Schüsse aus dem Hinterhalt: Die ekelhafte Hinrichtung des Akif Pirincci.


*

Neben der JUNGEN FREIHEIT  (D.Stein) ist

auch LUTZ BACHMANN beteiligt.

Und GÖTZ KUBITSCHEK von Sezession

*

Die üblichen Verdächtigen sowieso.

Man kann jetzt aufmerksam beobachten,

WER aus den „eigenen Reihen“

an der medialen Hinrichtung teilnimmt.

Nur damit die Fronten klar sind!

*

Sie kritisieren ihn nicht,

sie richten mit hin

*

Früher gabe es den Begriff

des miesen Kameradenschweins.

Es grunzt gewaltig.

*

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Ich bin mal gespannt, ob AP noch weiter Lust hat, sich in dieser Richtung zu engagieren. Vermutlich kann er sich jetzt weder rechts noch links sehen lassen. Das macht die Kameradenschweinerei umso ekelhafter.

Wer möchte denn noch mit den Hinrichtern künftig „zusammenarbeiten“.

Die Schwächung der antiasyliberliniregierungi-Bewegung kommt nicht durch AP, sondern durch die Kameradenschweine, die ihm GEMEINSAM mit der LÜGENPRESSE in den Rücken fallen.

BACHMANN, schäm dich! Oder ist das Absicht, um PEGIDA klein zu halten?

lol, naja, rhetorisch gemeinte Frage ….

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UPDATE 21.10.15

Udo Ulfkotte

gehört auch oben auf die Liste:

http://journalistenwatch.com/cms/mon-dieu-herr-pirincci/

ekelhaft.

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59 Antworten to “Schüsse aus dem Hinterhalt: Die ekelhafte Hinrichtung des Akif Pirincci.”

  1. vitzli Says:

    götz ist unerheblich.

    bei stein hatte ich schon öfter komisch.

    aber ich fange an, dem bachmann von pegida keinen mini-millimeter mehr zu trauen.

    um der lügenpresse einen gefallen zu tun, verleugnet der seinen redner?

    da ist mir judas noch sympatischer. da war die bestechungssumme wenigstens bekannt.

    die 1000/40 stecken wirklich überall drin.

  2. Wahrheitssucher Says:

    Die haben ganz bestimmt kein Geld bekommen.Das ist ja das Schlimme. Das ist pure Feigheit und das Bedürfnis gemocht und akzeptiert zu werden von den Medien,der AfD usw.

    Percy Hovens Feigheit ist noch verzeihlich. Er lebt in einem politisch korrekten Umfeld, das hat dann auf jeden Fall persönliche Konsequenzen.

    Das Dieter Stein,der so viel Terror und dergl. gegen sein Blatt durchgestanden hat, und Bachmann,mit seiner kriminellen Vergangenheit, keine Hornhaut auf der Seele entwickelt haben,ist dagegen schon übel.

    Wenn solche Leute so versagen, dann wird wohl keiner mehr was reißen können. Vor allem wozu und wofür auch, wenn sogar Mitstreiter einem in den Rücken fallen, wenn man nicht zahm und leisetreterisch,also ineffektiv, genug ist.

    Bin mal gespannt,wann und wie Akif darauf reagiert und ob er überhaupt weiter macht.

    Es scheint ja unmöglich geworden zu sein, dass einer,der wegen politisch inkorrekter Ausdrucksweise verfemt wurde, sich nicht anschließend von sich selbst distanziert und um Entschuldigung bittet.

    Das deutsche Volk ist eine einzige Ansammlung von eierlosen Feiglingen und Denunzianten geworden. Ein Austausch ist vielleicht doch besser.

  3. hotspot Says:

    1. Es klang im ersten Moment so, und mir ging es auch so, wie es von der Lügenpresse jetzt verfälschend ausgeschlachtet wird. (Vielleicht sollte man dann in Zukunft vorsichtiger beim Text-Formulieren sein, wenn so eine Falle gestellt werden kann, und auch Wörter wie KZ nach Möglichkeit vermeiden.)

    2. Der Bachmann ist zu dumm, diese Differenzierung in Pirincis Text zu bemerken. Vielleicht rafft er es ja noch, z.B. wenn er den letzten aufklärenden PI-thread dazu liest.

    3. Der Stein von der JF hat wohl enge Beziehungen zu rechten CDU-Kreisen und zu dem feigen rechtskonservativen Bürgerling-Milieu, den feinen besseren Kreisen, die schon vor Hitler nichts gerissen haben. Die zieren sich gerne, wenn es hart kommt, begründen dann -siehe jetzt wieder einige bei pi zu Hocke- ihre eh vorhanden Kampfesunlust damit, mit scharfem Ton würde man die an sich willigen (als Unterstützer und Wähler) Konservativ-Liberalen, die betulichen Mittel- und Oberschicht-Kreise, vergraulen.

    (Z.B. in meiner Verwandtschaft konnte ich 2013 die bisher strammen CDU-Wähler, die durchaus teils AfD-nah denken, gemäßigte patriotisch-konservative Personen, nicht zur Wahl der AfD bewegen, das war ihnen -auch noch an den Besitzstand denkend, den Merkel mit ihre unseriösen manövernja vorlufig sichert- dann schon wieder zu riskant, zu radikal. Da haben sie lieber das Merkel mitgewählt, die in vielem was ganz anderes macht, als was sie denken.)

    Es sei auf dieses feig-angepaßte Pack geschissen, wenn sie immer noch nicht gemerkt haben angesichts der Krisenlage mit den täglichen Schreckensmeldungen, daß die jetzige Tauber-Kauder-Merkel-CDU nicht mehr wählbar ist und man radikal patriotisch sein muß in Ton und Wahl.

    Und der Stein wird wohl auch von diesen Kreisen finanziell unterstützt und geschützt, quasi als noch geduldeter Randbezirk des mainstreams, aus dem zu fallen der Stein sich fürchtet aus vielerlei Gründen. Ähnlich ist es bei Siegerist von den Deutschen Konsverativen. Man kann von diesen hier für den patriotischen Kampf keine große Unterstützung erwarten, aber durch ihr Wirken sind sie eine verdienstvolle Vorfeldorganisation der politischen Aufklärung, Bewußtwerdung, Schulung der Bevölkerung. Man erreicht besonders durch die DK-Flugblätter viele Leute zum Kennenlernen und Aufwachen, die solches unter radikaler Flagge nicht goutieren würden. Z. B. hat ja Sarrazin letztlich nichts neues geschrieben, da gab es zig Bücher und Schriften vorher (und die Heidelberger Erklärung besorgter Professoren aus 1985), die aber nicht dieses Aufsehen, dieses große Echo in der breiten Öffentlichkeit erregten.

    Und die JF dürfte mit 25.000 Auflage kein wirtschaftlich bühendes Unternehmen sein. Es dürfte eher so sein, daß sie wie die taz überlebt nur durch Zuwendungen, Einlagen, Protektion der rechts-konservativen Kreise, die immer noch näher bei der CDU sind als beim patriotischen Aufbruch.

  4. feld89 Says:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  5. kopftisch Says:

    Sorry Vitzli, hinsichtlich Bachmann bin ich nicht Deiner Meinung. (ein seltener Moment)

    Ich habe die Übertragung verfolgt, und fand die Rede unangemessen – sie war entgegen allen Pegida-Grundsätzen beleidigend. Ich fragte mich, warum das niemand gegengelesen hat, und hoffte nach jedem Satz, dass es endlich zu Ende ist.

    Bachmann hat nichts gegen Akif gesagt, sondern nur klargestellt, das Pirincci eigenmächtig eine andere Rede als angekündigt gehalten hat, das Gesagte nicht seinen Werten entspricht. Das hat mich im Nachhinein beruhigt. Herr Bachmann hat damit sein Ansehen gewahrt, und ist somit weiter empfehlbar, nicht zuletzt, weil er klare Grenzen setzt – in die eine wie auch andere Richtung.

    Er lässt ihn nicht „fallen“. Niemand kann machen was er will, ohne dafür einzustehen – nicht mal Pirincci, der sich weder um einen der Wichtigkeit angemessenen Ton bemüht hat, noch sich an die Regeln gehalten hat.

    Ich will auf einer solchen Veranstaltung Forderungen hören, nicht Beleidigungen.

    Allerdings: Die KZ-Aussage fand ich durchaus angemessen (im Hinblick auf Herrn Lübckes unfassbares Nazi-Benehmen), aber spätestens beim „Moslemsaft“ war der Ofen aus – ich habe abgeschaltet.

  6. Frankstein Says:

    Vor unendlicher langer Zeit – in der 4. Klasse der Grundschule- murrten meine lieben Mitschüler im Sommer “ die Hitze ist ja unerträglich hier . man kann ja keinen klaren Gedanken fassen !“ Nach einer Weile – die Lehrerin versuchte es mit Durch- und Querlüften- sagte ich “ Gut , einer muss ja was tun, ich gehe jetzt zum Konrektor „. “ Die Klasse verlangt Hitzefrei , ein normaler Unterricht ist nicht mehr möglich“. “ Wer hat Dir solchen Blödsinn eingeredet, Hitzefrei gibt es für Schüler nicht. Aber gut, ich kommen jetzt mit und spreche mit der Klasse“. Gefühlte 3 Meter groß stand er vor der Klasse und sagte “ Jemand soll sich beschwert haben, dass es zu heiß ist, der soll jetzt aufstehen und mir das direkt sagen“. Schweigen im Walde, niemand stand auf , irgendwie starrten alle gebannt auf den Boden. “ Na also , wußte ich doch, das Du Dich nur wieder aufspielen wolltest „, sagte er zu mir gewandt. Alle hätte ich erwürgen können, aber die Erkenntnis bestimmte ab da mein ganzes Leben. Einer für Alle, aber NICHT Alle für Einen. Laßt fahren dahin, es hat keinen Sinn.

  7. Sledge Says:

    @vitzli
    Ärgere Dich nicht, versuch die Sache aus der Distanz zu betrachten.
    Ich denke, Pirincci war eine Art Experiment. Auch Bachmann kennt den Stil Pirinccis. Viele der Zuhörer kannten den nicht.
    Pirincci wäre nicht Pirincci, würde er weichgespülte Wohlfühlreden halten und Westentaschenpatrioten hätscheln wollen. Er hat die Realität in aller nüchternen und brutalen Härte ausgesprochen. Gut so! Die Waschlappen gehen dann wenigstens.
    Experimente nehmen manchmal einen anderen, als den vielleicht erwarteten, Ausgang – passiert häufiger mal. Der Druck des Systems und der Intrigen ist enorm, da möchte ich über Bachmann keinen Stab brechen – er hat aus dieser Situation heraus, nicht nur aus meiner Sicht, übereilt zum Feuerlöscher gegriffen.
    Einfach beobachten wie sich Alles weiterentwickelt. Die Ursachen der Unzufriedenheit werden ja nicht weniger :D

  8. kopftisch Says:

    @Frankstein

    Nun, das mag auch heute noch so sein – verständlicherweise. Denn im Gegensatz zu früher, bekommt ein Lehrertreuer Denunziant eifrigen Applaus, wohingegen er früher in der Pause ordentlich Kloppe bezogen hätte.

  9. Frankstein Says:

    Kopftisch, es ist so. Deshalb werde ich nie verlangen, dass irgendjemand für mich auf die Barrikaden geht und nie jemanden verurteilen, der es dennoch tut. Verlange nie etwas, das du nicht selber zu tun bereit bist. Es kann nur Einen geben. Jede Kritik an Akif oder Bachmann oder anderen ist purer Selbstbetrug.

  10. vitzli Says:

    kopftisch,

    die jf schreibt:

    „DRESDEN. Pegida-Chef Lutz Bachmann hat sich vom Auftritt des Buchautors Akif Pirinçci auf der Veranstaltung der islamkritischen Bewegung am Montag in Dresden distanziert. Es sei ein „gravierender Fehler“ gewesen, den Schriftsteller ans Mikrofon zu lassen, schrieb Bachmann auf Facebook. Mit dem Autor war eine Vorlesung aus seinem neuen Buch „Umvolkung“ geplant, kein politisches Statement.

    „Ich hätte in diesem Moment die einzig richtige Entscheidung treffen müssen und sofort das Mikro abschalten. Ich muß also die alleinige Schuld für diesen unmöglichen Auftritt auf mich nehmen und mir bleibt nichts übrig, als mich öffentlich und aufrichtig zu entschuldigen“, schrieb Bachmann. Die Rede des Schriftstellers auf der Kundgebung am Montagabend vor der Semperoper sei inhaltlich nicht abgesprochen gewesen.“

    er „entschuldigt“ sich für den auftritt. das ist ein kotau!

    man kann den auftritt kritisieren, aber bachmann hat schon ein bischen mehr gemacht. pirincci hat es nicht besonders gut gemacht, weil er zu lang und eher im stile einer lesung gesprochen hat. mehr kann man ihm wohl nicht vorwerfen.

    aber wie der streit um den vorgang zeigt, kann man wohl mehrer meinungen vertreten. zb daß er die bürgerlichen pegidateile erschreckt hat. aber wer p kennt, weiß doch, was er geliefert bekommt.

    als redner taugt er aber nichts. du hast recht, man will forderungen hören und an keiner lesung teilnehmen. der typ nach ihm, keine ahnung, wer das war, war ein mitreißender redner. aber vielleicht liegt der charme auch in der abwechslung. (über weite strecken bekam p zunächst viel beifall). er hat durch die länge verspielt. (die KZ aussage fand ich auch in ordnung. das war für jeden eigentlich richtig zu verstehen. außerdem ist die lügenpressereaktion bestens geeignet, um deren verlogenheit zu zeigen).

  11. vitzli Says:

    frank,

    exakt SO ist es. andererseits ist es beruhigend, sich zu erinnern, daß es auch schon vor der großen gesellschaftsspaltung keine solidarität gab.

  12. Frankstein Says:

    Vitzli, das mit der Solidarität ist ein weit verbreiteter Irrtum. Aber es gibt sie und zwar die der Besitzenden mit denen, die nichts besitzen. Umgekehrt geht nicht, der Kampf ums Überleben bindet allen Altruismus. Wer viel besitzt kann leicht solidarisch sein. Das ist ein Naturprinzip, keineswegs Edelmut. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Wenn Du hilfst- mit Geld und guten Worten, erwarte aber keinen Dank. Der Beschenkte wird Dir aus dem Wege gehen, weil Du sein Selbstwertgefühl beschädigt hast. Ich war immer solidarisch, weil ich nie auf Geschenke angewiesen war. Ich bekam dreimal schriftlich eine hohe soziale Kompetenz bescheinigt und wurde bei der BW einmal abgemahnt, wegen zu großer Nähe zu den Mannschaften. Ist mir alles völlig egal, letztlich beurteile ich mich selber. Niemand kann aus seiner Haut und meine wurde im Lauf der Jahre immer dicker. Nur tote Haut kann man weichklopfen.
    Deswegen keine Wehmut, auch Du wirst Menschen begegnen, die solidarisch sind.

  13. vitzli Says:

    frank,

    ich habe weder wehmut noch illusionen. ich erwarte auch von niemandem etwas. da hat man eigentlich nur positive erlebnisse :-)

  14. vitzli Says:

    ulfkotte gehört auch oben auf die liste:

    http://journalistenwatch.com/cms/mon-dieu-herr-pirincci/

    ekelhaft.

  15. ebbes Says:

    vitzli,

    Bachmann steckt mit Dieckmann (nach seinem Rauschebart zu urteilen=Islamkonvertit) unter einer Decke. Möglicherweise eine Einnahmequelle für ihn?

    Ulfkotte ist ein widerwärtiger Opportunist, das hat er schon mal bewiesen. Der distanziert sich, sobald es ans Eingemachte geht, der Hosenscheißer.

  16. kopftisch Says:

    @vitzli

    Du hattest recht, es ist alles so widerlich. Rede hin oder her, der Mob ist los und alle, die sich zuvor als Retter der Vernunft aufspielten nutzen die Gelegenheit um eifrig auf Akif einzuprügeln, nur um sich auf der edlen Seite zu wähnen. Erbärmlich.

    Auch dank dieser Seite und den guten Kommentaren überdenke ich so manche Erstmeinung.

  17. ebbes Says:

    Frankstein um 8:11

    Einer für Alle, aber NICHT Alle für Einen.

    In meiner Schulzeit kam auch ich, durch ein ähnliches Erlebnis, leider zu dieser Erkenntnis.

    Bei mir wars der Rektor, ab da stand ich auf seiner Schwarzen Liste.

  18. jot.ell. Says:

    ich finde pegida zu einseitig, es sind ja nicht nur das flüchtlingsproblem und die Islamisierung, die mich zum Wutbürger voller täglich wachsendem Ekel gegenüber den Berliner PARTEIMOKRATEN gemacht haben. Nein, es ist vielmehr, viel, viel mehr, was ich und viele Bürger inzwischen in diesem Staat und dieser EU zum kotzen finden und was bei PEGIDA aber auch in diesem Blog selten oder garnicht angesprochen wird. Seit Kohl und Waigel ist die ganze BRDDR-Politik Innen wie Aussen sowas von Scheiße! Deswegen würde mir eine WUGIDA (Wutbürger gegen eine ISLAM. des AbendL.) sinnvoller erscheinen, die den Focus auf den totalen Politikwahnsinn richtet und nicht nur auf einen Aspekt, der noch dazu bei den Gutmenschen offenbar keine Sorgen weckt.

  19. Hildesvin Says:

    Ich bin ein grober Rülp von geringer Herkunft, und habe auch meinen Schwejk intus (Palivec war als ordinärer Mensch bekannt, und jedes zweite Wort von ihm war Dreck oder Hinterer…), nur beim lieben Akif ist es ein Stilmittel, welches selbst Proleten wie mich anwidert, und wahrscheinlich jeden Proleten, der älter als höchstens acht Jahre ist. Es ist mit Kraftausdrücken wie mit scharfen Gewürzen, oder Exoten im Land: Die Menge macht das Gift.
    Aber darum geht es gar nicht. Er ist Juhuhu- Arschlecker und Hohoho-gläubig, ofenkundig. Und er zieht durchaus über uns insgesamt her, so wie auch ein gewisser…
    Daß Bachmann nicht recht koscher ist, war schon ersichtlich mit dem Interview an die Blah.

  20. vitzli Says:

    ebbes,

    hat ulfkotte nicht auch mal mit dem vs zusammengearbeitet? selber zugegeben, meine ich mich zu erinnern. ich mag den nicht. ich mag auch stein und auch bachmann nicht besonders. pirincci ist mir sympatisch. der hat ein paar ecken und kanten.

  21. vitzli Says:

    der aktuelle hetzer im tageslügel hat jetzt wohl gemerkt, daß sich die GESAMTE lügenpresse gerade GEMEINSAM bis auf die knochen blamiert und versucht nun etwas neues.

    in den gulags und kz haben zwar linke, rechte, schwule, juden und zeugen jehovas und (andere?) schwierige gesessen, aber der oberhetzer im tageslügel meint halt, die kz sind in der auseinandersetzung gefälligst für die juden reserviert und deswegen könne man keinen vergleich zu den asylkritikern anstellen, die der dr. lübcke CDU dort fiktiv gerne reingesteckt hätte. das ist nämlich sehr böse. sowas. zu sagen.

    nein, widerwärtig, lol.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/rassistische-rhetorik-warum-die-rede-von-akif-pirincci-so-widerwaertig-war/12479374.html

    den kommentaren nach lesen das blatt nur volldeppen.

  22. vitzli Says:

    hildes,

    man wird bescheiden. man ist schon dankbar, wenn überhaupt einer sagt, daß gender und anderer müll müll ist.

    da stört es mich auch nicht, wenn er beim vortrag in der nase bohrt oder zwischen den absätzen rülpst. (mit der unsensiblen metapher meine ich nicht seinen fäkalstil, sondern daß er im übrigen juhugläubig ist, also erhebliche fehler und mängel im denken aufweist.)

  23. Hessenhenker Says:

    Ist doch logisch, daß Verdummungsmedien von Verdummten konsumiert werden.

  24. Hessenhenker Says:

    Jetzt bin ich aber beleidigt.
    Bei mir bist Du eingeschnappt, wenn ich nicht Laurin-gläubig bin,
    beim Pirincci stört es Dich nicht.
    LOL

  25. vitzli Says:

    ich weiß nicht. aber die kommentare sind derart blöde, daß selbst ich noch widerwärtig überrascht bin, lol…

  26. vitzli Says:

    henker,

    das hat einen einfachen grund: dich halte ich für intelligenter! und das verpflichtet!!

  27. vitzli Says:

    außerdem hattest du die gelegenheit, mein geniales standardwerk about zu lesen. der ap nicht :-/

  28. ebbes Says:

    vitzli,

    ob Ulfkotte mit dem VS zusammengearbeitet hat, ist mir nicht bekannt. Da müßte ich erstmal recherchieren.

    Aber daß er zum Islam konvertierte und wieder zurück, hat er in einer TV Gesprächsrunde selbst gesagt.

    Ulfkotte war Mitbegründer von Pax Europa. Ich glaube in 2008 hat er kalte Füße gekriegt und ist ausgestiegen. Vorher hatte er vergeblich versucht, den gesamten Vorstand abwählen zu lassen.
    Angeblich wurde die Bürgerbewegung zu extremistisch, ich meine, die hatten u. a. den Vlaams Belang eingeladen.

    Bei PI schlug das Ganze hohe Wellen, und es wurde stark vermutet, daß er die Macht an sich reißen wollte, und als das nicht klappte, sich mit dem angebl. Extremismus rausredete.

    Wenn es irgendwelche Probleme gab, verpisste er sich, und diskreditierte danach seine bisherigen Weggefährten öffentlich, stach denen das Messer heimtückisch in den Rücken.

    Seitdem halte ich Ulfkotte für alles andere, nur nicht für harmlos.
    Jedenfalls ist er ein absoluter Opportunist und vermutlich ein U-Boot. Solche widerlichen Typen hab ich gefressen.

  29. Hessenhenker Says:

    vitzli, Du bringst ständig Katzenbilder, der Pirincci brachte Katzenkrimis.

  30. vitzli Says:

    henker,

    der ist denen verpflichtet, das trübt die sinne. bei dir ist das anscheinend nicht der fall. diese beiden gründe machen den unterschied. am türkentum kann es nicht liegen :-D

    nein, im grunde ist es mir egal, aber du hattest mal einen kommentar an eine aus meiner sicht ungeeigneten stelle gemacht (wo ich gerade ernsthaft was loswerden wollte). das ist aber nix gravierendes.

  31. ebbes Says:

    vitzli,

    Akifs Fäkal-Sprachschatz ist für mich too much, wie Hildesvin oben schrieb. Ich kann viel vertragen, aber das überschreitet meine Toleranzgrenze.

    MMn handelt es sich bei den Typen wie Bachmann, Elsässer und Co. um Machtmenschen, jeder will SEIN Eisen im Feuer haben.

    Ich finde, Wahrheitssucher hat insgesamt recht.

  32. vitzli Says:

    henker,

    äh.. ich habe meinen vorherigen etwas ergänzt ….

  33. Hessenhenker Says:

    vitzli, jetzt hast Du also festgestellt, daß die von Dir favorisierte Antibewegung (Ausnahme Elsässer) den Katzenschrat Pirincci verrät.
    Steigst Du jetzt um auf einen Katzenblog?

  34. Hessenhenker Says:

    Alle meine „Stellen“ werden von irgendwem als ungeeignet eingeordnet.
    Das hab ich mit Piriincci gemeinsam.
    Und mit . . . DIR.

  35. ebbes Says:

    Aber was diese feigen Ärsche (Ulfkotte, Bachmann, etc.) im Nachhinein mit Akif machen, ist unterste Schublade.

    Der harmlose Verweis aufs KZ wird dermaßen hochgejubelt.

    Da dieses verbrecherische System schon ziemlich abgekackt ist, dient Akifs Aussage der Verblödungsmaschinerie als letzter Strohhalm, um alles ordentlich aufzumischen.

    Nur mit hartnäckiger Ignoranz kann man dem entgegensteuern.

  36. vitzli Says:

    henker,

    ich gehe vonherein davon aus, daß in der politik jeder jedem in den rücken fällt. da brauchte ich jetzt nichts festzustellen.

    es hat sich nur konkretisiert.

    im grunde wollte ich eine kleine unterstützerbotschaft ins netz setzen, damit nicht alle GEMEINSAM gegen ihn sind. und natürlich aus ärger, weil ihm diese personen in den rücken fielen. das kann ruhig dokumentiert sein.

  37. vitzli Says:

    henker,

    das war nur EINMAL ein kleines winziges geografisches problem. wirklich nichts wichtiges. nicht, daß du mir jetzt ein lebenlanges schweres trauma oder chronische vitzliose anhängst :-/

  38. vitzli Says:

    ebbes,

    es wird halt immer schwieriger für realmenschen in der öffentlichkeit ÜBERHAUPT NOCH IRGENDETWAS kritisches zu sagen. die gefahr sehe ich schon länger, aber so gravierend und vor allem so schnell habe ich es mir nicht vorgestellt.

    ap will auch nicht mehr reden, nur noch schreiben.

    mich erschreckt, daß argumente nicht mehr zählen, nur noch „gut“ und „böse“. selbst der hinterletzte schwachsinn gilt noch als gut. und niemand erkennt das.

  39. Hessenhenker Says:

    vitzli, erst wollte ich ja auch was darüber schreiben, daß Unmassen von Politikern und Medienfrittzen offenbar kein Deutsch können.
    Schließlich schreibt Pirincci ja extra in unserer Landessprache.
    Aber ich habe nicht den Eindruck, daß dem jetzt jeder in den Rücken fällt.
    Außerdem geht mir seine Blogsprache schon immer auf den Keks.
    Dieser ständige beleidigende Ton, das ist zwar wohl alles nur künstlich, aber da ist er genauso wie dieser SPD-Kommunalheinz vom Heute-Journal, der so tut als mache er Schreisatire.

  40. vitzli Says:

    henker,

    ich habe ap über den rumpf kennengelernt. es hat mich interessiert, was einer schreibt, der beschreibt, wie ein kerl ohne arme und beine jemanden umbringt. das ist gefühlte 30 jahre her.

    das buch habe ich nicht unangenehm, aber auch sonst nicht mehr in erinnerung, die katzenkrimis kenne ich nicht.

    ich begegnet dem dann vor ca 2 jahren auf der achse mit seinen videos wieder und dachte, lustig gemacht (die achse hat den bald aufs abstellgleiss geschoben) . dann kamen die islamkritischen und die anderskritischen dinge und interviews, die mich positiv eingestimmt haben, zumal die geiferer geiferten – bis ich las, wie dankbar er den unsichtbaren ist.

    da war mir die geistige zwangsläufige begrenztheit seiner gesellschaftskritik mit einem schlag klar.

    ob er das aus finanziellem kalkül so betreibt, hatte ich schon vorher überlegt, aber warum auch nicht, so lange der inhalt stimmt. er kommentierte ähnliche fragen mit den treffenden worten, woran als an geld soll denn ein von seinen werken lebender schriftsteller sonst denken, lol.

    manchmal dachte ich, der zoff und der beifall aus der szene peppt sein leben etwas auf., keine ahnung.

    als person interessiert er mich nicht sonderlich, er beschreibt die dinge sehr treffend, wird aber nie die ursachen erkennen, ok. ich finde ihn halt ganz witzig und schräg. mit dem würde ich ein bier trinken. mit stein, ulfkotte, elsässer und vielen anderen eher nicht. bachmann? keine ahnung.

    ABER:

    an seinem hinrichtungsexempel kann man hervorragend darstellen, wie die lügenpresse hinrichtet.

    es ist wie bei dir auch: die verlogenheit des systems wird an euren beispielen ohne große erklärungen sofort deutlich. deswegen riet ich dir auch: du hast nichts zu verlieren (ap hat wohl genug, um etwas verlieren zu können), mach eine kampagne aus dem paradoxon, daß millionen kommen, außer deinem schatz, denn DA werden die gesetze eingehalten. (ich weiß natürlich, wie schwer so eine kampagne geht,, wenn keiner der presseärsche will).

    man muss sich nur gegenseitig genug instrumentalisieren :-D

  41. Hessenhenker Says:

    Zeitung aus Österreich wirft dem israelischen Regierungschef Netanyahu Holocaustleugnung vor:
    http://derstandard.at/2000024274096/Netanyahu-Araber-stachelten-Hitler-zu-Judenmord-auf?ref=rss
    Wann wird er von Heiko Maas angezeigt?

  42. Hessenhenker Says:

    Bislang versuche ich erfolglos eine Kampagne draus zu machen aus der verlogenen Behandlung durch die Parteien.
    Eines ist klar: hätte ich keine thailändische Verlobte, müßte man sie extra zur Instrumentatilisierung erfinden, wenn man die Politik entlarven wollte.
    Will ich ja eigentlich garnicht mal, ich will bloß ein Visum und mein Haus ersetzt.

  43. vitzli Says:

    regional macht du das anscheinend sehr gut.

    vielleicht würde ich mir landesweite oder europaweite organisationen suchen, die sowas fördern könnten.

    du denkst zu klein, haus, visa …. quatsch …. nobelpreis, bundesverdienstkreuz, heiligsprechung …. naja, oder so :-/

    ich bin kein marketingexperte, lol.

  44. vitzli Says:

    gandhi …. mutter th. hessenhenker ….

  45. vitzli Says:

    naja,

    der unsichtbare sichtbare wollte nur einen pali neben hitler stellen. gleichberechtigt, versteht sich, lol.

    maas muss aber erstmal deutsch lernen, damit er die übersetzungs aus dem häbräischen verstehen kann. bis dahin ist der in rente.

  46. vitzli Says:

    henker,

    wenn du mal – nur theoretisch als hypothese – unterstellst, meine thesen seien richtig, dann kannst du auch inspirationen für eine passende strategie davon ableiten.

    hoff´ ich wenigstens. aber die arbeit kann ich dir wegen faulheit nicht abnehmen :-/

  47. Frankstein Says:

    „MMn handelt es sich bei den Typen wie Bachmann, Elsässer und Co. um Machtmenschen, jeder will SEIN Eisen im Feuer haben. “
    Ebbes nennt das Motiv- das gilt für ALLE „Verschwörungstheoretiker- , das eigene Eisen erhitzen und den anderen den Brandstempel aufdrücken. Wer das nicht mag – Feingeister – wird nie Anhänger um sich scharren können. Thor erledigte seine Gegner mit dem Hammer, die wären mit einer Fäkal-Ansprache sicher glücklicher gewesen. Ich hab das schon verschiedentlich subtil anklingen lassen, unsere Welt – meine/deine/eure- geht unter, ob Empörung über Wortwahl dabei hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln. Auf dem Weg zum Galgen Hölderlin oder Heine zu zitieren, mag die eigene Seele beruhigen; schafft aber den Galgen nicht weg. Im Übrigen ist es eine erprobte Methode, den Gegner vor dem Kampf zu schmähen und herabzusetzten. Dabei gibt es keinerlei Regel, je deftiger, je besser.

  48. Frankstein Says:

    Was Kubitscheck anbelangt, der wohnt ja im Osten auf einem Landgut – in der Sezession- und ist in der Szene durchaus etabliert. Der hat ne Menge zu verlieren und muss an seine feingeistigen Leser denken. Man darf ihn eben nicht todernst nehmen. Ich sehe diese Blase immer als Eulenspiegel , nicht als Racheengel. Was wir mit dem Spiegelbild anfangen, ist alleine unsere Sache. Die Schönsten im Lande sind wir aber sicher nicht.

  49. diwini Says:

    @vitzli/ebbes
    Ulfkotte und VS – da war mal ein Interview mit Ulfkotte in der PRO (christliches Medienmagazin/Printausgabe). Müsste 2005 gewesen sein. Da haben ihm wohl VS-Leute Material zugespielt. Andere VSler waren davon wohl weniger begeistert: mehrere Hausdurchsuchungen, wenn ich mich nicht irre auch Verdacht auf Geheimnisverrat. Das ist das, was ich dazu noch dumpf im Hinterkopf habe…
    LG-Dirk

  50. vitzli Says:

    diwini,

    ich habe irgendwie in erinnerung, daß er selber angegeben hat, daß zu seiner zeit als FAZ-schreiber teilweise artikel vom vs geliefert wurden, die von der faz auch verwendet wurden. ich glaube, DAS war es, nicht daß er für die gearbeitet hat.

  51. Waffenstudent Says:

    1. Gerne lese ich Akifs Texte

    2. Allerdings ist mir seine Redeweise derart vertaut, daß ich glaube, er läßt schreiben. Denn das in seinen Texten immer wieder klar hervorstechende Lutherdeutsch hört man nicht, wenn er redet

    3. Leider hat Akif von Deutscher Geschichte nicht genügend Ahnung, um seine Rede bei Pegida zu verteidigen!

  52. Waffenstudent Says:

    @ Frankstein

    Von Lehrern und anderen – Erlebnisse vor dem Kreuz

    Von Lehrern und anderen – Erlebnisse vor dem Kreuz in der Schulklasse anno 1957

    Unser Lehrer war jung, klein aber stämmig und stammte von der Ahr. Etwa ein Drittel der Unterrichtszeit nutzte er dazu, uns Jungen und Mädchen mit den Grundregeln des Luftkampfes einer Me 109 vertraut zu machen. Er war nämlich als Jagdflieger mit Kriegsabitur noch zu verschiedenen Einsätzen gekommen und hatte wohl als einer der wenigen seiner Kameraden den Krieg unversehrt überlebt. Seine Schilderungen waren derart genau, daß einige Schüler möglicherweise in der Lage gewesen wären, eigenständig mit einer Me 109 zu fliegen. Diese Erzählungen wurden durch beindruckende Schilderungen von Nahkämpfen an der Westfront umrahmt, zu denen man unseren Lehrer zum Schluß noch eingesetzt hatte. Grundsätzlich hatte der Mann das, was man früher „Schneid“ nannte. Damals in der dritten und vierten Schulklasse hatte ich große Achtung vor dem Mann.

    Nun war er Lehrer an einer katholischen Volksschule im Sieg- und Hellertal und mußte den ganzen Umerziehungsschwachsinn, nämlich deutsche Kinder zu braven katholischen Pazifisten zu erziehen, mit umsetzen. Damals gab es noch die praktizierte Prügelstrafe, und unserem Lehrer wurden gern die kräftigen älteren Schüler zugeführt, die gefrevelt hatten, damit er sie mit dem Rohrstock tüchtig abstrafte. Dabei gehörte zu den strafenswerten Schandtaten auch das Schwänzen eines Pflichtgottesdienstes, Schwätzen während der Messe, fehlerhaftes Messdienern, unfertige Hausaufgaben, Verspätungen, Bummeln auf dem Heimweg und vieles mehr. Natürlich war der Pastor ständig in der Schule und kontrollierte die Arbeit der Erzieher. Bei Wandertagen, dem Weg zum Sportplatz oder in die Kirche, führte der Weg immer wieder an Wegkreuzen vorbei. Diese Situation nutze unser Lehrer besonders gerne, um seine Umerziehungsbeflissenheit unter Beweis zu stellen. Dann ging er nämlich schnell ein Stück voraus sowie am Wegkreuz vorbei, wartete dort und verdrosch jedes Kind, welches vergessen hatte sich zu bekreuzigen. Dabei betraf es immer etwa ein halbes Dutzend Schüler; denn der Rest begriff blitzschnell, worauf es jetzt ankam.

    Einmal, nachdem die Schilderungen eines für unseren Lehrer erfolgreichen Luftkampfes beendet wurden, war die Klasse aufgekratzt und der Lehrer hatte Schwierigkeiten, mit einem normalen Unterricht zu beginnen. Es gab tüchtig Ohrfeigen für die Mädchen und den Rohrstock für die Jungen. Aber mehrere Kinder schwätzen trotzdem weiter, und ein Schüler soll sogar noch gepfiffen haben. Das war dem Lehrer dann wohl doch zuviel, und er wollte unbedingt wissen, wer da gepfiffen hatte. Übrigens, damals hat man seine Mitschüler auch noch nicht verraten. Aber niemand gab zu, gepfiffen zu haben. Daraus entwickelte sich eine Machtprobe, welche der Lehrer unbedingt gewinnen wollte, indem er hoffte denjenigen Schüler ausfindig zu machen , von dem er meinte, daß dieser der unbekannte Pfeifer war. Schließlich filterte der Lehrer zwei mögliche Knaben heraus, zu denen auch ich gehörte. Wir wurden vor die Klasse befohlen und mit den Methoden der psychologischen Kriegsführung vertraut gemacht. Trotzdem blieben wir dabei und behaupteten weiter, daß wir es nicht waren, die gepfiffen haben sollten. Inzwischen war ich so durcheinander, daß ich mir nachträglich durchaus vorstellen konnte, vielleicht doch gefiffen zu haben und wollte gerade gestehen, als der Lehrer urplötzlich sein letztes Geschütz auffuhr. Er verlangte nämlich, daß wir uns beide vor das Klassenkreuz stellten, und zu Jesus sprechen sollten. Dabei betonte er, daß wir eine Totsünde begehen würden, falls wir uns erdreisten sollten, jetzt noch weiter die Unwahrheit zu behaupten. Ich schaute befehlsgemäß das große Klassenkreuz an und beschloß, jetzt erst recht bei meinem Verleugnen der Tat zu bleiben. Denn das Gehabe widerte mich an, und ich verlor auf die Sekunde jeden Respekt vor unserem Lehrer. So standen wir beide denn einige Minuten stumm vor Kreuz. In der Klasse war es mucksmäuschen still; denn alle Kinder wollten natürlich genau hören, was wir denn nun sagen würden. Auf einmal bekam mein Nebenmann einen Schreianfall und kreischte ohne Unterlass: „Ich war es nicht!“ Er war gar nicht mehr zu beruhigen und der Lehrer schickte ihn nach Hause. Ich stand immer noch standhaft vor dem Kreuz und glotzte angeekelt auf das Gebälk. Nachdem der Mitschüler die Klasse verlassen hatte, kam der Lehrer wieder zu mir, und behauptete, daß ich sowohl gepfiffen als auch den Jesus am Kreuz belogen habe. Bei seinen Worten stöhnte die ganze Klasse laut auf. Ich durfte mich setzen und machte mir schon mal Gedanken über die anstehenden Pausen und den Heimweg. Denn beide würden nur unter anhaltendem Prügeln zu überstehen sein. Und so kam es auch. Die Pausen waren noch erträglich, aber der Heimweg um so heftiger. Denn da ward ich zum Freiwild aller. Schließlich gereichte es auch dem letzen Assi zur großen Ehre, tüchtig auf jemanden einzudreschen, der Jesus am Kreuz belogen hat. – Ich war damals, bei dem Ereignis, gerade mal zehn Jahre alt. –

  53. diwini Says:

    @vitzli
    Er hat ja auch nicht gesagt, dass er für den VS gearbeitet hat. Der VS hat ihm Unterlagen zugespielt, die er verwertet/veröffentlicht hat.

  54. Frankstein Says:

    Waffenstudent, mach Dir nichts draus, vielleicht bist Du deswegen zum Waffenstudium gekommen. „Die Wege des Herrn sind unergründlich“, sagte unser Pfaffe immer. Und ich war eifrig bestrebt, dem Herrn nachzueifern. Verdroschen wurde ich jedoch nie. Jeder von uns ist auserwählt, wozu, weshalb , warum, weiß ich nicht. Aber ich krieg es noch raus. Solange wird jede Sau gejagt, wird eh alles vergeben.

  55. Waffenstudent Says:

    @ Frankstein

    Perverses Pfaffenverhalten

    Als Antwort auf einen Artklel mit der Überschrift: „Imam haut Schülerin grün und blau“, erlaubte ich mir dereinst folgende Antwort, vor allem deshalb, weil die Betroffenheitsbeauftragten zusammen mit ihren personifizierten Weicheiern unablässig Abertausende an multikulturellen Krokodilstränen produzierten.

    Was überwiegt denn hier, Deutsche Arroganz oder Nationaler Gedächtnisschwund? Derartiges perverses Pfaffenverhalten habe ich selbst im den „Goldenen Fünzigern“ im endlich befreiten und rekatholisierten Germanien am eigenen Leibe erfahren dürfen. Aber ganz im Gegensatz zu den Eltern des mohamedanischen Kindes, hat sich aber damals kein Deutscher getraut, einen Pastor zu kritisieren!

    Tatsächliche Begebenheit in einem westdeutschen Dorf: Einige Nachbarskinder treffen sich zum Erledigen von Hausaufgaben. Von 12 jährigen Schülern sollen Partizipialsätze konstruiert werden. Dabei schreibt ein Bauernjunge den Satz: „Ein Pastor liegt besoffen im Straßengraben“ auf seine Schiefertafel. Sein geistig eher träger Freund überträgt den Satz in sein Heft. Dieses Heft wird von dessen frommer Mutter Korrekturgelesen. Diese rennt mit dem Heft zum Lehrer und beschuldigt den armen Bauernjungen der Anstiftung zur Blasphemie. Der Lehrer drischt auf dem hilflosen Knaben erst einmal einige daumendicke Haselnußgerten zu Bruch. Zu Hause gibt es nacheinander vom Vater, Opa und den beiden Onkeln nochmal mindestens jeweils die doppelte Ration. Und der Pastor überließ die Prügelorgie seinen sonst immer feigen Obermessdienern. Fazit, im Verhältnis zu meinem christlichen Schulfreund, sieht die kleine Mohamedanerin kaum mitgenommen aus!

    Wissen Sie das nicht mehr, daß Katholiken sich an jedem Wegkreuz bekreuzigen. Und Kreuze standen damals überall. An Wandertagen geschah es, daß lebhafte Schüler schon mal ein Kreuz übersahen. Drei Backezähne hat mich dieser Lapsus im Alter von zehn Jahren gekostet. Meine Familie traute sich nichts zu unternehmen, weil alle in der „Partei“ waren, und mein Großvater gerade seinen Umerziehungsaufenthalt in Dietz an der Lahn hinter sich hatte. Und die körperlichen Spuren waren für jeden sichtbar. Die seelischen dagegen konnten nur diejenigen wahrnehmen, welche ihn zuvor gekannt hatten; denn die erkannten ihn nun überhaupt nicht mehr wieder.

    Ironischer Weise waren Prügellehrer, mit welchen ich damals die allernächste körperliche Bekanntschaft machen durfte, alle bis 45 nationalsozialistische Eiferer gewesen. Und darüber, daß man vor der „Befreiung“ Kinder nicht schlagen durfte, die eine HJ-Uniform trugen, darüber mußten wir Kinder damals oft reden.

  56. vitzli Says:

    diwini,

    ja, genau so wars. ich erinnere mich langsam wieder. aber der unterschied ist sehr graduell.

  57. vitzli Says:

    waffenstudent,

    danke, eine sehr interessante schilderung aus einer anderen zeit.

  58. diwini Says:

    Bin gerade erst wiedergekommen. Ich werde mal versuchen, ob ich noch mehr dazu in Erfahrung bringen kann.

  59. diwini Says:

    Hi, vitzli (und natürlich alle Interessierten)!
    Habe den Bericht gefunden:
    http://www.pro-medienmagazin.de/uploads/tx_booklet/PRO_2006_04.pdf
    Ulfkotte beschreibt, was ihm da u.a. mit dem deutschen Unrechtsnichtstaat passiert ist. Habe das Archiv nur zwischen 2003-2007 durchforstet. Alleine in den 5 Jahren sind noch mehrere Artikel von ihm zum Thema Islam erschienen. In den anderen Jahrgängen gibt es mit Sicherheit noch mehr. Wer Lust hat, zu suchen:
    http://www.pro-medienmagazin.de/proarchiv/

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