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Die Grande Dame der Holocaustleugnungsszene, Ursula Haverbeck, bekommt 10 Monate Haft ohne Bewährung.

HAMBURG taz | Donnerstagvormittag im Amtsgericht Hamburg. Im Saal 127 erklärt Ursula Haverbeck ihre Weltsicht. Es sei „nicht historisch belegt“, dass Auschwitz ein Vernichtungslager war. Das sei vielmehr nur „ein Glaube“, verkündet die 87-Jährige gut gelaunt. Amtsrichter Björn Jönsson ist sichtlich bemüht, die Fassung zu behalten. „Es ist bedauerlich, dass eine Frau, die in Ihrem Alter noch so rege ist, ihre Energie darauf verschwendet, so einen haarsträubenden Blödsinn zu verbreiten“, sagt Jönsson. „Bei Ihnen ist Hopfen und Malz verloren.“

TAZ

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Dem Richter fällt gar nichts auf.

Er verurteilt eine alte 87 jährige Frau wegen „haarsträubendem Blödsinn“, wie er laut TAZ sagt.

Zu 10 langen Monaten Haft. Ohne Bewährung.

Nur weil sie eine Meinung vertritt!

Meinungsfreiheit? Natürlich ist der Richter kein Arschloch. Vielleicht ist das Gesetz ein Arschloch?

(Mahler sitzt wegen Leugnung 12 Jahre ab)

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Diesmal stand Haverbeck wegen mehrerer Interviews vor Gericht, die sie im April dieses Jahres gegeben hatte. Darin hatte sie unter anderem bekundet, der Holocaust sei „die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“. Ihre damaligen Aussagen bestätigte sie vor Gericht. „Ja, das habe ich so gesagt“, sagte die rüstige Witwe eines NSDAP-Funktionärs. „Dabei bleibe ich auch.“ Den Paragraphen 130, der das Leugnen des Holocaust unter Strafe stellt, bezeichnete Haverbeck, die ohne Anwalt angereist war, als ein „Gesetz zur Aufrechterhaltung einer Lüge“.