Demnächst ein gelber Judenstern auf Ihrer Kartoffel. Dann wissen Sie Bescheid.


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jukar

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Es ist ein bischen komisch, aber die EU, dieser durchgeknallte Scheißhaufen, möchte gerne jüdischen Produkten aus Israel einen schönen gelben Judenstern … , nein, Quatsch, die haben jetzt was moderneres, also diese Produkte mit einem deutlichen jüdischen Zeichen kennzeichnen.

Ob in die Ware Nummern oder Buchstaben eintätowiert werden sollen, ist mir nicht bekannt.

Ich frage mich immer, in welchen kranken, weit überbezahlten Hirnen, so etwas entstehen kann. Und warum nicht gleich am nächsten Tag ein paar dunkle Limousinen des Mossad im Hof stehen, um ein paar schwere Schrankkoffer abzutransportieren.

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7 Antworten to “Demnächst ein gelber Judenstern auf Ihrer Kartoffel. Dann wissen Sie Bescheid.”

  1. vitzli Says:

    kein rechter käme je auf so eine beknackte idee. dafür brauchen wir die EU-Wichte.

  2. Hessenhenker Says:

    Die Kiwis aus Israel kriegen keinen Stern außen drauf, sondern Nanopartikel beim Zoll reingespritzt.
    Die Scharia-Polizei kriegt spezielle Sensoren, und wenn Du in der Fußgängerzone gescannt wirst und hast israelische Kiwis gegessen, gibt’s gleich als erzieherische Maßnahme was auf’s Maul.

  3. Blond Says:

    Nee, nee, Vitzli, ich hlaube, die Kennzeichnungspflicht betrifft eben nicht israelische Waren, sondern nicht-israelischen Waren – also nix mit gelbem Juda-Stern:
    Die EU-Kommission hat eine Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten beschlossen. Damit soll künftig in allen 28 Mitgliedstaaten die korrekte Herkunftsbezeichnung für Erzeugnisse aus dem Westjordanland und Ost-Jerusalem sowie von den Golanhöhen eingeführt werden. Bislang wurden sie als „Produkte aus Israel“ bezeichnet.
    Die neuen Richtlinien sollen für Obst, Gemüse und Kosmetika aus jüdischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten gelten. Für andere Produkte bleibt die Kennzeichnung freiwillig. Seit mehreren Monaten hatte die Kommission an genaueren Vorschriften für die Lebensmittelindustrie und Handelsketten gearbeitet. …

    -http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-eu-will-siedlerprodukte-kennzeichnen-a-1062254.html-

  4. Blond Says:

    Tausche ein h gegen ein g, sodass es wieder heißt: glaube :D

    Übrigens, Ungarn will da nicht mitmachen:
    Ungarn verweigert der EU die Unterstützung zur Kennzeichnung von Produkten aus Judäa, Samaria, Jerusalem und den Golanhöhen, auch in der gesamten EU, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó am Montag.
    „Wir unterstützen nicht die Entscheidung der EU, für eine besondere Kennzeichnung für Erzeugnisse aus dem Westjordanland [Judäa und Samaria] oder den Golanhöhen“, sagte Szijjártó bei einem Treffen mit Ministerpräsident Binyamin Netanyahu. „Dieser Schritt ist ineffizient und unlogisch. Er würde nur schaden anrichten bei den Versuchen, den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen.“

    -http://www.israel-nachrichten.org/archive/20219-

  5. vitzli Says:

    blond,

    naja, ich habe mich nicht sehr damit befasst. aber falsch ist es trotzdem nicht. es sind ja jüdische produkte, die gekennzeichnet werden müssen, wenn auch nicht alle, sondern regional begrenzt. aber du hast schon recht. :-)

  6. Blond Says:

    Naja, man kann es natürlich auch so sehen (wie die aufjaulenden Juden), dass eine Kennzeichnung von Nicht-Juden automatisch eine Erkennbarkeit von Juden zur Folge hat – somit Juden doch wieder (unsichtbar :D ) markiert sind :)

  7. Blond Says:

    Das Problem geht ja noch tiefer: Mit der Kennzeichnungspflicht von bestimmten Produkten aus bestimmten Gebieten ist der wirtschaftliche Druck geschaffen, die Produkte mit Israel-eigenen Geldern wettbewerbsfähig zur Einfuhr in die EU zu machen, weil die Erleichterungen für israelischen Waren (welche diese ja nun nicht mehr sind) und auch für Waren aus Palästina (wo liegt das gleich nochmal?) nicht gelten – oder die Israelis stellen die Produktion in den benannten Gebieten ein (Wunsch der EU, vermute ich mal).
    Das Ungarn sich zwar weigert, bei dieser von der EU verordneten Kennzeichnungspflicht mitzumachen, entbindet die Ungarn aber nicht von den Bestimmungen, EU-Einfuhrzoll zu erheben – letztlich eher ein ungarisches Sprüchlein statt eines Statements!

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