Die Hammer-Daumen-Dialektik ist noch nicht erforscht.


Mal ehrlich, viele von uns warten doch darauf, daß in mehrjährigem Forschungsprojekt endlich wissenschaftlich untersucht wird, wie der Zusammenhang zwischen Daumen, Hammer, Schmerz und der Kraft der geführten Zuschlags-Bewegung ist und dazu ein paar schicke bunte Schaudiagramme malt.

Wir werden leider noch etwas warten müssen.

Aber ein anderes wissenschaftliches Forschungsprojekt ist jetzt abgeschlossen: (1)

Verschwenderische Staaten vertreiben Steuerzahler

Seit zwei Jahren untersuchen Forscher der Universität Erlangen die Motive von Steuerhinterziehern. Jetzt haben sie erste Ergebnisse vorgelegt. Und die zeigen einen klaren Zusammenhang.

…Eine Regierung, die sorgsam mit dem Steuergeld umgeht, verleitet ihre Bürger seltener zu Steuerhinterziehung als verschwenderische Staaten. Das hat die Erlanger Wirtschaftsprofessorin Veronika Grimm in einer Langzeit-Studie festgestellt.

WELT

Nein! Wirklich? Da wäre ich nie drauf gekommen. Ich hätte ganz im Gegenteil gedacht, je verschwenderischer der Staat die Kohle sinnlos aus dem Fenster haut, desto mehr Menschen draußen im Lande wollen ihr verdientes Geld beim Staat abliefern!

Womit wir bei der langjährigen Studie sind.

Ich werde am Montag Fördergelder für eine langjährige Studie beantragen, wie viele Hunderttausend Steuerzahler angesichts solcher idiotischen „Forschung“ zusätzlich dem Steuerstaat den blanken Hintern zeigen und ihre Konsequenzen ziehen. Das ist noch völlig ungeklärt!

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Frau Prof. Grimm scheint völlig aus der Art geschlagen. Ihre Namensgebrüder haben die Menschheit mit schönen Märchen bereichert, während sie uns mit öden Wahrheiten langweilt. Vermutlich Einzelkindproblematik, sollte mal erforscht werden.

Die schlagen sogar Psychotricks vor:

Eine der wirksamsten Methoden, für Steuergerechtigkeit zu sorgen und Steuerhinterziehung zu verhindern, ist nach Einschätzung der Forscher der direkte Abzug der Steuern vom laufenden Einkommen, wie dies bei Arbeitern und Angestellten in Deutschland bereits der Fall ist.

„Damit entsteht gar nicht erst der Eindruck, dass die abgezweigte Steuer eigentlich mein Geld ist.“

Ein fataler Eindruck, zu denken, daß das verdiente Geld das EIGENE ist, von dem man einen Teil an den Moloch abzuliefern hat. Besser ist es, dem schaffenden Idioten einzureden, daß es eigentlich das Geld des Staates ist, der ihm aber 30 – 35% belässt. So erzeugt der Staat sogar Dankbarkeit und ausgeprägte Glücksgefühle beim Volk …

(1) Falsch, es ist nur eine Zwischenbilanz:

Die Volkswirtin koordiniert ein internationales Forschungsprojekt, das sich seit 2012 mit den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Gründen von Steuerhinterziehung auseinandersetzt. Auf einer am Samstag zu Ende gegangenen dreitägigen Konferenz zogen die Wissenschaftler eine Zwischenbilanz.

Bald werden wir es noch genauer wissen.

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3 Antworten to “Die Hammer-Daumen-Dialektik ist noch nicht erforscht.”

  1. Sledge Says:

    Ja Vitzli, den letzten Absatz kann man sich sogar vom zuständigen Finanzamt bestätigen lassen.
    Hat man mir vor Jahren dort auch schon direkt so eröffnet: „Herr XXX, sie verstehen das vollkommen falsch… Das ist das Geld des Staates und wir gestatten ihnen damit wirtschaften…“
    Das nennt man im klassischen Sinne Sklaverei.

  2. alphachamber Says:

    Mancur Olson bezeichnete den Staat als „stationären Banditen“ also ist Steuerhinterziehung Notwehr.
    Allein der Wortteil „-hinterziehung“ ist eigentlich schon eine Frechheit. Müsste heißen „-verweigerung“!

  3. vitzli Says:

    ich kenne einen ähnlichen spruch, der lautet, ohne gesetze unterscheidet den staat vom räuber nicht oder so ähnlich.

    passend dazu hatte herr stalin selbst erfahrungen mit von ihm verübten bankraub oder raub … lol.

    das sind natürlich kenntnisse, auf denen man später als politiker gut aufbauen kann ….

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