Stratfor deutet die Welt …


Bei Zettel liest man immer wieder (über) politische Analysen zur Weltlage einer gewissen Firma namens STRATFOR.

Heute lese ich dort ein paar Anmerkungen zu Irak und Syrien und denke so bei mir, schau doch mal, was das für ein Laden ist! Gesagt, getan. Wikipedia und ein Blick: Gründer ist ein Herr Friedman

Friedman entstammt einer jüdischen Familie, die den Holocaust überlebt hat. In den 1950er Jahren emigrierte Friedman aus Ungarn angesichts der Machtübernahme der Kommunisten mit seinen Eltern über Österreich in die USA.

Zu STRATFOR selber heißt es:

Die Stratfor-Analysen sind als tiefgründige Schnellinformation zu Konfliktlagen, regionalen und Länderentwicklungen nicht nur in journalistischen Kreisen beliebt, sondern auch bei Regierungsinstitutionen, Firmen und wissenschaftlichen Instituten.

Regierungsinstitutionen machen sich also schlau bei STRATFOR. Aber sie handeln natürlich völlig unabhängig von den unsichtbaren Analysen.

Ich weiß es nicht, aber ich gehe ne Wette ein, daß dort nichts Nettes über Putin zu finden ist …., denn der hat den jüdischen Oligarchen eine Menge Raubgut wieder abgenommen und zu Russland zurückgeführt. Das lässt man sich in unsichtbaren Kreisen nicht gefallen.

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Wette vermutlich gewonnen, lol, :

So wird bei Zettel die STRATFOR-Analyse entsprechend meiner obigen Vermutung so zusammengefasst:

Fakt ist für Stratfor, dass die Gefahr, welche von den Jihadisten in Syrien und Irak ausgeht, eine andere Ebene der Kooperation kreiert. Die Verschärfung der Problemlage im Nahen Osten lässt den USA also keinen Raum sich wichtigeren Regionen zuzuwenden, namentlich dem russischen Hinterhof.
Die Vereinigten Staaten und die Türkei sind sich nicht einig wie mit dem Irak umgegangen werden sollte; zu einer Zeit in der Washington die Kooperation Ankaras gegen Russland benötigt. Wenn eine Ablenkung von der Größe Iraks Moskau Zeit schenkt seine eigene Peripherie zu leiten, dann mit verringertem Einfluss Amerikas und umso besser für Putin.

 

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Eine Antwort to “Stratfor deutet die Welt …”

  1. Karl Eduard Says:

    Man stelle sich vor, Rußland würde im Hinterhof der USA intervenieren. Oh Gott, oh Gott! Na, da wäre was los.

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