Flüchtlingsgesindel messert wieder – Wir brauchen noch mehr von denen ….


Großeinsatz der Polizei in Kreuzberg am Montagabend: In der Reichenberger Straße / Ecke Ohlauer gab es einen Streit zwischen fünf Personen, bei dem ein 39-jähriger Mann aus Angola durch Messerstiche schwer und der 23-jährige mutmaßliche Täter leicht verletzt wurde.

Die Beteiligten liefen anschließend in die nahe gelegene Gerhart-Hauptmann-Schule, die seit knapp einem Jahr von Flüchtlingen bewohnt wird. Von einem alarmierten Rettungswagen der Feuerwehr wurde der Schwerverletzte in ein Krankenhaus gebracht. Die herbeigerufenen Polizeibeamten betraten das Schulgebäude, um nach den Tatbeteiligten zu suchen.

Die Lage war unübersichtlich. Rund 200 Polizisten zogen kurz vor Mitternacht vor der Schule auf, kurze Zeit später kam das SEK hinzu. In der Folge versammelten sich Anwohner vor dem Gebäude und richteten sich in Sprechchören gegen die Polizei. Offenbar gingen sie fälschlicherweise davon aus, dass die Schule geräumt werden sollte. Am frühen Dienstagmorgen erschien Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Bündnis 90/Die Grünen) vor Ort und versuchte die Menschen zu beruhigen.

Das SEK drang schließlich in das Gebäude ein und überprüfte die Bewohner. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger wurde nach Angaben der Polizei vom Dienstag vorläufig festgenommen. Bei dem Mann aus dem Tschad wurden nicht lebensbedrohlichen Schnittverletzungen festgestellt. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Bei der weiteren Absuche des Tatortbereichs wurden Blutspuren entdeckt und ein Messer aufgefunden, das als mögliches Tatwerkzeug sichergestellt wurde.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernommen.

Während der umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen am Tatort trafen etwa 100 Personen an den polizeilichen Absperrungen ein und bedrängten und beschimpften die Beamten. Es wurden mehrere Anzeigen wegen Widerstandes, Körperverletzung und Beleidigung gefertigt.

Wie es zu dem Streit gekommen ist, war zunächst unklar. Erst vor wenigen Tagen war bei einem ähnlichen Vorfall ein 20-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt worden.

http://www.bz-berlin.de/tatorte/messerstecherei-vor-fluechtlings-schule-article1777650.html

Wir brauchen noch viel mehr von diesen einzigartigen, bereichernden Menschen im Land. Viele grüne Sozialarbeiter und andere Migrationsindustriellen leben gut von denen, und zwar auf des Steuerzahlers Kosten.

Rausschmeißen, das Messerstecher-Pack! Und wer die gutmenschlich beknuddeln will, soll gleich mitgehen. Die lassen sich auch in Afrika betreuen!

Und wer jetzt die lustige Natzikeule rausholt, sollte sich mal fragen, ob er denn noch alle Tassen im Schrank hat oder schon im Kuckucksnest liegt!

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A propo Kuckucksnest, man lese auch hier:

https://vitzlisvierter.wordpress.com/2013/07/31/unfassbar-kluger-durch-vergewaltigung/

Und – auf Anregung von Hessenhenker – noch ein besonderer vorsorglicher und fürsorglicher Hinweis für die etwaig falschverstehenden Benzinkanisterer: Verantwortlich für und Schuld an diese(n) untragbaren Zustände sind Mutti-Regierung und jeder einzelne Migrationsförderpolitiker, nicht die hereingewunkenen Kriminellen und Verfassungshasser selber. Die tun nur, was wir alle tun würden. Unsere Forderung lautet daher: Frieden und Gemüsekisten zu den Migranten und Abwahlzettel für die Paläste!

22 Antworten to “Flüchtlingsgesindel messert wieder – Wir brauchen noch mehr von denen ….”

  1. Hessenhenker Says:

    Hab mir gleich mal den Namen der Schule notiert, scheint ein guter Standort zu sein um mit einem Infostand Unterschriften für meine Petition zu sammeln.
    Die Petition, daß mein Schatz genauso zuvorkommend behandelt wird wie die somalischen Piraten, was die Einreise betrifft.

    Ich habe ein überzeugendes Argument: „Ihr MÜSST unterschreiben, denn IHR seid ja auch hier. Wer nicht unterschreibt, hat schlechtes Karma und wird vielleicht ausgewiesen.“

  2. vitzli Says:

    ja, sag denen, du sammelst unterschriften gegen das deutsche volk, dann unterschreiben die alle :-D

  3. Hessenhenker Says:

    Was aber, wenn das jemand alles FALSCH versteht?
    Brennt dann Kreuzberg nieder?
    Na ja, egal, MEIN Haus ist ja bereits abgebrannt, was kümmert mich Kreuzberg.

  4. Hessenhenker Says:

    Ich hab nur 2 Tassen.
    Lustige Nazis haben die vielen Tassen, die ich vorher besessen habe, bei einem lustigen Vandalismus Anfang des Jahres zertrümmert.
    Ob sie dazu eine Nazikeule benutzt haben, weiß ich nicht.

  5. Blond Says:

    Wir brauchen noch viel mehr von diesen einzigartigen, bereichernden Menschen im Land.
    Keine Angst, Vitzli, keine Angst.
    Ab 1.1.2014 um Null Uhr fällt der Startschuss für die ziehenden Minderheiten, mit denen dann auch noch viele Andere kommen werden, denn was dem Einen zusteht, kann dem Anderen nur recht und billig sein, außerdem werden die „Hereinschaufeler“ auch immer mehr und immer besser mit Steuermitteln bzw. besser Volksschulden versorgt.
    Also zählen wir ab dem nächsten Jahr die Hereingeschaufelten und die noch-herein-zu-Schaufelnden nicht mehr in Tausenden bzw. Zehntausenden, sondern in Hunderttausenden und Millionen.
    Auf geht’s.

  6. Hessenhenker Says:

    @ Blond
    Nichts da, solange ich kein Besuchsvisum kriege, um meinem Schatz mal Deutschland zu zeigen, bevor es sich in Claudi-Arabien verwandelt,
    solange braucht auch sonst niemand kommen, schon garnicht dauerhaft.

  7. vitzli Says:

    claudi arabien ….. sehr schöne arbeit! von dir? dann kommt es auch auf vitzli´s liste :-D

    „Was aber, wenn das jemand alles FALSCH versteht?“

    du meinst, so wie die regierung den volkswillen immer falsch versteht? die bürger haben weit überwiegend die schnauze voll von dieser sorte messereinfuhr. zuletzt hat übrigens nicht kreuzberg sondern die kirche in garbsen gebrannt. die welt ist offenbar voller turnbeutelvergesser und falschversteher. bomber harris hat die dresdner auch falsch verstanden. und schon hats gebrannt. oder die „einwanderer“, die vor einigen monaten die häuserzeilen in groß-brennanien abgefackelt und leergeplündert haben, alles nur falschverständnisse.

    also liebe kinder, aufgepasst: nicht kreuzberg anzünden. wir sind die wahren guten!

    wenn man inkompatible kulturen im richtigen mischungsverhältnis zusammensetzt, gibt es zwangsläufig krieg. da muss gar niemand etwas falsch verstehen. davon bin ich überzeugt und die geschichte belegt das vielfältig. und wir erreichen das richtige mischungsverhältnis in bälde. 2014 kommen wir einen wichtigen schritt voran, denn dann werden jede menge neue zigeuner in die städte gegossen.

  8. infragesteller Says:

    *grübel*
    Schwieriges und heikles Thema: Ich bin gegen Verallgemeinerungen und wir können nicht jeden Bürger mit Migrationshintergrund schlecht reden. Auch wenn ich jetzt virtuell verprügelt und von euch des Landes ausgewiesen werde, muss ich gestehen, dass ich ein in Brasilien geborener Deutscher bin, der erst mit 20 Jahren zum ersten Mal nach Europa gekommen ist. Als ich mich entschieden habe hier zu leben, war mir klar, dass ich mich integrieren „muss“, dass ich mich mit den hiesigen Traditionen und Bräuchen auseinander zu setzen habe. Dass ich mich mit „Eingeborenen“ (*grins*) zu verständigen habe und das möglichst unauffällig… Und nun freue ich mich jedes Mal, wenn man mir im Gespräch nicht abnimmt, dass ich so lange in Brasilien gelebt habe. Mit Kriminalität habe ich auch nichts am Hut… Und da frage ich mich: warum sollten Leute wie ich, sich hier nicht etablieren sollen? Ich glaube schon, dass auch die brasilianische Kultur ein Stück mit der Deutschen inkompatibel ist, aber für mich ist klar, dass ich hier nach einigen Erwartungen zu leben habe und das mache ich auch.
    Für Integrationsverweigerer habe ich KEIN Herz! Aber genauso wenig habe ich ein Herz für deutsche Verbrecher…

  9. vitzli Says:

    hier auf diesem blog wird extrem differenziert. messerstecher sind allerdings messerstecher, asylbetrüger sind asylbetrüger und verfassungsfeinde sind verfassungsfeinde. das gilt ganz allgemein. differenzierungen erübrigen sich da.

    nicht differenziert und damit verallgemeinert wird von der politik (!), die jeden reinschaufelt, hauptsache er nützt als lohndrücker oder zum geldausgeben der deutschen sozialgelder.

    diese form undifferenzierter mirgation koste die deutschen jährlich netto (!) 50 – 60 milliarden, und das seit 20 jahren, von den kulturellen verwerfungen und ultrakonflikten gar nicht zu reden (islam) und der ausufernden und medial totgeschwiegenen kriminalität.

    von brasilianern habe ich noch nie gehört, daß die (in deutschland) ärger machen. warum sollen die nicht hier leben? wer hier arbeiten will und nicht kriminell ist, ist doch willkommen. mir jedenfalls.

    btw.: welche inkompatibilitäten der brasilianischen kultur meinst du?

    und kriminelle deutsche sollte man auch rausschmeißen, geht aber leider nicht. wir brauchen aber nicht noch zusätzlich den gesellschaftlichen kriminellen bodensatz von afrika oder der türkei oder rumänien und bulgarien. jeder anständige mensch ist hier willkommen, das dürfte deutschland in den letzten jahrzehnten bewiesen haben.

    „wir können nicht jeden Bürger mit Migrationshintergrund schlecht reden.“

    tue ich das irgendwo? ich habe nur keine lust mehr darauf, daß man überhaupt nichts mehr im eigenen land sagen darf, ohne daß alles zu tode differenziert wird. mit deutschland geht es rapide bergab und ich benenne einige ursachen. ganz differenziert. brasilianer ja, türken und islamische afrikaner aus den unterschichten: nein!

  10. vitzli Says:

    mal interessehalber: betrachtest du dich eigentlich als brasilianer oder als deutscher? welchen pass würdest du nehmen?

    ps: mit inkompatiblel sind die anhänger eines anderen gesellschaftssystems wie dem islam gemeint, denn islam und unser system schließen sich gegenseitig aus, es kann nur eines gelten. deswegen wird es mit den moslems ständig nur unruhe geben. brasilianer wollen wohl kaum unser gesellschaftssystem grundsätzlich ändern. :-D

  11. vitzli Says:

    aus PI:

    „Der Bonner General-Anzeiger führte jetzt mit Egbert Bülles ein lesenswertes Interview über unbequeme Wahrheiten, die tabu sind und auch tabu bleiben sollen. Aber wenn mutige und zu Recht erboste „Rechtspopulisten“ diese Wahrheiten aussprechen und entsprechende Gegenmaßnahmen fordern, dann kontert Bülles: „Die Gefahr ist, dass die Rechtsradikalen sich dieses Themas bemächtigen und sagen, alle Ausländer sind Straftäter, und wir wollen keine Ausländer haben. Aber ich glaube, die größere Gefahr ist, und das spürt die Bevölkerung auch, diese Probleme zu verschweigen. Die Rechtsradikalen bekommen Zulauf dadurch, dass eben die ‚Political Correctness‘ diese Probleme verschweigt.“

    Immerhin hat Bülles verstanden, dass es die Politik selbst ist, die den Hass gegen Ausländer schürt, indem sie Fakten verschweigt oder herunterspielt, vorhandene Gesetze nicht anwendet und insbesondere Intensivtätern mit orientalisch/religiösem Hintergrund Sonderrechte bei der Bestrafung zubilligt. Kaum verwunderlich, dass das dem autochthonen Bürger ein Dorn im Auge ist. Diese Bürger als „rechtsextrem“ zu bezeichnen, ist sehr ungerecht und beleidigend. Ziel dieser Diffamierung ist offenbar, dass der kleine Mann gefälligst das Maul halten soll und es nur einem „Rechtsvertreter“ zusteht, die vorhandenen Missstände gelegentlich einmal zu thematisieren – natürlich ohne jeden Erfolg.“

    http://www.pi-news.net/2013/12/ex-oberstaatsanwalt-ueber-auslaenderkriminalitaet/#more-376086

    ja, wir sollen das maul halten. und klar ist, je mehr von diesem gesindel ins land kommt, desto undifferenzierter wird der ausländerhass um sich greifen. das ist klar absehbar. nach dem fünften erlebten einbruch wird die nazikeule stumpf werden …

  12. infragesteller Says:

    Ich denke, dass Anpassungsbereitschaft das Zauberwort ist. Ich verstehe es selber nicht, dass es Leute gibt, die irgendwohin auswandern wollen und kein Finger krumm machen, um sich zu integrieren. Ohne braun wirken zu wollen, finde ich es schwach und peinlich, wenn ausländische Mitbürger nach 20 – 30 Jahren Aufenthalt in der BRD immer noch kein verständliches Deutsch sprechen… Und da bemängele ich eben die Anpassungsbereitschaft: die sind unter sich, wollen unter sich bleiben und gut ist. Da ist „when in Rome, I do like the Romans do“ völlig unbekannt und für mich unverständlich.
    Aber was bringt es sich hier darüber auszulassen, wenn diejenigen, die was bewegen könnten, es nicht tun?
    Nach fast 70 Jahren nach dem II. Weltkrieg könnte ich den Eindruck haben, dass die Deutschen immer noch ein Problem mit dem Nationalsozialismus haben und deshalb auch so „gastfreundlich“ sind… Nutzen Migranten eventuell sogar dieses schlechte Gewissen aus? (Sorry, ich bin jetzt gerade ein bisschen am spinnen… Ist das erste Mal, dass ich mir intensiver darüber Gedanken mache. MIr war immer wichtig, selber als Deutscher zu gelten.)

  13. Hessenhenker Says:

    Aber Claudi-Arabien habe ich doch letztes Jahr schon erfunden.
    Obwohl, erfunden haben es die Parteien, ich habe den bald herrschenden Zustand mit dem Begriff nur verkürzt beschrieben.

  14. vitzli Says:

    @ infragesteller

    der islam verbietet ihnen, sich den ungläubigen anzupassen.

    das ist aber nicht das problem, sondern die politiker, die diese leute zu millionen hier reinholen und -lassen. und die haben gute finanzielle gründe dafür, wie ich schon verschiedentlich ausgeführt habe.

    wenn du als deutscher gelten willst, bist du auch einer, unabhängig vom pass. das unterscheidet dich von den türken hier, die einen deutschen pass haben, aber nur türken sein wollen.

    du spinnst ganz und gar nicht, wenn du vermutest, daß viele ausländer die deutschen ausnutzen (und dazu die 12 jahre sog. gruselzeit benutzen).

  15. Hessenhenker Says:

    Wieso würden wir alle sowas tun?
    Ich hab noch keinen gemessert.

  16. vitzli Says:

    vielleicht kannten die wenden keine messer und du hast da genetisch … oder es kommt eben noch. :-(

  17. Hessenhenker Says:

    Genetisch wird es bei mir jetzt Zeit!

  18. infragesteller Says:

    Mich wundert’s, dass Islamisten sich nicht fragen wann und unter welchen Bedingungen ihre „Regeln“ entstanden sind. Ich bin der Meinung, dass wenn es einen Gott gibt, dann wird er halt nur von verschiedenen Religionen unterschiedlich gennant. Dass über veralteten Inhalten nicht nachgedacht wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. (Das gilt auch für die Katholiken!)

    Welcher Innenminister möchte sich mit dem Thema wirklich eingehend auseinandersetzen? Und erst recht, wenn trotz Ausgaben finanzielle Vorteile entstehen? Letztendlich entscheidet das mächtige Geld… (Das ist einer meiner wenigen Kritikpunkte an die BRD: Macht- und Geldgeilheit! Der „Steuerzahler“ ist i.d.R. nur ein personifiziertes Rädchen in einer riesigen Maschinerie. Es hat zu funktionieren, zu zahlen, zu gehorchen und keine Fragen zu stellen…)

  19. vitzli Says:

    natürlich kann es nur einen gott für alle geben, wenn überhaupt.

    moslems hinterfragen die grundpfeiler nicht, weil das zum dogma gehört. der islam bietet alle zutaten zu ordentlicher und lebenslanger gehirnwäsche, und das seit vielen jahrhunderten.

    das sitzt ganz tief, umso schwerer fällt ein kritisches hinterfragen, zumal es auch sehr oft an bildung mangelt. katholiken sind durchaus reformfähig, wenn man die entwicklung der letzten 2000 jahre betrachtet, der islam nicht, denn letzterer fällt mit etwaigen reformen wegen dann erkannter absurdität dieser faschistischen und menschenverachtenden ideologie in sich zusammen.

    die innenminister haben einen ganz anderen auftrag: nämlich das verharmlosen des islam, um den massiven zuzug von millionen türken und arabern nicht zu behindern (um das in sparschweinen festsitzende geld der deutschen loszueisen und via migrationsausgaben und hartz4 in die taschen der 4000 sichtbaren und unsichtbaren weltenlenker zu transferieren). anderes ist das schönreden nicht zu erklären.

    macht – und geldgeil ist nur ein kleiner teil des volkes. die haben aber nicht viel zu sagen, wenn es um die großen fragen wie migration in EU oder EURO-einführung oder EU geht.

  20. Blond Says:

    Hier nochmal ein provinziales Beispiel,
    an dem dann auch klar wird, dass die
    verkorksten Asyl-Gewährungsgedanken
    nicht
    am Standort Großstadt bzw. Industriegebiet
    liegen, sondern flächendeckend ganz
    Doppel-Dreifach-DummLänd
    ergriffen haben:
    http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1227188/
    „Maria Ugoljew 18.12.2013 19:12 Uhr
    Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de
    Vorurteile gegen Flüchtlinge abbauen
    Oranienburg (MZV) 2014 sollen in Oranienburg zwei Asylbewerberheime eröffnet werden. Wann und wo die Flüchtlinge ihre Notunterkünfte beziehen, steht noch nicht fest. Doch schon heute macht sich eine Initiative Gedanken, wie Bürger den Menschen helfen und wie Vorurteile gegenüber den Fremden abgebaut werden können.
    Als im sozialen Netzwerk Facebook vor wenigen Wochen eine heftige und teils rechtspopulistische Diskussion zum Thema Asylbewerberheime in Oranienburg entfachte, war Enrico Rossius eines sofort klar: Es muss etwas passieren, um gegen die rassistischen Vorurteile vorzugehen. „Der Rassismus soll sich gar nicht erst hochschaukeln“, sagt der Vorsitzende von Die Linke in Oranienburg. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Forums gegen Rassismus und rechte Gewalt regte er deshalb die Initiative „Willkommen in Oranienburg“ an. Am Dienstagabend hat sich die Gruppe zu einem ersten Gespräch im Bürgerzentrum getroffen.
    Mit am runden Tisch saßen neben Vertretern von den Parteien Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen auch Schüler des Runge- und des Louise-Henriette-Gymnasiums. Als Ehrengäste luden die Veranstalter auch Mitglieder des Hennigsdorfer Vereins u.r.i. united against racism and isolation (zu deutsch: gemeinsam gegen Rassismus und Isolation) ein, die in der Flüchtlingsarbeit schon viel Erfahrung gesammelt haben. Leben doch in Hennigsdorf bereits mehr als 100 Asylbewerber.
    „Es sind Menschen wie du und ich“, sagt Marina Schneider, die sich in der Hennigsdorfer Bürgerinitiative Ratschlag stark macht. „Sie wollen auch nur leben“, betont sie. Das müsse den Bürgern klargemacht werden. Mit Angst und Vorurteilen komme man nicht weit. Die Hennigsdorferin organisiert unter anderem die Aktion Lernpatenschaft, in der deutsche und ausländische Schüler sich treffen und in lockeren Gesprächen die Sprache des jeweils anderen lernen – und ganz nebenbei auch die fremde Kultur kennenlernen.
    Tobias Becker vom Verein u.r.i. berichtet davon, wie er Asylbewerber bei Behördengängen unterstützt oder immer wieder im Heim vor Ort ist, um Kontakt zu den Menschen aufzunehmen und so von ihren Sorgen und Nöten zu erfahren. „Sie haben hier nicht das Recht, eine Ausbildung anzufangen oder zu arbeiten, sie leben auf engstem Raum mit Menschen, die sie nicht kennen und die sie sich nicht aussuchen können,“ sagt Tobias Becker. Da seien Probleme vorprogrammiert. Hinzu komme, dass die Flüchtlinge aus Krisenregionen stammen und oftmals traumatisiert sind. „An psychologischer Betreuung mangelt es jedoch“, so Tobias Becker. Seine Hilfe aufzwingen könne man jedoch niemandem. „Nicht jeder will das“, sagt er, „und auch nicht jeder ist nett und freundlich. Im Wohnhaus nebenan leben ja auch nicht nur liebe Menschen.“ Darauf sollten die freiwilligen Helfer in Oranienburg vorbereitet sein.
    Derzeit plant u.r.i. eine Veranstaltungsreihe, in der Flüchtlinge an Schulen über ihren Alltag, ihre Herkunftsländer und Fluchtgründe sprechen. Dass Aufklärung bei den jungen Menschen notwendig ist, bestätigt auch einer der Schüler des Runge-Gymnasiums. „Viele wissen nicht, wie es um die Menschen steht“, sagt der junge Mann. Ein Vorurteil sei beispielsweise, dass sie viel zu viel Geld bekämen. „Dabei bekommen sie weniger als Hartz-IV-Empfänger“, so Tobias Becker.
    Das nächste Treffen der Initiative „Willkommen in Oranienburg“ findet am Dienstag, 28. Januar, im Bürgerzentrum, Albert-Buchmann-Straße 17, ab 18.30 Uhr statt. Interessierte Bürger sind herzlich willkommen.

    :( :( :(

  21. vitzli Says:

    der berechtigte zorn über missstände wird einfach zum vorurteil erklärt. die medien vertuschen die probleme und die welt ist wieder heil. bis zum ganz großen show-down.

  22. Wirsch Says:

    Vitzli, welchen Show-Down meinst du denn?

    Du meinst, der Frosch, der gaaanz langsam gekocht wird, merkt es und springt plötzlich aus dem Wasser?

    Nein. Er merkt es nicht. Und irgendwann ist er tot. Ganz ohne Gezappel und ohne Show-Down.

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