Einer der 4000 – Der Jude Nicolas Berggruen (samt einem wirklich gewitzten Witz)


Die WELT schildert am Beispiel Karstadt recht schön, wie es geht:

Berggruen presst das Letzte aus Karstadt raus

Als Nicolas Berggruen kam, um Karstadt zu helfen, wurde er wie ein Erlöser gefeiert. Doch der Traum vom guten Investor ist geplatzt. Berggruen kassiert – während seine Manager die Firma filetieren.

Rund 8000 Stellen bei Karstadt wurden gestrichen

Auch danach läuft alles wie aus dem Heuschrecken-Lehrbuch. Kapitel eins: Operative Kosten senken. Bei Karstadt wird gespart – bis heute. Die Mitarbeiter verzichten nicht nur auf Hunderte Millionen Euro Lohn und Gehalt, vielmehr werden auch massiv Arbeitsplätze abgebaut.

Als Berggruen übernimmt, stehen rund 25.000 Namen auf den Lohnlisten. Heute spricht der Betriebsrat von 17.000 – gestrichene Jobs durch Aufhebungsverträge, Nicht-Besetzung frei werdender Stellen, Pensionierung. Einer von drei Arbeitsplätzen ist verschwunden – welch ein Widerspruch zu den Ankündigungen.

Im nächster Schritt taucht ein Übergangsmanager auf, der den Laden aufrechterhält, bis sich ein Käufer für die Filetstücke findet. Anfang 2011 kommt Andrew Jennings, 62, Brite mit internationaler Erfahrung.

Es folgt Kapitel drei: Filetierung und Teilverkauf. Zunächst werden die Tochter Karstadt-Sport und drei Premiumhäuser, das KaDeWe in Berlin, das Hamburger Alsterhaus und Oberpollinger in München, als separate Firmen organisiert, dann folgt – entgegen anderslautender Dementis – die Trennung.

http://www.welt.de/wirtschaft/article130102395/Berggruen-presst-das-Letzte-aus-Karstadt-raus.html

Es lohnt, den ganzen Artikel in der WELT zu lesen.

Besonders reizvoll:

Jährlich erhält er eine Vergütung von neun bis zwölf Millionen Euro für die Nutzung der Karstadt-Markenrechte, die er für ganze fünf Millionen Euro erworben hatte. Für ihn hatte sich die Investition damit nach knapp einem halben Jahr gelohnt.

Die Bude selber hat er seinerzeit für 1 € gekauft, flankiert von  Steuerverzicht und Gehaltsverzicht in Höhe von Hunderten Millionen.

Unsere Politiker, allen voran Ursula von den Laien,  waren seinerzeit ganz begeistert von dem Mann und seinem Engagement. Verwundert das? Es sind keine „Volksvertreter“, sondern Lakeien der 4000, (1000 davon Juden), die die Geschicke der Welt steuern …

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(Spaß muß sein: DIESE Menschen regeln die Geschicke der Welt NICHT:

https://vitzlisvierter.wordpress.com/2014/07/08/diese-menschen-vertreten-die-deutschen-im-parlament/

sondern gehören der gutartigen Lakeiengruppe, Unterabteilung Kasperartiges an)

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Daß oben die Zugehörigkeit zu den Juden erwähnt wird, ist der Tatsache geschuldet, daß rund jeder vierte von den 4000 ein Jude ist, obwohl nach dem Anteil an der WeltbBevölkerung statistisch lediglich 5 Juden unter den 4000 sein dürften. Das ist natürlich außergewöhnlich (Gleichwohl sind 75% der 4000, die für die Weltsteuerung verantwortlich sind, KEINE Juden – Antisemitismusvorwürfe und Naziquatsch gehen mir daher am Arsch vorbei).

Vor einiger Zeit hat Kommentator Wirsch hier einen Judenwitz zu Besten gegeben, der zu der Nutzung der Markenrechte wie oben beschrieben, bestens passt:

Iwan möchte sich besaufen und zu diesem Zweck einen Gulden beim Dorfjuden leihen. Sie machen die Bedingungen aus: Iwan will erst im Frühling zurückzahlen, und zwar das Doppelte. Inzwischen deponiert er sein Beil als Pfand.

Als Iwan weggehen will, ruft ihm der Jude nach: „Iwan, warte noch, mir ist etwas eingefallen. Im Frühling wird es dir schwerer fallen, zwei Gulden aufzutreiben. Ist es nicht besser, wenn du die Hälfte jetzt anzahlst?“
Das leuchtet Iwan ein, und er gibt den Gulden wieder zurück.

Ein Weilchen geht er sinnend vor sich hin, dann murmelt er: „Merkwürdig: Der Gulden ist weg, das Beil ist weg, einen Gulden bin ich obendrein schuldig – und der Jude hat doch recht!“

Ich dachte zunächst, das sei ein judenfeindlicher Witz, aber Kommentator Wirsch wies darauf hin, daß dieser Witz unter Juden erzählt wird. Noch ein paar andere Witze stehen hier in den Kommentaren:

https://vitzlisvierter.wordpress.com/2013/10/22/statt-katzenphotos/

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Warum es gleichwohl in der WELT zwei Tage zuvor hieß:

Kein Unternehmer, nur ein schlechter Investor

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article130068533/Kein-Unternehmer-nur-ein-schlechter-Investor.html

bleibt natürlich ein Rätsel. Er ist ein genialer Investor.

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„Ich bin irrsinnig glücklich“

Als Berggruen im Juni 2010 den Zuschlag für die marode Kaufhauskette Karstadt erhielt, verkündete Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen „Tag der Freude“ für die 25.000 Beschäftigten. „Ich bin irrsinnig glücklich“, sagte Berggruen und sein offener Hemdkragen erzählte von den Gefechten, die diesem Moment vorausgingen. Schon wähnte man, dass es zwischen von der Leyen und Berggruen vor laufenden Kameras zu einem Streisand/Redford-Moment kommen könnte, doch die Ministerin strich dem jungenhaft aussehenden Milliardär doch nicht das zerzauste Haar aus der Stirn.

Man möchte meinen, dass Berggruen mit seiner in New York City ansässigen Berggruen Holdings, mit Niederlassungen in Berlin, Istanbul, Tel Aviv und Mumbai und Geschäftsfeldern von Immobilien bis zu erneuerbaren Energien, voll ausgelastet ist. Doch für seine unternehmerischen Tätigkeiten und seine vom Vater Heinz Berggruen ererbte Kunstsammelleidenschaft wendet Nicolas Berggruen nach eigenen Aussagen nur den geringeren Anteil seiner Zeit auf. Er hat Wichtigeres zu tun: Er will die Welt retten. Dafür hat er einen Think Tank, das Nicolas Berggruen Institute (NBI), aufgebaut. Gemeinsam mit früheren Staats- und Regierungschefs wie Gerhard Schröder oder Felipe Gonzales, mehreren Wirtschaftsnobelpreisträgern und ehemaligen Unternehmenslenkern wie Google-Chef Eric Schmidt, will er neue politische Strategien entwickeln.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-Raetsel-Nicolas-Berggruen-article4860111.html

Manche Menschen werden sich fragen: Waren die Regierungschefs etwa schon VORHER  angestellt? Manche stellen sich die Frage erst gar nicht. Weil sie die Frage nicht kennen und andere, weil sie die Antwort kennen.

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(nebenbei: zum Ex-Kanzler Schröder als Angestellter auch hier:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article130009986/Axel-Springer-gewinnt-gegen-Altkanzler-Schroeder.html  )

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Mehr zu dem 4000 er:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Berggruen

und zu Pappi:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Berggruen

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Eine Antwort to “Einer der 4000 – Der Jude Nicolas Berggruen (samt einem wirklich gewitzten Witz)”

  1. vinybeats Says:

    Hat dies auf Merkt Ihr's noch ? rebloggt.

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