Geldmenge als lustiges Herrschaftsinstrument. Kann mir das jemand erklären? – Geldkram I


Kommentator Tejes hat erfreulicherweise folgenden interessanten Link gesendet, der sich in vielen Punkten mit dem deckt, und vor allem das stark konkretisiert, was ich seinerzeit in „About“ überlegt hatte:

http://die-rote-pille.blogspot.fr/2011/05/die-verborgene-weltdiktatur-des.html

Ein Zitat daraus:

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Nicht ohne Grund sagte daher Nathan Mayer Rothschild (1777-1836):
„Mir ist es egal, welche Marionette auf dem Thron von England sitzt und ein Imperium regiert, wo die Sonne nie untergeht. Der Mann, der die Geldmenge Britanniens kontrolliert, kontrolliert das Britische Imperium, und ich bin der Mann, der die Geldmenge Britanniens kontrolliert.” 
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Leider habe ich keine Ahnung, wieso (ausgerechnet) die Geldmenge DAS entscheidende Instrument für die Beherrschung eines Imperiums ist. Gut, wenn man die Geldmenge über die Produktivität raufschraubt, gibt es Inflation, wenn man sie zur falschen Zeit vermindert oder (entgegen dem ersten Satz) nicht raufschraubt, gibt es Deflation (?) und Wirtschaftskrise (die sich natürlich auch auf die Staatseinnahmen auswirkt). Soweit, so gut. Aber ist es das schon?
„Du, böser König, wenn du nicht spurst, mach´ ich dich Wirtschaftskrise! Harhar!“
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12 Antworten to “Geldmenge als lustiges Herrschaftsinstrument. Kann mir das jemand erklären? – Geldkram I”

  1. PACKistaner Says:

    vitzli

    Diese von ihnen geschaffenen Zyklen dienen dazu das aus heißer Luft geschöpte Geld in echte Werte umzuwandeln.
    Im Gleichtakt mit Inflation und Deflation schwanken ja die Preise. Da kann man schon hübsch Kasse machen, wenn man stets gegenzyklisch handelt.
    „Sie“ haben doch kein Interesse an ihrem eigenen Luftgeld, sondern nutzen es nur als Vehikel zur Erlangung realer(!) Werte.

  2. vitzli Says:

    packi,

    das mit den zyklen und dem abkassieren ist schon klar, das ist aber kein mittel zur herrschaftsausübung im imperium.

    das mit der geldschöpfung zum eintausch gegen werte beschrieb ich vor einiger zeit an einem ölhandelbeispiel, falls sich jemand erinnert. das ist schon erstaunlich, wenn man sich das genauer ansieht. die drucken geld und kriegen als gegenleistung ware. ein wahnsinn.

  3. ki11erbee Says:

    Was gibt es an diesem Zitat nicht zu verstehen?

    Geld ist lediglich ein Vehikel, das zum Austausch von Waren dient.

    Reduziere ich die Menge des Vehikels, limitiere ich den Austausch von Waren.

    Man kann z.B. Hungersnöte erschaffen, indem man einfach die zirkulierende Geldmenge reduziert, obwohl die Menge produzierter Güter nicht abgenommen hat.

    Geld ist völlig äquivalent zum Blut.

    Wenn ich Deinen Unterarm abbinde, wird das Gewebe dort nach wenigen Minuten absterben. Nach ein paar Stunden ist der ganze Unterarm nekrotisch. Todesursache der Zellen: Sauerstoffmangel.

    Hat etwa die Lunge aufgehört zu funktionieren?

    Nein, aber das Transportmittel für den Austausch des Sauerstoffes ist nicht mehr dorthin gekommen. Man kann also Sauerstoffmangel erzeugen, indem man das Vehikel des Sauerstofftransportes reduziert.

    Äquivalent kann ich in der Ukraine, die mehr als genug Lebensmittel für alle Menschen produziert, eine Hungersnot erzeugen, indem ich einfach die Steuern erhöhe und die Renten/Arbeitslosenunterstützung/etc. nicht mehr auszahle.

    Geldmenge reduziert = Armut
    .
    .
    Dein Problem Vitzli: Dein Kopf ist voll. Voll mit Falschem Und du hältst mit aller Gewalt am Falschen fest.

    Lass los. Das Geldsystem ist sehr einfach zu verstehen, wenn man erst einmal seinen Kopf leer gemacht hat und bei Null anfängt.

    Du bist noch zu gebildet, um es wirklich zu begreifen. Aber eines Tages macht es klick.

  4. vitzli Says:

    killerbee,

    wir sind uns völlig einig, daß die geldmenge zur regierungserpressung taugt, eben durch über- oder unterproportionierung gegenüber der warenmenge.

    aber ist das alles? dieses erpressungspotential? (auch wenn das schon reichlich genug ist!)

    man müßte mal unter diesem gesichtspunkt schauen, wie das ganze zu zeiten der bundesbank funktioniert hat. daß nun draghi und seine drecksäcke den kram in die hand genommen haben, sieht man ja, wie es läuft.

    interessant wäre das gedankenspiel, eine volksregierung nimmt den ausländern und unsichtbaren diese möglichkeiten aus der hand und schafft eine binnenwährung, die unabhängig ist. und wie das problem der „reservewährung“ $ zu sehen ist, bzw. der mutmaßliche handelszwang in $$.

    insofern wäre die geschichte der gründung der FED wohl außerordentlich interessant, ebenso wie die durchsetzung des $ als weltleitwährung.

    ich muss mein öllandbeispiel nochmal suchen. das ist wirklich ein geniales betrugssystem mit dem $. erinnert schwer an diese schneeballsysteme, lol :-/

  5. ki11erbee Says:

    @vitzli

    Nein, die Geldmenge taugt dazu, die Größe eines Volkes zu beschränken, unabhängig von dessen Produktivität.

    Angenommen, ein Land könnte theoretisch 50 Millionen Menschen ernähren, aber es leben nur 10 Millionen dort.

    Nimm weiter an, diese 10 Millionen haben eine gewisse Geldmenge zur Verfügung; sagen wir 10 Milliarden Taler, die sie zum Warenaustausch benutzen.

    Einfache Frage: Ist es möglich, daß die Bevölkerung dieses Landes von 10 auf 20 Millionen zunimmt, ohne die Geldmenge zu erhöhen?

    Nein.

    Und jetzt verstehst du, warum derjenige, der die Geldmenge kontrolliert, das Volk kontrolliert.

    .
    .
    Wieder als Parabel: ein Baby hat 2 Liter Blut.

    Kann das Baby wachsen, ohne seine Blutmenge zu erhöhen?

    Wie sinnvoll ist es, wenn das Baby sich gegen Zinsen Blut von jemand anderem leiht, um sein Wachstum zu ermöglichen?

  6. vitzli Says:

    killer,

    das überzeugt mich nicht.

    die bevölkerung kann sich durchaus erweitern und verdreifachen, nämlich durch andere ausgabenpolitik. milch statt porsche. dazu braucht sie nicht mehr geld.

    es leuchtet auch nicht unbedingt ein, warum es für die herrenrasse interessant sein sollte, die zahl der arbeitssklaven zu kontigentieren.

    die parabel passt nicht.

  7. Veit Says:

    Dieses Betrugssystem dient im Endeffekt nur der Umverteilung von unten nach oben und dem Zusammenraffen realer Werte, ist ja soweit bekannt. Ein anderes Endziel ist die Schaffung einer Weltwährung.

    Wie das mit faulen Dollars funktioniert, wird hier gut zusammengefasst:

    http://www.politaia.org/wp-content/uploads/2013/01/Der-Welt-Geldbetrug.pdf

    Man kann davon ausgehen, daß uns dieses Konstrukt schon bald um die Ohren fliegen wird.

  8. Tejes Says:

    @Vitzli,

    das mit dem ungedeckten Geld hat bereits ein Mann mit lustigem Bart gesagt.

    Nämlich das die Unisichtbaren etwas aus dem NICHTS erschaffen. Dieses NICHTS in etwas REALES umtauschen – und das NICHTS schließlich dahin zurückkehrt, wo es hergekommen ist ……… ins NICHTS.

    Ganz schön durchtrieben. Das ist die Metaebene (oder eine davon) – da hört einem meist nur noch jemand zu der interessiert ist.

    siehe dazu auch:

    Die 36 Strategeme (da taucht das mit dem NICHTS schon auf). Sind zwar von den alten Chinesen, aber ich wette die UNSICHTBAREN nutzen die bis zur Vergasung ….. ähhh bis zu genüge natürlich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme

    http://www.36-strategeme.de/Strategem-1.html

    http://valeriopeaks.eu/31/36-strategeme-fr-den-alltag-peter-bernhard-id27313.pdf

  9. ebbes Says:

    Wenn man Veit’s Link ->http://die-rote-pille.blogspot.fr/2011/05/die-verborgene-weltdiktatur-des.html – geöffnet hat, gibts noch ein sehr interessantes YT-Video ( Länge 3:05 Min.)

    Darin heißt es z. B.:

    Der Wiener Kongress

    Jedoch gab es etwas, das nicht so gut ging, wie die Rothschilds es sich in diesem Jahr gewünscht hätten: der Kongress von Wien, der im Sept. 1814 begann und im Juni diesen Jahres endete.
    Das Ziel für diesen Kongress war, eine Weltregierung zu schaffen, indem sie die Schulden, die ihnen von vielen europ. Regierungen geschuldet wurden, als Hebelkraft nutzten, um ihnen kompl. polit. Kontrolle über den größten Teil der zivilisierten Teil der Welt zu geben.

    Der Kongress beginnt gut für die Rothschilds, denn es gelingt ihnen, die Schweiz als für immer neutrales Gebiet in Kriegen erklären zu lassen, denn damit gelingt es ihnen, ein souveränes Gebiet zu schaffen, das sie dazu nutzen konnten, beide Seiten ihrer schuldenmachenden Kriege zu finanzieren.
    Es gelang ihnen auch, die Grenzen der Schweiz zu vergrößern, um nun folgende Bereiche mit einzubeziehen: Valais, Neuchatel und Genf.

    Jedoch scheitert ihr ultimativer Plan einer Weltregierung, als Zar Alexander I von Rußland weigert, eine Weltregierung zu akzeptieren. Rußland ist eine der wenigen großen Mächte, die sich nicht einer Rothschild-Zentralbank fügt.

    >https://www.youtube.com/watch?v=m2J3HGbDgZM#t=56

  10. ebbes Says:

    Noch ein interessanter Artikel von Michael Winkler.

    Auszug:

    Wirklicher Reichtum entsteht nicht durch Arbeit oder Leistung, das gehört zu den großen Lügen unserer Gesellschaft.
    Es gibt hin und wieder ein paar Ausnahmen, den Erfinder mit einer bahnbrechenden Entdeckung, den Künstler, der Millionen Platten verkauft. Doch der normale Erfinder wird finanziell ausgehungert, bis er seine Erfindung für ein paar Brosamen hergeben muss, der normale Künstler wird nicht gefördert und durch die Medien gereicht, sondern kann froh sein, wenn er durch kleine Auftritte sein Leben fristen kann.

    Wirklicher Reichtum entsteht, indem man anderen Leuten das Geld abnimmt. Das Rothschild-Manöver nach der Schlacht von Waterloo war ein offener Betrug: Er hat verbreiten lassen, Napoleon hätte gesiegt, damit eine Börsenpanik ausgelöst und so billig eingekauft. Als sich die Wahrheit herausstellte, schossen die Aktien in neue Höhen und der Reichtum der Rothschilds wurde sprichwörtlich.
    Heute vollziehen sich die Börsenmanipulationen unauffälliger, hinter den Kulissen. Ob Enron oder em.tv, es gibt Leute, die haben damit richtig Geld verdient, als die Blase aufgepumpt wurde, und rechtzeitig verkauft, bevor sie geplatzt ist.

    Bei der Deutschen Telekom wurde das Geld der kleinen Anleger eingesammelt, dann in die USA transferiert und die Aktienkurse brachen zusammen. Bei Lehman Brothers wurden deutschen Rentnern ach so sichere Zertifikate aufgeschwatzt, die heute wertlos sind. Der aktuell größte Börsenbetrüger Madoff hat 50 Milliarden Dollar “vernichtet”. Aber, wie Rothschild richtig erklärt hat, das Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur ein Anderer. Jemand, der dadurch reich geworden ist. Es ist gewiss ein reiner Zufall, dass das Bindeglied zwischen Rothschild, der Deutsche Telekom (“Ron Sommer”), den Lehman Brothers und Bernie Madoff die jüdische Religion der Akteure ist. Ein überzeugendes Argument zur Haltlosigkeit des Antisemitismus’ ist es allerdings auch nicht.

    Reichtum entsteht durch Umverteilung. Als die Sowjetunion zerfallen ist, fielen die meisten Russen in ein finanzielles Nichts. Ein paar, die zufällig ebenfalls der von Gott so offensichtlich gesegneten mosaischen Religion anhingen, wurden zu milliardenschweren Oligarchen. Die Abwicklung der DDR wurde dank des damals verantwortlichen Staatssekretärs Horst Köhler zu einem überaus einträglichen Geschäft für die westdeutschen Banken. Für den damals entstandenen Schaden zahlen wir alle noch unseren Solidaritätszuschlag.

    ->http://lupo-cattivo.blogspot.de/2010/02/das-pyramidenspiel-von-michael-winkler.html

  11. ebbes Says:

    Ron Sommer:

    Sommer wurde 1949 in Haifa, Israel, als Sohn jüdischer Eltern geboren.

    Am 16. Mai 1995 wurde Sommer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Anfangs noch erfolgreich, trat er am 16. Juli 2002 von seinem Posten mit der Begründung zurück, das Vertrauensverhältnis zum Aufsichtsrat sei gestört. Die Bundesregierung als Hauptanteilseignerin hatte Sommer nach massiven Kursverlusten infolge der Börsenkrise ab 2001 sowie der inzwischen hohen Konzernverschuldung zum Rücktritt gedrängt. Nach anfänglichen Spekulationen sollte Sommer eine Abfindung von 65 Millionen Euro erhalten, was allerdings durch die Deutsche Telekom bestritten wurde. Die Abfindung für Sommer betrug danach lediglich 11,6 Millionen Euro.[2] Im Mai 2008 wurde bekannt, dass während der Amtszeit von Sommer als Vorstandschef der Telekom die systematische Bespitzelung von Mitarbeitern und Journalisten zur Aufdeckung möglicher Informationsquellen innerhalb des Unternehmens begann.

  12. PACKistaner Says:

    vitzli

    „“Du, böser König, wenn du nicht spurst, mach´ ich dich Wirtschaftskrise! Harhar!”

    Ich denke, du gehst davon aus, daß die Hochfinanz und die Staatsregierungen Gegenparteien sind. Das ist nicht der Fall. Zumindest heute nicht mehr.
    DAMALS war die Geldmenge ein wichtigs Instrument zur Erlangung der Macht über die Regierungen. Auch weil das Geld noch goldgedeckt war. Mittels Hortung und Zurückhaltung von Gold(Münzen), konnten Oligarchen erheblichen Druck auf Regierungen ausüben.
    Heute ermöglichen Regierungen doch durch die Gesetztgebung (zB. Geldmonopol) den Luftgeldbetrug erst. Sie sind Handlanger und Nutznießer dessen. Selbst wenn in der Verfassung steht, daß nur die Regierung zur Herausgabe des Geldes berechtig ist, wzB. in den VSA. Wer sich dann darauf beruft und es tut, wie Washington und Kennedy, wird entsorgt.
    Das Erpressungspotential der Banken heutzutage ergibt sich aus der simplen Tatsache, daß sich Regierungen das Geld bei ihnen leihen müssen. Zu deren Bedingungen (Zinsatz, Menge). Und aus der Menge der zu verzinsenden(!) Staatsschuld. Was den Regierungen nur(!) durch die Aufnahme neuer Kredite gelingt. Daher muß die Geldmenge IMMER wachsen. Daher steigt die Belastung der nationalen Wirstschaft beständig und endet kurz vor dem crash IMMER in einer Steuerhölle.
    Bei der Geldmenge muß man heute übrigens zwischen der in der Realwirtschaft umlaufenden und der in der Finanzwirtschaft unterscheiden. Die gigantisch aufgeblähte Geldmenge erreicht die Realwirtschaft nicht und die Bevölkerung schon gar nicht. Sie wabert im Virtuellen rum (Terminbörsen/Derivate) und erzeugt dort gigantische Blasen.
    Das Problem mit knappen Gold bei gedeckten Währungen wurde übrigens elegant mit Silber umgangen. Sowohl europäisches als auch amerikanisches Münzgeld bestand aus Silber(!). Daher ist eine goldgedeckte Währung auch kein Problem, solange Silbergeld in fester Relation zum Gold zugelassen wird. Auch das wird von der Finanzoligarchie stets vehement bekämpft (-> Zauberer von Oz). Denn die Silbermenge zu kontrollieren, ist wesentlich schwieriger als die des Goldes.

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    „interessant wäre das gedankenspiel, eine volksregierung nimmt den ausländern und unsichtbaren diese möglichkeiten aus der hand und schafft eine binnenwährung, die unabhängig ist.“

    Genau das wurde schon getan und endete im WKII.
    Die Ostblockstaaten betrieben übrigens haargenau die gleiche Geldpolitik wie der Untote Österreicher. :-D

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