugen dummfrech bei ihren Koalitionsspielchen geflissentlich die zumindest theoretische Variante einer Koalition mit der AFD. Besonders ekelhaft das linke Brechmittel Bettina Schausten. Der Blitz soll sie endlich beim Scheißen treffen, die Dame nervt jetzt seit Jahrzehnten am Wahlabend.
    Leute, es kommen noch interessante Tage.

  5. Frankstein Says:

    „Meine unüberlegte These: Hat man so viel lustiges Geld gedruckt, daß man es selbst mit 0,05% Kosten nicht mehr los wird? Denn eigentlich kostet Geld Geld.“
    Ich muss jetzt gestehen, ein wenig überfordert mich die Frage. Sie setzt ja voraus, das tatsächlich irgendwelche Werte von der Zentralbank an irgendwelche Empfänger geflossen sind. Selbst wenn es Banknoten wären, hätten sie nur Altpapierwert. In Wirklichkeit werden nur Versprechen getauscht, die Bank verspricht ein Haben auf einem virtuellen Konto gegen ein Versprechen der Regierung, eine Anleihe irgendwann mit Werten abzulösen. Man kann vereinbaren, für ein Versprechen anderthalbe zurückzugeben, man kann sich aber auch nen Schlitz ins Kleid machen. Wir reden hier über Luftgitarrenspieler und darüber, ob jemand die Saiten vielleicht von hinten spielt. Und was das für Konsequenzen beim Brötchenkauf hat.
    Tatsächlich sind Zinserhöhung und Zinssenkung 2 Seiten derselben Medaille. Instrumente, die Bewegung in starre Besitzverhätnisse bringen. Sie könnten im begrenzten Rahmen ( Staat/Nation ) sogar wachstumsfördernd sein und sogar gesellschaftsfördernd. Vom Tellerwäscher zum Millionär und zurück wäre Ansporn und Motivation für alle Mitglieder. Nur finden Bewegungen heute über Landesgrenzen weg und ganze Länder gehen den Weg zum Tellerwäscher und gelangen nie zurück. Also, wer Scheinguthaben hat, dem geben Zinserhöhungen mehr Guthaben. Zinssenkungen bewegen ihn Überflüssiges in Sachwerte zu stecken ( aktuell Immobilien) , aber auch in Flüchtiges, wie Luxusautos,- Schiffe oder -Flugzeuge. Sogar in Wahnhaftes, wie Klima, Energie oder Weltallflüge. Konsum ja, aber auch Verbrauch und Vergeudung. Zinspolitik ist Umstapeln von Werten, wer welche hat, wird sie los. Wer nie welche schaffen kann, gelangt auf wundersame Weise in ihren Besitz. Nach der feindlichen Besitznahme, der Kaperpolitik oder dem Solidarpakt ist Zinspolitik das unblutigste Mittel der Ausplünderung. Kollateralschäden treten häufig verzögert auf und lassen sich dem Ereignis meist nicht mehr zuordnen. Zentralbanken mit der Erlaubnis zur Zinsbeeinflussung sind wie Gesundheitsämter, die Ebola großflächig im Land verbreiten, um ihre Existenz zu sichern.
    Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt und der ist wahrhaft staatserhaltend, er stützt den weltweiten Wohlfahrtsausschuss. Zinssenkungen und noch mehr der Nullzins fördern die Neuverschuldung und die Eliminierung alter Schulden. Im nationalen Rahmen kann auch das förderlich und richtig sein , z.B. regelmäßiger Schuldenerlass. Global jedoch niemals, weil es ebenso einseitiger Wertetransfer wäre. Es sei denn, man sieht den Menschen an sich als einzigen Wert an. Dann brauchte es nur eine globale Abstimmung und 6,8 Milliarden würden bestimmen, Deutschland habe künftig als einzige Werkbank die Welt zu versorgen. Alle Politik wäre nur noch Makulatur oder würde sich als das erweisen , was es ist = Schmarotzertum!
    „“Die Deutsche Bundesbank hatte Ende des Jahres 2010 für etwa 326 Milliarden Euro Nettoforderungen gegenüber anderen Notenbanken des Euro-Systems. … Wenn die Länder, deren Banken die Kredite gegeben wurden, zahlungsunfähig werden, haftet Deutschland. Wohin man auch schaut: Es tun sich Abgründe auf.“
    (wiwo.de, 21.02.2011)
    „“Frau Merkel umgeht das Parlament und belastet die EZB mit Risiken, für deren Abwendung eigentlich die Politik verantwortlich ist.“
    (mmnews.de, 26.02.2011)
    „“Künftig sollen es 440 Milliarden sein. Im Endeffekt werden für diese Aufstockung [des Euro-Rettungsfonds] Gläubiger wie Deutschland aufkommen müssen.“
    (Welt, 15.03.2011, S. 12)
    „Banken müssen vorerst nicht für die EU-Hilfen an Schuldenländer mitzahlen – und können deswegen nahezu risikofrei Geld verleihen.“
    (Welt, 15.03.2011, S. 12)
    „So soll der Euro-Rettungsfonds EFSF künftig Anleihen wackeliger Euro-Länder aufkaufen können.“
    (Welt, 15.03.2011, S. 12)
    „Die Bundesbank hat im Euro-System Forderungen über mehr als 300 Milliarden Euro aufgetürmt! … Faktisch hat die Bundesbank Geld an andere nationale Zentralbanken verliehen. Diese haben es an ihre Banken weitergegeben. … Doch was, wenn eine Bank pleite geht, die Sicherheiten wertlos sind oder es gar zu einem Staatsbankrott kommt? Wer haftet dann? Dann zahlt der Steuerzahler hierzulande die Zeche mit.“
    (ARD, PlusMinus, 22.03.2011)
    „Ich sage ganz klar: Mit der christlich-liberalen Koalition wird es keine Vergemeinschaftung von Schulden geben. Die wird es nicht geben.“
    (Merkel vor dem Bundestag am 24.3.2011)
    „Seit Monaten soll die irische Zentralbank Geld schöpfen – in eigener Regie, ohne Kontrolle. … Die Summe hat eine gigantische Höhe erreicht, misst bereits die Hälfte des irischen Bruttoinlandsprodukts.“
    (ARD, PlusMinus, 22.03.2011)
    „Die EZB alimentiert Kreditinstitute in der EU, die eigentlich nicht mehr lebensfähig sind. Und die Bomben ticken weiter. … Aktuell stehen 28708 Papiere auf der EZB-Liste, ihr Gesamtwert belief sich Ende 2010 auf sagenhafte 14 Billionen Euro. … Zentralbank-Chef Jean-Claude Trichet weiß gar nicht so genau, welche Risiken er sich einhandelt.“
    (Spiegel, 21/2011, S. 62)
    „ Deutschland war nicht der Gewinner des Euro, wie manche Politiker behaupten, sondern profitiert vom Freihandel. Der riesige Kapitalexport aus Deutschland in die Defizitländer, den der Euro mit sich brachte, ist eine wesentliche Ursache dafür, dass Deutschland lange Zeit die niedrigste Nettoinvestitionsquote aller OECD-Länder hatte, beim Wachstum die rote Laterne trug und eine Massenarbeitslosigkeit durchlebte, die die Regierung Schröder zu schmerzlichen Sozialreformen zwang. Vom Beginn der Zinskonvergenz, die schon im Jahr 1995 durch die Ankündigung des Euro eingeleitet wurde, bis zum Jahr 2007, dem letzten Jahr vor der Krise, war Deutschland vom dritten auf den elften Platz beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der EU-Länder zurückgefallen. Die These, dass Deutschland in besonderer Weise vom Euro profitiert habe, ist angesichts dieser Fakten nicht haltbar.“
    (faz.net/aktuell/wirtschaft/16-wege-aus-der-krise-sorge-um-deutschland-und-europa-11552994.html)
    »Deutschland wird zahlen, sagte man in den 20er Jahren. Es zahlt heute:
    Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg.«
    Die führende französische Tageszeitung »Le Figaro« während der Kampagne
    zur französischen Volksabstimmung über den Maastrichter Vertrag,“
    ( zitiert aus »Die Welt«, 19.9.1992.)
    „Schweizer Wirtschaftsexperte Werner Vontobel: »In Deutschland sind die realen Lohneinkommen der ärmeren Hälfte der Haushalte von 1991 bis 2007 um 14 Prozent, das der ärmsten Viertel gar um 26 Prozent geschrumpft. Das Nettoeinkommen nach Steuern und Arbeitslosengeld des Durchschnittshaushalts ist von 2000 bis 2007 um 1,2 Prozent gesunken. In Frankreich ist es von 1998 bis 2008 um 16 Prozent gestiegen.“
    (»Blick am Abend«, 9.2.2011)
    „Ohne Deutschlands Bonität ist Euroland verloren Wird die Europäische Zentralbank als ultimativer Kreditgeber eingespannt, steht Deutschlands Bonität auf dem Spiel. Und damit Europas letzter Rettungsanker. Dass die Europäischen Verträge eine solche direkte Staatsfinanzierung durch die Notenbank ausdrücklich verbieten, ficht die Befürworter nicht an. Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, muss man die Regeln anpassen, heißt es lapidar. Und Recht ist in dieser Krise schon oft gebrochen worden.“
    (welt.de/debatte/kommentare/article 13726563/Ohne-Deutschlands-Bonitaet-ist-Euroland-verloren.html)
    „Kostas Simitis, Vor-Vor-Vorgänger des neuen griechischen Premiers Lukas Papademos, ließ sich nicht beirren, sein Land, sagte er, habe jetzt „mehr Chancen und mehr Hoffnung“. Die Amtskollegen im Rest der Euro-Zone sahen das ganz ähnlich. Gerhard Schröder, der damalige Kanzler, nahm die Währungsumstellung zum Anlass, den Deutschen „noch bessere“ Zeiten zu versprechen. Frankreichs Präsident Jacques Chirac sprach von einem „Sieg Europas“. Spaniens Ministerpräsident José Maria Aznar nannte den Euro ein „Symbol der Stärke unserer Gemeinschaft“. Und der deutsche Finanzminister Hans Eichel sah in dem neuen Währungsraum gar ein „Wohlfahrtsprogramm“.
    (welt.de/wirtschaft/article13726218/Zehn-Gruende-warum-der-Euro-ein-Fehler-war.html)

    2010 oder 2011 schrieb „Le Figaro“= „Le président de la BCE a cherché à garder le „politique“ départements de la banque centrale de tout soupçon de nationalisme allemand !“
    Die EZB und ihre Zinspolitik ist eine Folterinstrument zur Bekämpfung des „nationalisme allemand „!

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